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42 Pferde per Telefon für über 14,5 Millionen bei PSI versteigert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Offz/ DL   
Sonntag, 20. Dezember 2020 um 14:35

P.S.I. Auction Highlights Calourina PS mit Paul Schockemöhle, Auktionator Hendrik Schulze Rückamp, Diaton mit Ullrich Kasselmann und dahinter Chefbereiter Frederic Wandres

(Foto: Thomas Hellmann)

Ankum. Die 41. Dressur- und Springpferde-Auktion PSI in Ankum steht als Musterbeispiel, wie man auch in corona-gebeutelter Zeit erfolgreich sein kann. Die Versteigerung von insgesamt 42 Pferden brachte einen Erlös von über 14,5 Millionen Euro. Den Höchstpreis erzielte Calourina PS mit 1,6 Millionen, die Stute ging für 1,6 Millionen nach Frankreich – ins Land ihrer Vorfahren.

 

Die nunmehr seit 41 Jahren organisierte Versteigerung hochklassiger Dressur- und Springpferde unter dem Titel PSI für „Performance Sales International“ steht für Stil, Klasse und Erfolg. Wie das jüngste Beispiel in Zeiten von Lockdown wegen der Corona-Pandemie beweist im Sportzentrum Ankum – ohne Kunden, ohne Zuschauer, vor leeren Tischen und unbesetzten Stühlen. Die in der Welt einmalige PSI verlief dennoch großartig - „Success made by P.S.I.“.  Das Vertrauen der internationalen Käuferschaft in die Familien Kasselmann und Schockemöhle und die Loyalität zur Marke P.S.I. scheinen unerschütterlich.  „Wir möchten uns bei unseren Kunden, Mitarbeitern und allen Beteiligten für das in uns gesetzte Vertrauen in diesen besonderen Zeiten bedanken“, sagten die Macher Pual Schockemöhle und Ullrich Kasselmann.

Zum ersten Mal in der 41-jährigen Geschichte der PSI fand die Veranstaltung in einer leeren Halle statt. Das Bieten auf die exklusive Dressur- und Springkollektion erfolgte ausschließlich per Telefon nach vorheriger Anmeldung. Ein letzter Blick auf die Auktionskandidaten im Ring gab es per Face Time mit den Verkaufsleitern oder durch einen Live Stream auf der P.S.I. Homepage. Mit zwei anderen Traditionen wurde jedoch nicht gebrochen: Zum Auftakt sang Marco Vassalli wie gewohnt Beethoven’s  ‘Ode an die Freude’, und die Qualität der Kollektion ließ auch in diesem Jahr keine Wünsche offen.

Auktionator Hendrik Schulze Rückamp und die Verkaufsmanager von Kasselmann und Paul Schockemöhle waren zwar alleine in der Reithalle des P.S.I. Sport- und Auktionszentrums in Ankum, aber hatten dennoch alle Hände voll zu tun. Es dauerte nicht lange, bis die Millionengrenze durchbrochen wurde. Schon das dritte Pferd im Ring, Katalognummer 35, die bald siebenjährige Carembar de Muze x Baloubet du Rouet-Tochter, Calourina PS, wechselte für 1,6 Millionen Euro in französischen Besitz. Diese Schwester zum 1.60 m-erfolgreichen Springpferd Jalellah OL von Louise Saywell sorgte für das Top- Ergebnis.

Der vierjährige Hannoveraner Hengst Diaton (Dimaggio x Benetton Dream) stand sicherlich auf der Wunschliste vieler Dressurkenner. Der Sohn des bekannten Dressurpferde-Machers Dimaggio ist aus der Blind Date Bailola von Benetton Dream, die von der Schwedischen Olympionikin Tinne Vilhelmson-Silfven vorgestellt wird. Das Pedigree wird mütterlicherseits abgerundet durch den Trakehner-Hengst Hohenstein. Am Ende hielten Kunden des kalifornischen Grand Prix-Ausbilders David Wilson, Perfect International Equine Inc. am Telefon am längsten durch und bekamen den Zuschlag bei 700.000 Euro. Derbysieger und Mitglied des Olympiakaders, Frederic Wandres, wird Diaton weiter ausbilden und für die höheren internationalen Aufgaben im Viereck vorbereiten.

Über den „heißen Draht“ nach Wellington in Florida sicherten sich Interessenten einen weiteren möglichen Star - den dreijährigen gekörten HnegtstVirtual Story von Vitalis x Don Primero, aus dem bewährten Oldenburger Mutterstamm der Love Story, der schon viele erfolgreiche Dressurpferde, Elite-Stuten und Prämienhengste wie zum Beispiel Dream Catcher und Franklin’s Love, gebracht hat.

Die Vollgeschwister Great Story und Gremlin von Grey Flanell x Donnerschwee erhielten den Zuschlag bei jeweils 450.000 und 500.000 Euro. Der talentierte KWPN Wallach Jovanni (Davino x Gribaldi) hatte bereits in der Live Präsentation am vergangenen Wochenende für Aufsehen gesorgt und war einer bekannten Mäzenin des Dressursports in Deutschland am Ende 500.000 Euro wert.

Ein spezielles Bieterduell entwickelte sich um der Kannan x Stakkatol-Sohn Kannatol. Mutter Stalognia war Spitzenpferd bei der P.S.I. Auktion 2015 und ist nun hoch erfolgreich über 1,60m unter dem kolumbianischen Olympia-Springreiter René Lopez. Die Großmutter Chalanda, selbst P.S.I. Spitzenpferd im Jahr 2012, war über 1,60m siegreich unter Philip Houston. Der siebenjährige Schimmelhengst brachte zum Abschluss der Auktion 615.000 €.

Das starke Auktionslot der 20 Dressur- und 22 Springpferde kam auf einen Gesamterlös von 14.568.000 Euro, wobei die Dressurpferde einen Durchschnittspreis von 292.050 Euro und die Springpferde von 396.682 Euro erzielten. Die internationale Käuferschicht setzte sich zusammen aus Bietern in  Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Frankreich, Portugal, Russland, Australien, Taiwan, Nord- und Südamerika.

 


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