Sie befinden sich hier: Home Magazin "The Iron Horse" ist abgetreten...

Wer ist Online

Wir haben 1224 Gäste online

Suche

Anzeige

Banner

Anzeige

Banner
Banner

Anzeigenschaltung

Google Translate

German Chinese (Simplified) Chinese (Traditional) Czech Danish Dutch English French Galician Greek Hungarian Italian Japanese Norwegian Polish Portuguese Romanian Russian Spanish Swedish Turkish Ukrainian

Zugriffe seit 16.09.2009

Anzeige

Anzeige: Collagen von Olaf Rutschek

  Olaf Rutschek - mehr als
  ein Fotograf

Anmeldung



Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeige

Banner

Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Fotoanfragen über KHFrieler@aol.com

"The Iron Horse" ist abgetreten... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Henry Dumler/ DL   
Donnerstag, 26. April 2018 um 13:32

Lexington/ Kentucky. „Unglaublich, tapfer und zäh“, so beschrieb Aidan O'Brien den Charakter von Giant's Causeway, als er dem Pferd die letzte Ehre erwies. The Iron Horse ging am Montagabend dieser Woche im Alter von 21 Jahren in Ashford Stud, seinem Geburtsort in Kentucky, ein.

Aidan O'Brien trainierte Giant für 13 große Rennen, die das „Eiserne Pferd“ nie schlechter als auf dem zweiten Platz beendete und dabei ein Preisgeld von über zwei Millionen Euro eingaloppierte. O`Brien sagte weiter über den Hengst: „Er war wirklich ein unglaubliches Pferd, tapfer und konsequent, er liebte einfach den Wettkampf. Er ist ein großartiger Vererber, und er hat diese Härte an alle seine Nachkommen weitergegeben. Er war ein wahrer Champion und stets auf allerhöchstem Niveau konstant. Er war unglaublich.“

 

Seine drei Rennen in der Saison als Zweijähriger beendete Giant's Causeway ungeschlagen. Im darauffolgenden Jahr wurde er Zweiter sowohl in den 2000 Guineas als auch in den Irish 2000 Guineas. Danach startete er eine bemerkenswerte Serie von fünf Gruppe-1-Siegen in Serie. Sie sollten später das Fundament für seinen Legenden-Status bilden. Doch es waren nicht nur die Erfolge an sich, sondern vielmehr die Art, wie dieses einzigartige Pferd seine Rennen bestritt, die seinen Status in das kollektive Bewusstsein des Rennsports zementieren sollte. In einem glorreichen Sommer folgte ein Sieg im St. James's Palace Stakes beim traditionsreichen Royal Ascot, gefolgt von einem Triumph in der Eclipse, als Giant's Causeway zum ersten Mal von George Duffield geritten wurde. Bei beiden Rennen bäumte sich das Pferd gegen die drohende Niederlage auf und schlug in der Eclipse Valentino und beim Royal Ascot Kalanisi um jeweils eine Kopflänge.

 

Einen seiner bemerkenswertesten Erfolge aber feierte Giant's Causeway bei den Sussex Stakes in Glorious Goodwood, als er mit Dreiviertellänge gewann. Es war unbestritten der dominanteste Sieg seiner großen fünf Triumphe. Sein zweiter Platz im QEII in Ascot läutete einen Trip zum Breeders' Cup Classic in Churchill Downs ein, wo er Tiznow knapp unterlag. 2000 wurde Giant's Causeway zum „Pferd des Jahres“ gewählt, ehe er im selben Jahr aus dem aktiven Sport genommen wurde und fortan im irischen Coolmore als Deckhengst aufgestellt wurde, bevor er zunächst nach Australien und später dann in die USA gebracht wurde.

 

Zu seinen Nachkommen zählen Footsprintsinthesand und Ghanaati, Gewinner der 2000 Guineas und 1000 Guineas. Auch seine Söhne Shamardal und Intense Focus etablierten sich als Zuchthengste mit ausgezeichneten Nachkommen, die bei Wetten regelmäßig unter den Favoriten waren, was ihren Status als Sieger zusätzliche untermalte. Insgesamt wurde Giant's Causeway Vater von 31 Gruppe-I-Siegern.

 

Dermot Ryan, Manager von Coolmore America, sagte: „Ein Pferd vom Typ Giant's Causeway als Fohlen zu bekommen, aufzuziehen und dann auf der Rennbahn zu erleben, ist und bleibt der Traum eines jeden Züchters. Einen solchen Hengst dann noch im eigenen Stall zu haben, dazu als dreifachen Champion, ist nicht weniger sensationell. Giant's Causeway war ein einmaliges Pferd, und ich möchte den Besitzern, den Familien Magnier und Tabor, dafür danken für das Vertrauen, seine züchterische Laufbahn zu begleiten. Ich möchte auch allen jenen in Ashford meinen Dank aussprechen, insbesondere Blaise Benjamin und Richard Barry, die in der Vergangenheit und Gegenwart für das Wohlergehen von Giant verantwortlich waren. Sein Tod bedeutet einen großen Verlust, nicht nur für uns, sondern auch für den gesamten Galopprennsport.“
 

Um die Nutzbarkeit unserer Seiten zu verbessern, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie hier weitere Informationen. Weitere Informationen >>> Cookie-Hinweis.

Hinweis >>>