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Achtung auch vor Müslis... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FN-Press/ DL   
Freitag, 18. September 2020 um 10:55

Warendorf. Mehrere Fälle von positiven Fällen bei Medikationskontrollen von Pferden deuten möglicherweise auf verbotene Substanzen zum Beispiel in Futter oder Ergänzungsmittel hin.

 

In den vergangenen Wochen sind bei mehreren Medikationskontrollen bei Pferden die beiden Substanzen Coffein und Theophyllin nachgewiesen worden. Mutmaßliche Quelle der Substanzen sind Futtermittel, die mit Coffein kontaminierten Apfeltrester enthalten. Apfeltrester ist ein Produkt, das zum Beispiel bei der Herstellung von Apfelsaft entsteht und häufig Bestandteil von Müslis und Mineralfutter ist. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) weist darauf hin, dass sowohl Coffein als auch Theophyllin laut Anti-Doping- und Medikamentenkontroll-Regeln (ADMR) verbotene Substanzen sind, die zu einer positiven Medikationskontrolle führen können. Bisher ist unklar, welche Produkte kontaminiert sind und was die Ursache der Verunreinigung ist. Die FN rät deshalb aktuell zu besonderer Vorsicht bei der Verwendung von Futtermitteln, die Apfeltrester enthalten.

Das Stimulanz Coffein zählt zu Liste I der ADMR und damit zu den im Wettkampf verbotenen Dopingsubstanzen und Methoden. Theophyllin kann aus Coffein gebildet werden, weshalb diese beiden Substanzen in der Regel gemeinsam auftreten. Theophyllin erweitert die Bronchien und beeinflusst somit die Atmung. Die Substanz ist in ADMR-Liste II aufgeführt und fällt somit unter die sogenannte verbotene Medikation, die im Wettkampf ebenfalls verboten ist.

Verantwortliche Person für die Einhaltung der ADMR ist immer zuerst der Reiter, Fahrer, Longenführer, Voltigierer, Besitzer und/oder Eigentümer des Pferdes. Vor der Verwendung sollten stets die Inhaltsangaben von Futtermitteln sorgsam überprüft werden. Stellt sich heraus, dass das Produkt Apfeltrester enthält, sollte beim Hersteller nachgefragt werden, ob die entsprechende Charge des Futtermittels mit Coffein kontaminiert ist.

 


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