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Die Stunden nach dem grauenvollen Brand auf dem Erlenhof PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: DL   
Montag, 04. März 2019 um 19:05

Atlanta/ Bad Homburg. Martin Richenhagen als Chairman von AGCO-Fendt bot in einem Schreiben an Familie Rothenberger Hilfe an für die Aufräumearbeiten nach dem grauenvollen Brand auf der Reitanlage, und Gonnelien Rothenberger bedankte sich ergriffen bei allen nach diesen Stunden, die niemand aus der Familie wohl vergessen wird.

 

Firmenboss Martin Richenhagen vom weltweit agierenden Landmaschinen-Konzern AGCO/ USA gehört nicht zu jenen, die viel reden oder abwarten – er handelt. Das war bereits so, als die große deutsche Pferdesportmäzenin Madeleine Winter-Schulze während der Weltreiterspiele in Tryon/ USA im letzten Jahr einen Oberschenkelhalsbruch bei einem Sturz erlitt, nun nach dem Höllenbrand auf der Reitanlage Erlenhof im Taunus. Für Madeleine Winmter-Schulze veranslasste er spontan einen Heimflug nach der Operation im Firmenjet von AGCO direkt nach Hannover, jetzt griff er helfend ein aufgrund des verheerenden Brandes am letzten Wochenende auf der Reitanlage der Familie Rothenberger in Bad Homburg/ Taunus, wo ein Millionenschaden entstand, u.a. die Reithalle komplett abbrannte und fünf Pferde den Tod fanden.

In einem Schreiben heißt es u.a. „Sehr geehrte Familie Rothenberger,

lieber Sönke, bestürzt haben wir von dem Unglück auf Ihrer Reitanlage erfahren. Ein so furchtbarer Brand, bei dem Pferde zum Opfer fallen, ist wohl eine der schlimmsten Erfahrungen für Sie als Pferdeleute, die man sich überhaupt vorstellen kann. Der einzig positive Lichtblick ist vermutlich, dass Ihnen und Ihrer Familie keine schwerwiegenden Verletzungen widerfahren sind.

Als kleine Unterstützung möchten wir Ihnen einen Fendt Traktor mit Frontlader als Leihgabe für die Aufräumarbeiten anbieten. Bitte wenden Sie sich hierzu telefonisch an Herrn…Er wird die Bereitstellung eines Traktors unkompliziert und schnell für Sie in die Wege leiten. Wir wünschen Ihnen viel Kraft beim Wiederaufbau Ihrer Reitanlage. Im Namen für die AGCO Corporation und Fendt…

Auf ihrer Website bedankte sich Gonnelien Rothenberger sehr herzlich bei allen, die ihnen in sicherlich nicht einfachen Stunden zur Seite standen und halfen. Die frühere Dressurreiterin, zusammen mit ihrem Mann Sven Medaillen-Gewinnerin bei Oympia, schrieb u.a. „…Sven, Semmie und ich blieben davon verschont, diesen schrecklichen Morgen live miterleben zu müssen.
Es ist schrecklich mit an zu hören, was die „Daheimgebliebenen“ miterlebt haben müssen. Sie machen sich Vorwürfe, ob sie nicht noch mehr Pferde hätten retten können oder es anders hätten angehen sollen. Da sich das Heu und
Strohlager über den Ställen befand, erkannten sie die Situation nicht, wie rasch sich das Feuer ausbreitete. Angst hatten sie, dass sie vielleicht gar kein Pferd dort lebend rausbekommen würden. Damit haben sie jetzt sehr zu kämpfen. Pferde die nicht raus wollten, obwohl die Türen geöffnet wurden. Pferde die aus dem Freien wieder durch den Stall rannten … brennend an meinen Kindern vorbei galoppierten, die ihre eigenen Pferde nicht mehr erkannten, so schlimm sahen sie aus … während die Kinder nur noch schwarz vor den Augen sahen, diese Hitze, dieses Brennen in den Augen …

Sönke (Mannschafts-Olympiasieger, d.Red), der sich Vorwürfe macht, dass er es fast nicht geschafft hätte, Cosmo aus seinem Stall zu befreien. Durch die Hitze waren die Türen fast nicht mehr zu öffnen. Durch den Rauch konnte er erst auch gar nicht erkennen, wo Cosmo war, bis der, als sich die Tür bewegte, rasch nach vorne kam und hinter Sönke herging. Sein Atem immer in Sönkes Nacken … wie Sönke dann wieder nach vorne rannte, versuchte…zu retten, dabei Cosmo nicht aus den Augen zu verlieren … Es ist so schrecklich, diesen Alptraum zu verarbeiten … die Nächte quälen sie. Ohne Svenja, die sofort in den Nachbarstall rannte, um die Pferde der Kunden zu retten, und Jan, der sofort in den Zug von Hamburg nach Frankfurt stieg, um Sanni im Krankenhaus beizustehen, wäre es unmöglich, das alles so tapfer durchzustehen.

Was für tolle Freunde habt ihr!

Semmie, die es immer noch nicht begreifen kann, dass sie nie wieder mit Fayola kuscheln kann … wenn sie in der Box lag, fand sie es so toll, wenn Semmie sich dazu setzte und sie streichelte. Gerade hatte sie ihr die ersten fliegenden Wechsel beigebracht … wie stolz sie beide waren.
Dieses Fayola-Lächeln und diese Liebe zu diesem Pferd sind nun dahin …Sie quälen sich, nach alles was sie schon miterlebt haben, mit dem Gedanken, nie mehr solche Verantwortung für ihre Tiere haben zu wollen. Aber wenn man das achte Kapitel: „Der kleine Prinz und seine Blume“ gelesen hat, dann weiß man, dass man immer Verantwortung übernimmt, sobald man liebt! Und ich weiß ganz genau, dass sie ihre Liebe zu diesen so schönen Geschöpfen nie verlieren werden!

…Sehr dankbar sind wir, so herzlich bei der Familie Linsenhoff-Rath aufgenommen worden zu sein – Ann Kathrin hatte mich, sobald sie es erfahren hatte, noch in Lier beim Turnier angerufen und uns – wie viele andere auch – jegliche Hilfe angeboten. Semmies Stuten kamen direkt aus Lier zuerst bei Ralph und Marga auf der Riedmühle unter. Das war phantastisch, wie schnell Marga reagiert hat und alles in Bewegung setzte, damit es an Daisy und Geisha an nichts fehlte. Danke!

Cosmo und Santiano waren wie auch…bei Familie Krause untergebracht. Auch dafür möchte ich mich sehr bedanken, was Steffi, Nicola, Dini und Marc für uns getan haben, während wir nicht vor Ort waren! Das war schon etwas Außergewöhnliches!

Danke!

Nachdem wir als Familie eine Nacht weiter waren, war es für uns einleuchtend, dass wir unsere Pferde gern so nah wie möglich zusammen und
mit viel Ruhe haben wollten. Wir nahmen das Angebot von Ann Kathrin sehr gerne an, und so wurden gestern Daisy, Geisha, Santiano und Cosmo auf
den Schafhof gefahren, wo wir herzlich von Matthias und Ann Kathrin empfangen wurden. Uns wurden tolle Boxen zur Verfügung gestellt, und wir
versuchten, uns wieder ein bisschen zu sortieren, damit für heute das Training wieder losgehen konnte. Das erste Training haben sie alle gut überstanden, und Cosmo fühlt sich sichtlich wohl auf diese wunderschöne Anlage.

Danke nochmals an das ganze Team Schafhof!!!

Auch Luna, Kantate und Toni haben wir in der Klinik mehrmals besucht, wobei es bei den Stuten noch immer sehr kritisch aussieht, Toni aber auf
dem Weg der Besserung ist. Es beruhigt uns sehr, dass unsere Pferde in den Händen von Frau Dr. Franzen bestens aufgehoben sind.

Danke!!!

Ich habe alle Helfer, die schon so fleißig angefangen haben, rund herum aufzuräumen, nicht vergessen, aber es ist schon spät, und ich möchte
gerne morgen dazu etwas schreiben … sorry, aber vor allem danke!

Gonnelien“

 

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