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Reiten an der Chinesischen Mauer... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Donnerstag, 20. September 2018 um 18:48

Vincent Vermeulen auf Ceylon - vor dem Tor zum Westen...

(Foto: CEID)

Juyongguan/ China. Zum Auftakt der diesjährigen Longines China-Tour der Springreiter traf man sich an einem Ort, wo noch nie ein Turnier stattfand.

Es begann vor fünf Jahren, nun hatte die diesjährige Longines China Tour der Springreiter ein Debüt an einem Ort, der nicht hätte besser gewählt  werden können: Unmittelbar am historischen Tor in Juyongguan, dem  Ausgangspunkt der Seidenstraße gen Westen. Sieger des Dreisterne-Grand Prix (Dotierung 100.000 Euro) wurde der in China arbeitende Niederländer Vincent Vermeulen auf dem holländischen Wallach Ceylon (Prämie rd.33.800 €). Dahinter folgten der Hongkong-Chinese Kenneth Chang auf Chaccopia und Jirigala Erdeng (Volksrepublik China) auf Brikibo.

Die gesamte dreitägige Veranstaltung war mit 175.000 Euro ausgeschrieben. Juan Carlos Capelli, Vizepräsident und Leiter International Marketing von Longines, sagte hinterher: “Einen schöneren Ort für eine solche Veranstaltung hätten wir uns nicht wünschen können.”  

Am Start waren auch u.a. Irlands Exweltmeister Dermott Lennon, der Franzose Olivier Guillon und der deutsche Doppel- Olympiasieger von Atlanta, Uli Kirchhoff, der im Januar 2019 in die frühere Anlage von Dietmar Gugler in Pfungstadt einzieht. Berater der Riders Tour in China ist Hauke Schmidt (Glems), der ehemalige sportliche Leiter der Springkonkurrenzen in der Stuttgarter Schleyerhalle, selbst ehemaliger Nationen-Preisreiter und Erfinder des transportablen Wassergrabens aus Kunststoff, er hatte auch die geniale fernsehtaugliche Idee der Siegerrunde mit nur zehn Startern, so dass ein zeitlicher Rahmen für TV-Übertragungen gewährleistet werden kann.

Auf nach Tokio zu Olympia 2010

Das größte Land der Erde mit rund 1,4 Milliarden Menschen, in der Wirtschaft hoch entwickelt, im modernen Reitsport so ziemlich erst am Beginn einer wahrscheinlich großartigen Zukunft, geht genau den richtigen Weg, zielorientiert, lässt sich etwas sagen. Von allen jenen, die bereits oben sind. Die Chinesen sind klug genug, nicht jenen Fehler zu begehen, den Reitsport und die Lehren des Reitens neu erfinden zu wollen, um eigene Lehrbücher zu schreiben. China geht den richtigen Weg, sie lernen entweder in den besten Turnierställen von Europa und holen sich Könner ins Land, frei nach dem Satz des berühmten französischen Reiter-Generals Alexis l`Hotte (1825 – 1904): „Die Kunst lernt man nicht aus Büchern, denn sie unterrichten eigentlich nur den, der schon weiß.“

Inzwischen gibt es bereits 1.500 Reitvereine im Reich der Mitte, drei Millionen Menschen fühlen sich zu diesem Sport hingezogen. 2020 in Tokio will man bei Olympia dabei sein. China Equestrian International Development (CEID) unterstützt diese Bestrebungen des Verbandes. CEID schickte Anfang August 20 Springreiter zu einem Turnier auf Zwei-Sterne-Level ins niederländische Peelbergen, eine Premiere der besonderen Art, dann ging es weiter zum CSI ins belgische Opglabbeek. Finanziert wurde die Europa-Tour von der Investmentgesellschaft Fosun, deren Tochtergesellschaft Sunvision Capital mit 51 Prozent an CEID beteiligt ist. Dadurch sollen neue Geschäftsfelder im Sportbereich eröffnet und internationale Kooperationen vereinbart werden.

Wen Xiaodong, Assistent des Präsididenten der Fosun-Gruppe, Präsident von Fosun Infrastructure und Gründungsmitglied von Sunvision Capital, sagt: Wir werden die Entwicklung des Reitsports energisch vorantreiben, Veranstaltungen  weiter entwickeln, und wir werden talentierte chinesische Reiter auswählen, sie ausbilden lassen und die Strategie des chinesischen Sportministeriums und des nationalen Pferdesportverbandes voll unterstützen.“ Jessica Zhang, Geschäftsführerin von CEID, sagt: „Europa ist für seine Tradition und die Bedeutung im Reitsport bekannt, Europa spielt bei Championaten und Olympischen Spielen immer eine herausragende Rolle. Wir von CEID werden europäische Veranstaltungen unterstützen, als Gegenleistung sollen dafür chinesische Reiter dort Erfahrungen sammeln dürfen. Insgesamt wollen wir lernen, wie man Turniere organisiert, wie man trainiert, „das alles soll die chinesische Jugend im Pferdesport weiter fördern“.


 

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