Sie befinden sich hier: Home Magazin EU kommt mit neuer Verordnung bei Tiermedizin

Wer ist Online

Wir haben 814 Gäste online

Suche

Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeigenschaltung

Google Translate

German Chinese (Simplified) Chinese (Traditional) Czech Danish Dutch English French Galician Greek Hungarian Italian Japanese Norwegian Polish Portuguese Romanian Russian Spanish Swedish Turkish Ukrainian

Zugriffe seit 16.09.2009

Anmeldung



Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Fotoanfragen über KHFrieler@aol.com

Anzeige

Banner

Anzeige

Banner
Anzeige



EU kommt mit neuer Verordnung bei Tiermedizin PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: fn-press/ DL   
Dienstag, 24. August 2021 um 12:38

Warendorf. Ab Januar 2022 wird in den Mitgliedsstaaten der EU die Anwendung von Arzneimitteln bei Tieren neu geregelt. Die Entstehung von Resistenzen soll verhindert werden. Widerstand regt sich gegen den EU-Beschluss.

 

Durch eine EU-Verordnung, die ab dem 28. Januar 2022 in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) angewendet werden muss, ist der Einsatz von Tierarzneimitteln geregelt. Ein wichtiges Ziel dieser Verordnung ist es, die Entstehung von Resistenzen gegen Antibiotika bei Tieren zu verhindern. Um dieses wichtige und richtige Ziel zukünftig verfolgen zu können, wurden in einer weiteren EU-Verordnung mit Hilfe der Wissenschaft Kriterien entwickelt, an denen sich Veterinäre zukünftig orientieren müssen, wenn Antibiotika bei Tieren eingesetzt werden. Vom Abgeordneten des Europäischen Parlaments Martin Häusling wurde nun ein Antrag eingebracht, der Änderungen der EU-Verordnungen in Bezug auf den Einsatz von Antibiotika vorsieht. Bestimmte Antibiotika-Wirkstoffgruppen sollen zukünftig ausschließlich für die Behandlung des Menschen vorgesehen sein. Zwar sind in dem Antrag des Abgeordneten Ausnahmen zur Behandlung von einzelnen Tieren, wie beispielsweise Pferden vorgesehen, allerdings sind die im Antrag in Aussicht gestellten Ausnahmeregelungen laut Bundestierärztekammer e.V. (BTK) auf absehbare Zeit nicht durchsetzbar.

Wenn das EU-Parlament bei der Entscheidung Mitte September dem Antrag folgt, wäre die Anwendung bestimmter Antibiotika Wirkstoffgruppen beim Tier nicht mehr erlaubt aufgrund der Tatsache, dass die vorgesehenen Ausnahmeregelungen für einzelne Tiere rechtlich nicht greifen würden. In der Folge könnten bestimmte schwere bakterielle Infektionen beim Pferd nicht mehr behandelt werden. Schlimmstenfalls würden zukünftig betroffene Pferde, geschätzte Partner in Sport, Zucht und Freizeit, gar eingehen oder müssten vom Tierarzt eingeschläfert werden.

Aus Sicht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) ist es ein absolutes Muss, dass erkrankte Pferde weiterhin mit relevanten Antibiotika-Wirkstoffgruppen behandelt werden können. Dafür setzt sich die FN auf EU-Ebene ein.

Alle Pferdehalter, Reitsportler und auch andere können sich an einer Online-Petition und einer Unterschriften-Kampagne des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) beteiligen. Informationen dazu gibt es unter folgenden Links:

Unterschriften-Kampagne des bpt: https://m.tieraerzteverband.de/bpt/presseservice/meldungen/2021_08_09_bpt-unterschriftenkampagne.php?redirectResize=1

Online-Petition:
https://www.change.org/p/europäische-parlament-eu-will-weitreichende-antibiotikaverbot-für-tiere-gefahr-für-unsere-tiere/f

 


Anzeige

Um die Nutzbarkeit unserer Seiten zu verbessern, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie hier weitere Informationen. Weitere Informationen >>> Cookie-Hinweis.

Hinweis >>>