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Podiumsdiskussion um den Begriff Horsemanship bei den Westernreitern PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: HP Viemann/ DL   
Sonntag, 17. Juni 2018 um 15:19

 Die Diskussionsrunde mit Moderatorin Sandra Quade (rechts)

(Foto: HPV)

Bitz. Horsemanship, die Kunst mit Pferden umzugehen, war auch Thema einer Podiumsdiskussion anlässlich des Westernturniers in Bitz/ Schwäbische Alb auf dem Schwantelhof von Ludwig Grischa.

Über den Bgeriff Begriff Horsemanship reden viele, oder fast alle, die mit Pferden oder dem Pferdesport zu tun haben. Die meisten können aber oft den Begriff gar nicht erklären. Horsemanship kommt aus dem Englischen, hergeleitet von Horseman (Pferdemensch), gemeint war früher damit die Kunst des Reitens. In der heutigen Zeit wird damit der korrekte Umgang mit dem Pferd gemeint, alles soll pferdegerecht – tiergerecht - ausgelegt sein, Training, Haltung, Handhabung vom Sattel aus oder vom Kutschbock.

Auf dem Schwantelhof in Bitz wurde das Thema diskutiert, wie sich Horsemanship mit dem Turniersport verträgt. Mit dieser Frage befassten sich bei der Podiumsdiskussion die Berufsreitsportler Grischa Ludwig und Ute Holm (Reining/Cutting) sowie der 44-jährige Bernd Hackl, relativ bekannt durch die Fernseh-Reihe „Die Pferdeprofis“.

Showmanagerin Sandra Quade stellte die Experten vor und der TV-Fachmann Bernd Hackl begann mit der Debatte. „Es gibt im Reit- und Pferdesport allgemein sehr viele Definitionen von Horsemanship. Der Begriff wird aber sehr oft falsch verwendet. Für mich persönlich ist der Begriff jedenfalls wie eine Ehe zu verstehen. Man sitzt im gleichen Boot und versucht, zusammen etwas aufzubauen“, so Hackl.

„Für mich ist es wichtig, dass, wenn sich jemand Horseman nennt, er auch versucht, sein Pferd zu verstehen und so handelt, dass ebenfalls sein Pferd ihn verstehen kann“, meinte Ute Holm (Rottenburg). Für den bekanntesten deutschen Westernreitprofi Grischa Ludwig, der ein professionelles Trainingszentrum von Reiter und Pferd sowie Zucht von Reining-Pferden betreibt, ergänzte: „Man muss zunächst einmal das Naturell des Pferdes verstehen.“

Alle drei Debattierer waren sich jedoch darin einig, dass im Profi-Sport, aber auch im Freizeitbereich, vielen Reitern das Wissen über ihre Pferdepartner fehlt. „Wenn das Wissen da ist, muss der Reiter auch ein Gewissen haben“, sagt Hackl. Einen Widerspruch zwischen Turniersport und Horesmanship sah keiner der drei Diskussionsteilnehmer. Ferner waren sich alle drei Experten darin einig, dass sich „nicht jedes Pferd für den Sport eignet“. Ein weiteres Problem seien oftmals die Besitzer der Pferde, die „mit konkreten Vorstellungen auf die Ausbilder, auch Trainer genannt, zukommen“, sagt Hackl.

Manchmal sei das Pferd nicht für diese oder jene Disziplin geeignet beziehungsweise in seiner Entwicklung noch nicht weit genug, um ausgebildet zu werden. „Viele Trainer können es sich nicht leisten, dem Kunden zu widersprechen, weil sie ihn nicht verlieren wollen“, stellte Hackl fest. Grischa Ludwig kennt diese Problematik, betont aber, dass er sich „das Recht herausnimmt, auch Forderungen der Kunden abzulehnen“. „Außerdem“, sagt er, „muss man ein Gefühl dafür entwickeln, was für jedes einzelne Pferd das Richtige ist. Das Gespür für die Ausbildung der Vierbeiner hätten aber nicht alle, und eine einheitliche Ausbildung für Trainer gibt es eben nicht.“ Damit sprach er ein weiteres Problem an.

Aus dem Publikum kam der Einwurf, dass große Problem auf den Abreiteplätzen, also den Vorbereitungszentren bei Turnieren, zu beobachten wären. „Da spielen sich Dramen ab, die nach Außen kein gutes Bild abgeben“, so ein Zuschauer in der Diskussion. Grischa Ludwig plädierte daraufhin für „eine harte, aber faire Aufsicht auf den Plätzen“. Und Ute Holm nimmt auch die Reiter in der Pflicht: „Wenn man sieht, dass jemand zu hart mit seinem Pferd umgeht, dann muss man hingehen und etwas sagen, egal ob man sich damit beliebt macht oder nicht.“

 

 

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