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Landbeschäler Hochfein musste eingeschläfert werden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Claudia Gille-Eberhardt/ DL   
Samstag, 08. August 2020 um 09:35

 

Landbeschäler Hochfein mit Ausbildungsleiter  Rolf Eberhardt im Sattel

(Foto: Max Schreiner)

Marbach. Der Marbacher Landbeschäler Hochfein v. His Highness-Feiner Stern lebt nicht mehr. Im Juli erlitt er einen Fesselbeinbruch und musste erlöst werden.

„Wer Hochfein einmal erlebt hat, wird diese besondere Hengstpersönlichkeit nicht vergessen“, so beschrieb Landoberstallmeisterin Dr. Astrid von Velsen-Zerweck ihn noch im Hengstverteilungsplan 2020 für seine letzte Decksaison. Hochfein galt als einer der typischsten Söhne des His Highness.

Sein Lebenslauf war mustergültig. Geboren 2004 in Worpswede bei Hans-Hermann Kober, wurde der noble Hannoveraner Rapphengst von Jens Meyer im Jahr 2007 auf der Süddeutschen Körung in München vorgestellt und als Prämienhengst nach Marbach verkauft. Dort entwickelte er sich zu einem beliebten Deckhengst, erfolgreichen Dressurpferd, Allroundtalent und Lehrmeister für unzählige Auszubildende.

Zunächst sammelte Hochfein mit Irina Oberthür Schleifen in Reitpferdechampionaten und Aufbauprüfungen bis zur Klasse L. Später übernahm ihn Ausbildungsleiter Rolf Eberhardt, der Hochfein in Dressurprüfungen bis Intermédiaire I platzierte. Mit Rolf Eberhardt ging er buchstäblich durchs Feuer, in der Hop-Top-Show der Equitana und in der Hengstparadearena, die beiden flogen mit der Landgestüte-Quadrille über den „großen Teich“ und repräsentierten im kanadischen Spruce Meadows gemeinsam mit den Kollegen aus ganz Deutschland das Kulturgut der Deutschen Landgestüte. Bei den Marbach Classics war er stets einer der Höhepunkte des Programms, zeigte Dressurlektionen auf höchstem Niveau, auf Kandare oder nur mit Halsring gezäumt. Seine enorme Rittigkeit und sein Vertrauen zu seinem Reiter beeindruckten unzählige Zuschauer. „Wir waren ein tolles Team. Hochfein war ein sehr menschenbezogener und sensibler Hengst. Er hat mich das ganz feine, gefühlvolle Reiten gelehrt, denn sonst wären wir gemeinsam nicht so weit gekommen“, erinnert sich Rolf Eberhardt an seinen langjährigen Sportfreund. Bei unzähligen Fotoshootings, u.a. mit der weltbekannten Pferdefotografin Gabriele Boiselle, war er wegen seines Adels und seiner Noblesse ein beliebtes Motiv.

Hochfein war im Natursprung auf den Servicestationen Marbach und Biberach im Deckeinsatz und auch beliebt bei den Züchtern. Seinen Arbeitseifer, die leichtfüßigen, tänzerischen Bewegungen, raumgreifenden Schritt und vor allem höchste Rittigkeit bei bestem Interieur gibt er seinen Nachkommen weiter. Viele seiner Kinder sind im Sport- aber auch Freizeitbereich eingesetzt und ihren Besitzern treue Partner. Alle Gestüter werden diesen wunderbaren Hengst in besonderer Erinnerung behalten.

 


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