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Backpfeifen für Isabell Werth PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Montag, 26. Juli 2010 um 18:07

 

Mönchengladbach. In den Ausgaben der „Rheinischen Post“ am Samstag und danach an diesem Montag bezog Dressurreiterin Isabell Werth ordentlich Prügel. Das Blatt warf in zwei Artikeln der Olympiasiegerin vor, sie habe für das Wickrather Schlossparkturnier gemeldet, sei aber nicht erschienen. Dass sie in einer L-Dressur am Donnerstag Vierte wurde, hat keiner der beiden Redakteure bemerkt – wie peinlich für eine der größten deutschen Abo-Zeitungen...

 

Selten hat die fünfmalige Olympiasiegerin Isabell Werth (41) wohl so an die Backen bekommen wie in den letzten Tagen. Fast hemmungslos haute die „Rheinische Post“, immerhin eine der größten deutschen Tageszeitungen, auf sie ein, jedenfalls im Mönchengladbacher Lokalteil. In der Samstagsausgabe verbreitete Redakteur Paul O. unter der Überschrift: „Rätsel um Isabell Werths Ausbleiben“ vor allem die Sprüche anderer. Eine Reiterin sagte, es sei ihr egal, ob Isabell Werth reite, ein Reitsportausrüster ließ verlauten, er habe die Isabell-Werth-Kollektion... zu Hause gelassen. Und dann kommt der sportliche Direktor des Reitturniers im Schlosspark, Ilja Waßenhoven zu Wort, der Mann, der es eigentlich hätte wissen müssen, deshalb ist er ja eigentlich Turnierdirektor. Aber ausgerechnet dieser Waßenhoven, einer von drei Generalsekretären des Rheinischen Verbandes, auch Mitveranstalter des Turniers vor dem Wickrather Schloss, kam laut der Zeitung dahingehend zu Wort: „Ich weiß nicht, warum Isabell Werth nicht da ist. Sie hatte für diese Prüfung nicht abgehakt.“ Waßenhoven heulte lieber mit den Wölfen, sonst hätte er auf Anfrage – oder in seiner Funktion -  sagen müssen, erst das Abhaken bedeute auch die Startabsicht. Isabell Werth: „Ich habe nie gesagt, dass ich im Grand Prix als Qualifikation für die Kür starte, nie.“ Und auch das sagt sie: „Ich habe mich dafür eingesetzt, dass der Mediencup nach Wickrath kommt...“

 

Noch deftiger in der Montagausgabe...

 

Richtig deftig drückte sich am Tag nach dem Turnier der Lokalredakteur O.E.S. in seinem Artikel aus. Unter dem Titel „Es geht auch ohne Ballack oder Werth“ heißt es u.a. wörtlich: „Fachleute mögen Isabell Werth die Nichteinhaltung ihrer Startzusage als professionelles Verhalten durchgehen lassen: Sie meldet für mehrere Turniere und entscheidet kurzfristig, wo sie sich die besseren Chancen ausrechnet. Dem Image der 2009 durch eine Dopingsperre aus dem Verkehr gezogenen Rheinbergerin beim breiten Publikum ist dies allerdings nicht förderlich. Zumal sie vor wenigen Wochen erst beim Niershof-Turnier in Mönchengladbach die gleiche Nummer abgezogen hat wie jetzt in Wickrath – und hier übrigens vor zwei Jahren auch einmal.“

 

Was die „Rheinische Post“ in die Öffentlichkeit streute, entbehrt der Wahrheit. Die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt war am Start, gar in einer wahrlich für sie „mickrigen Klasse“, Kategorie „L“, wo sie auf dem fünfjährigen Wallach Lezard mit der Wertnote 7,5 am Donnerstag den vierten Platz belegte. Sie hat für den Grand Prix keine Startzusage erteilt, sie möchte jedoch gerne wissen, auf was die Behauptung beruhe, dass sie vor zwei Jahren genannt und nicht gekommen wäre – und sie hätte gerne gewusst, warum sich keiner von der „Rheinischen Post“ oder vom Veranstalter mit ihr in Verbindung setzte, ehe Unwahrheiten in Umlauf gesetzt wurden.

 

Man kann nur sagen: Peinlich für den Veranstalter – bösartig gegenüber Isabell Werth...

 

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