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"Swiss Team Trophy" - Erfindung einer Flugreise nach Kanada PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Donnerstag, 23. Januar 2020 um 19:02

Zürich. Vor bald 28 Jahren hatten in einem Flugzeug nach Calgary zum Internationalen Offiziellen Springreiterturnier (CSIO) von Kanada auf Spruce Meadows fünf Schweizer die zündente Idee für eine Interessengemeinschaft zur Förderung des eigenen Springsports, es war der Beginn der „Swiss Team Trophy“.

 

„Siegen für Frankreich – Gemeinsam mit unseren Champions“ so der Slogan 1985 im Nachbarland. Dazu verschickte der damalige nationale Verbands-Präsident Jean-Francois Chary einen offenen Brief, in dem die Gründung des „Club Ecurie France“ (Turnierstall Frankreich) erläutert wurde. Im Hinblick auf Olympia in Seoul 1988 sollten keine Spitzenpferde mehr  verkauft werden, deshalb rief die Föderation zum Beitritt in den Club Ecurie France auf. Die Beiträge, steuerlich absetzbar,  lagen zwischen 60 (Jugendliche) und 5.000 Francs (Elitemitglied) im Jahr. Die 5.000 Francs-Löhner bekamen u.a. zu allen nationalen und internationalen Veranstaltungen innerhalb Frankreichs freien Eintritt und nach Gusto entweder eine Seidenkrawatte oder einen seidenen Schal und ein eigens geschaffenes Abzeichen.

Von den Mitgliedsbeiträgen profitierten die Reiter aller drei olympischen Disziplinen. Die für Frankreich startende Saarbrückerin Margit Otto-Crepin erhielt monatlich für ihren Holsteiner Wallach Corlandus ein „Futtergeld“ von umgerechnet 6.000 Mark, an Pierre Durand wurden für Jappeloup 12.000 Mark angewiesen. Das Geld war gut angelegt. Margit Otto-Crepin wurde in der südkoreanischen Hauptstadt bekanntlich knapp geschlagen hinter Nicole Uphoff auf Rembrandt Olympia-Zweite, der frühere Gerichtsvollzieher Durand gewann mit dem kleinen Rappwallach Jappeloup mit der Equipe Bronze und Gold in der Einzelwertung. Von einem Fortbestehen des Club Ecurie France ist nichts überliefert.

Die nachahmenswerte Schweizer Gründung des Sponsorenclubs „Swiss Team Trophy“ im Springsport geht auf private Initiative zurück. Auf dem Flug 1992 von Zürich nach Calgary zum CSIO diskutierten Springreiter Markus Fuchs, Equipechef Martin Walther, Miterfinder des früheren noblen Zürcher Hallenturniers Rolf Theiler und Georges Zehnder, ehemals Chefredakteur des Wochenmagazins „PferdeWoche“, über Möglichkeiten, wie Zehnder sich noch bestens erinnert, um Danke zu sagen an Reiter für besondere Leistungen, Pferdebesitzer hervorzuheben oder das „Pferd des Jahres“ zu küren und den Veranstalter, aber auch für den sportlichen Nachwuchs Reize zu schaffen. Nicht mit Schokolade, mit Franken.

Der Sponsorenclub weist inzwischen rund 150 Mitglieder auf, alle Privatpersonen, keine Firmen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 2.000 Franken pro Jahr. Vom Geld gehen 50 Prozent in den Nachwuchsbereich. Anreize wurden außerdem zudem geschaffen für Einsätze in Nationenpreisen, wer zwei Runden ohne Fehler reitet, erhält 3.000 Franken, einmal zu null wird mit 1.000 Franken belohnt. Die Mitglieder des Gönnervereins sind jeweils eingeladen zu den nationalen Meisterschaften, zum Weltcupturnier in Basel, zum CSIO der Schweiz nach St. Gallen und nach Genf zum Grand Slam im Dezember sowie anderen besonderen Festivitäten.

Vor wenigen Tagen beim Turnier in Basel ehrte der Club „Clooney“ als „Pferd des Jahres“ und  seinen Eigner Luigi Baleri als „Besitzer des Jahres“,  Steve Guerdat als „Reiter des Jahres“, Pius Schwizer als Landesmeister und Martin Fuchs als Schweizer Cupgewinner, außerdem Elian Baumann als „Aufsteiger des Jahres“ und Amrisvil & Uster als „Turnier des Jahres“. Das Präsidium der „Swiss Team Trophy“ bilden Hans-Peter Breitenstein, Gaby Fäh, Andy Kistler, Silvia Knöpfel, Kurt Maeder, Conny Notz, Andreas Rohner, Michel Sorg, Edy Tanner, Steffi Theiler, Urs Theiler und Georges Zehnder.

 

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