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Der wohl größte Springreiter aller Zeiten wurde 85 Jahre alt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Lucia Montanarella   
Montag, 08. Februar 2010 um 10:51

 

Rom. Das Jahrbuch „L`Annee Hippique“  ließ vor einigen Jahren mal eine Liste erstellen, gesucht wurde der beste Springreiter aller Zeiten. Die Befragten sprachen sich einstimmig für den Italiener Raimondo d` Inzeo aus. An diesem 8.Februar wurde er 85 Jahre alt.

 

Raimondo d` Inzeo und sein Bruder Piero schrieben die italienische Reitsportgeschichte, der zwei Jahre jüngere Raimondo war an Titeln dabei der erfolgreichere. Der Capitano der Carabinieri gewann im Laufe seiner beeindruckenden Karriere alle denkbaren Titel und Trophäen. 1960 in Rom bei den Olympischen Spielen holte er auf Posilippo die Goldmedaille, 1956 in Aachen und 1960 in Venedig wurde er Weltmeister, an acht Olympischen Spielen nahm er teil, angefangen 1948 in London - in der Vielseitigkeit – bis 1976 in Montreal, sechs olympische Medaillen gewann er, zwischen 1955 und 1966 war er bei allen Weltmeisterschaften auf einem der ersten drei Plätze, 40 Jahre dauerte seine Sattellaufbahn – es gibt keinen größeren Springreiter in der Geschichte. „Ich habe eben Glück gehabt in meinem Leben, nämlich den Beruf ausüben zu dürfen, der mir am meisten lag, nämlich  mit Pferden zu arbeiten“, sagt er.

 

„Geld wichtiger als die Pferde...“

 

Den heutigen Springsport sieht er ziemlich kritisch, „denn den meisten Reitern ist inzwischen das Preisgeld wichtiger als das Pferd. Zu meiner aktiven Zeit ritten wir die jungen Pferde selbst an, wir verbrachten Stunden mit ihnen, um sie besser kennen zu lernen. Vielleicht bin ich nur ein Romantiker, aber eines weiß ich: Der Schlüssel zum Erfolg liegt ausschließlich in einem langjährigen Training mit viel Geduld. Es geht vor allem darum, zu lernen, wie man ein Pferd reitet und nicht einfach darum, ein Pferd einfach zu reiten.“ Das Geld habe inzwischen den Sport verdorben, behauptet er.

 

Als sich in Aachen 45.000 Menschen erhoben...

 

Auf den schönsten Augenblick in seiner Karriere legt er sich nicht fest, „denn wenn ich sage, das war der Olympiasieg in Rom, dann würde ich beispielsweise die Weltmeistertitel niedriger einstufen. Das geht nicht.“ Nach wie vor erinnere er sich noch genau an die Weltmeisterschaft 1956 in Aachen, wo Hans Günter Winkler wegen seiner bei den Olympischen Spielen in Stockholm zugezogenen Verletzung den Titel nicht verteidigen konnte, „da erhoben sich 45.000 Menschen im Stadion, um mich und Merano mit Beifall zu überschütten und als Weltmeister zu feiern, so etwas vergisst man nie.“

 

 

 

 

 

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