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PETA will Reiten aus dem Olympischen Programm nehmen lassen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Sarah Schnieder RRI/ DL   
Freitag, 27. August 2021 um 11:38

Münster. In den vergangenen Wochen stand der Reitsport in der Öffentlichkeit stark in der Kritik. Nicht zuletzt die Bilder des Olympischen Fünfkampfs, aber auch das Nasenbluten eines Springpferdes und das tote Pferd in der Vielseitigkeit in Tokio haben die Frage über Reitsport und Tierschutz in den Vordergrund gerückt. In einer digitalen Podiumsdiskussion mit renommierten Gästen sprach "Reiter Revue International" (RRI) das Thema an.

 

Dr. Martin Richenhagen brachte es auf den Punkt: "Im Grunde sitzen wir doch alle in einem Boot." Damit sprach der Reiter Revue-Herausgeber und ehemalige Grand Prix-Richter klar aus, dass das Tierwohl nicht nur Organisationen wie PETA am Herzen liege, sondern dem Gros der Reiter. In einer ausführlichen Diskussionsrunde tauschte er sich mit dem Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Soenke Lauterbach, dem Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung der Tierrechtsorganisation PETA, Dr. Edmund Haferbeck, sowie Springreiter, -ausbilder und Sozialpädagoge Michael Fischer zum Thema "Tierschutz im Reitsport" aus.

Rund 300 Zuschauer hatten sich zu dieser von Reiter Revue International initiierten Online-Talkrunde angemeldet und konnten über den Chat Fragen stellen und sich an der Diskussion beteiligen. Dass der Reitsport seit Jahrzehnten in der Entwicklung ist und diese weiter voranschreiten muss, betonten alle Diskussionsteilnehmer. Gegen Missstände, wie Trainingsmethoden, die nicht der klassischen Reitlehre entsprechen, sei in den vergangenen Jahren intensiv vorgegangen worden, argumentierte sowohl Soenke Lauterbach als auch Martin Richenhagen. Auch das Richten in der Dressur habe sich dahingehend entwickelt, dass feines, harmonisches Reiten vor spektakulären Bewegungsabläufen stehe. "Bestes Beispiel ist die Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl", führte Richenhagen an. Nichtsdestotrotz müsse man auch weiterhin am Fortschritt arbeiten. Gleiches gelte für die anderen Pferdesport-Disziplinen. 

Dies unterstrich Dr. Edmund Haferbeck von PETA vehement. Die Tierrechtsorganisation geht sogar soweit, eine Petition einzureichen, die Reitwettbewerbe komplett aus dem olympischen Programm zu nehmen. Gegenargument von Martin Richenhagen: "Der Sport stellt sich der Öffentlichkeit. Das ist gut. Es gibt auch Disziplinen, die dies nicht tun. Und gerade da lauert teils die Gefahr, dass keine Kontrollinstanz tierschutzrelevantes Verhalten filtert."

Springausbilder Michael Fischer machte deutlich, dass die korrekte Ausbildung des Pferdes entscheidend ist, um Tierwohl zu garantieren. "Ein Pferd geht von Natur aus den Weg des geringsten Widerstandes. Das ist sein Instinktverhalten, da fühlt es sich wohl. Wenn wir die Pferde Schritt für Schritt so ausbilden, dass sie die Aufgaben, die wir an sie stellen, einfach lösen können, ebnen wir genau diesen Weg." Das ist die wichtigste Aufgabe des Reiters - unabhängig davon, ob er Leistungs- oder Freizeitsport betreibt.

 


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