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Um die "Diamond Trophy" zwei Wochenende auf dem Alwin Schockemöhle-Hof PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Mittwoch, 27. Juni 2018 um 19:16

Vanessa Schockemöhle im blauen Dress - Polospielerin, Züchterin und Turnier-Mitorganisatorin an diesem und nächsten Wochenende in Mühlen auf dem Hof ihres Vaters Alwin Schockemöhle

(Foto: Anita Vollenweider)

Mühlen. Wäre Schockemöhle ein Begriff im Kreuzworträtsel, käme als Lösungswort nur Zucht oder Springen in Frage. Auf Polo kämen wenige oder gar keine, das hat sich geändert. Alwin Schockemöhles Tochter Vanessa spielt Polo und veranstaltet an diesem Wochenende in Mühlen zusammen mit ihrem Lebenspartner Patrick Maleitzke ein entsprechendes Turnier der Extra-Klasse…

Werner Schockemöhle war Züchter von Weltruf, Paul Schockemöhle ist jemand in der Branche von Pferd oder Geschäft, der nichts mehr werden muss, Alwin Schockemöhle (81) wurde im Springreiten bei Olympia Teamsieger in Rom 1960 und gewann Einzelgold 1976 in Montreal, er gilt nach wie vor als einer der größten Pferdekenner und Springreiter weltweit. Als Erstgeborener erbte er den bereits 1400 urkundlich erwähnten Hof Schockemöhle. Von seinen fünf Kindern hat sich nur Vanessa (33) einem Leben mit Pferden verschrieben. Sie wurde keine Springreiterin, doch sie züchtet Pferde wie ihr Vater und spielt Polo, dank ihres Lebenspartners Patrick Maleitzke, der zu den besten Spielern Deutschlands gehört. Beide gründeten in ihrem Heimatort den Polo Club Mühlen, und dort organisieren sie ein Turnier das an diesem Wochenende beginnt und eine Woche zu Ende geht. Am Start sind sechs Mannschaften, gekämpft wird um die „Diamond Trophy“. Vanessa Schöckemöhle spielt als Captain bei La Llovizna Polo Club Stud, Maleitzke, u.a. Team-Vizeeuropameister, deutscher Vizemeister und im Beach Polo Polomeister, schwingt den Stick in der Auswahlmannschaft des „Polo Club Mühlen“. Dabei sind auch die Nationalmannschaft von Aserbaidschan und eine Auswahl der Niederlande. Die Veranstaltung wartet mit einigen der besten Polospieler Europas auf.

 

 

 

Das Turnier findet auf dem Hof Alwin Schockemöhle in 49439 Mühlen-Steinfeld, Münsterlandstraße 53, statt. Beginn ist Freitag (29. Juni, ab 15 Uhr), die nächsten Turnierabschnitte folgen am Samstag (ab 14 Uhr) und Sonntag (ab 11 Uhr). Eine Woche später wird nach dem gleichen Zeitplan gespielt. Der Eintritt ist an allen Tagen frei. Für das leibliche Wohl wird am Turnierplatz ebenfalls bestens gesorgt.

 

Polo ältester Mannschaftssport

 

Polo wird zum ältesten und auch schnellsten Teamsport gezählt. Etwa 10.000 Reiterinnen und Reiter auf dem Erdball jagen auf den relativ kleinen, wenigen Ponys dem Ball hinterher. Jedes Pferd darf pro Turniertag in einem Match nur sieben Minuten eingesetzt werden, um Überforderungen zu vermeiden. Auf Turnieren sind Dopingkontrollen Pflicht. Der Schiedsrichter ist unantastbar und auch nicht ansprechbar, wegen einer Entscheidung. Polo ist Hochleistungssport, aber auch ein gesellschaftliches Ereignis. In Deutschland gehört der Schauspieler Heino Ferch zu den Polospielern wie seine Ehefrau Marie-Jeanette, die unter ihrem Mädchennamen Steinle u.a. bei den Weltreiterspielen 1998 in Rom für Deutschland in der Vielseitigkeit startete.

 

Erfunden, so will die Historie wissen, wurde das Spiel rund 600 Jahre vor Christus im früheren Persien (heute Iran), in Afghanistan, Kaschmir und Pakistan und breitete sich nach Indien aus. Britische Kavallerie-Offiziere brachten den Sport aus der damaligen Kolonie Indien nach Großbritannien.  Polo war 1900, 1908, 1920, 1924 und 1936 eine olympische Disziplin. Der erste Poloclub in Deutschland wurde Anfangs 1898 in Hamburg gegründet. Die weltbesten Polospieler sind in Argentinien zuhause.

 

Spielfeld 274 mal 183 m

 

Die Größe eines normalen Spielfeldes beträgt in der Länge 274 m und in der Breite 183 m. Jedes Tor besteht aus zwei ca. 3 m hohen, konischen, meist umflochtenen Torpfosten (Pylonen) und ist etwa 7,20 m breit, zwölf Zentimeter weniger als die Breite eines Fußballtores. Die Pfosten sind nicht fest im Boden verankert, sondern geben nach, wenn ein Reiter mit seinem Pferd dagegen stößt. Gespielt wird mit zwei Mannschaften zu je meist vier Spielern, geleitet wird ein Spiel von zwei berittenen Schiedsrichtern, ein Oberschiedsrichter steht in der Mitte des Spielfeldes am Spielfeldrand, um bei strittigen Richtersprüchen eine endgültige Entscheidung zu fällen. Das Spiel ist in Zeitabschnitte (sog. Chucka) eingeteilt. Jeder Abschnitt dauert sieben Minuten.

 

Ein Pferd darf nicht in zwei aufeinander folgenden Chuckas eingesetzt werden, so muss ein Spieler mit mindestens zwei Pferden antreten. Jeder Polospieler hat je nach Leistungsstärke ein persönliches Handicap, das bei −2 beginnt und bis +10 gehen kann. Die besten Polospieler der Welt mit einem Handicap von +10 kommen derzeit fast alle aus Argentinien. Die Summe der vier Einzel-Handicaps bilden das Gesamt-Handicap einer Mannschaft. Wenn Mannschaften mit unterschiedlichen Handicaps antreten, erhält die Mannschaft mit dem geringeren Handicap einen Tore-Vorsprung. Das Tragen eines Schutzhelmes ist für jeden Teilnehmer in einem Spiel Pflicht.

 

Prinzipiell kann jede traditionelle Zäumung des Pferdes angewendet werden. Das Pferdegebiss ist meist scharf, um die Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten unbedingt zu behalten. Zum Schutz der Pferdebeine dürfen Bandagen, Gamaschen und Springglocken verwendet werden.

Die Bälle beim normalen Turnier auf Gras haben einen Umfang von rund zehn Zentimeter und wiegen etwa 130 Gramm, sind weiß und bestehen ausschließlich aus Hartkunststoff.

 

Eingesetzt werden kann praktisch jedes Pferd, doch zum Einsatz kommen in erster Linie speziell gezüchtete Pferde mit einem Stockmaß von etwa 1,50 m. und stammen in der Hauptsache aus Argentinien, dort werden auch alljährlich die wichtigsten und bedeutendsten Turniere veranstaltet.

 

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