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Daniel Deußer weiß von keiner Unterschrift... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Donnerstag, 28. März 2019 um 19:06

Reijmenam/ Belgien. Der Weltranglisten-Dritte Daniel Deußer widerspricht Gerüchten oder gar Behauptungen, er habe die Athleten-Vereinbarung mit der deutschen Föderation (FN) unterzeichnet…

 

Wer in einen Championatskader der deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) aufgenommen werden möchte, hat eine Athletenvereinbarung zu unterzeichnen. Mit der Unterschrift verzichten Reiter auf das Zivilrecht, im Bedarfsfall ein ordentliches Gericht anzurufen, was jedem Bürger laut Grundgesetz zusteht. Der Reiter unterwirft sich in diesem Falle ausschließlich der sportlichen Gerichtsbarkeit, bei einem angeblichen Vergehen hat er den Beweis der Unschuld zu erbringen, den Beweis der Schuld nicht das Sportgericht. In einem Verfahren eine eindeutige Schlechterstellung eines Sportlers. Die zur Zeit besten deutschen Springreiter Daniel Deußer und Christian Ahlmann haben das Papier nicht unterzeichnet, beide sehen die Unterredungen mit dem Verband als nicht gelöst. Beide gehören seit Mitte 2017 keinem Championatskader mehr an.

Zu der kaum vor einem ordentlichen Gericht haltbaren Vereinbarung sagt u.a. auch der bekannte Anwalt Dr. Friedrich-Wilhelm Lehmann (Schliersee), Sportler sollten von einem Regelwerk Fairness verlangen dürfen, „dazu gehört der Grundsatz des fairen Sportgerichtsverfahrens in der Beweisführung und der Grundsatz der Neutralität der Schiedsgerichte. Die Neutralität wird mit Recht von betroffenen Sportlern als auch Wissenschaftlern in Frage gestellt. Zur Kritik gehört auch, dass dem Sportler der Weg zu den ordentlichen staatlichen Zivilgerichten nicht durch die Unterschrift unter eine ihm aufgezwungene Schiedsvereinbarung abgeschnitten werden darf. Wenn er sich gegen Vorwürfe verteidigen muss oder gegen Urteile der Sportgerichte, endet - gemäß der Schiedsvereinbarung - sein rechtlich begehbarer Weg beim internationalen Schiedsgerichtshof CAS, dem Court of Arbitration for Sport“. Die Verbände würden zwar von einer freiwilligen Schiedsvereinbarung reden, „das Wort freiwillig passt jedoch nicht zu den Fakten. Der einzelne Spitzensportler hat ohne die Unterzeichnung der ihm vorgelegten und vorformulierten Schiedsvereinbarung, mit der er auf den Weg der ordentlichen Gerichtsbarkeit verzichtet, keine Chance auf Zulassung zum internationalen Wettbewerb bis hin zur Weltmeisterschaft oder Olympischen Spielen.“

Der Weltranglisten-Dritte Daniel Deußer (Reijmenam bei Mechelen) sagt, er wisse vor allem eines, „dass ich nicht unterschrieben habe“. Und der Weltcupsieger von 2014 sagt, natürlich wolle er gerne für Deutschlandland wieder reiten, „aber ich habe zum Beispiel etwas dagegen, dass ein erkranktes Pferd mit einem Medikament behandelt werden muss, das auf der Dopingliste steht – dann aber jemand in den Stall kommt, eine Dopingprobe zieht und ich als Doper bestraft werde“. In solchen Fällen hätte die deutsche FN eine Änderung versprochen, „doch passiert ist nichts“, sagt der zweimalige deutsche Titelträger und Team-Olympiadritte von Rio de Janeiro. Und solange sich da nichts ändere, „unterschreibe ich nicht“, so der 37 Jahre alte Hesse. Christian Ahlmann (Marl) äußerte sich bisher gar nicht. Er hat auch die Hexenjagd auf ihn nach Olympia 2008 in Hongkong noch längst nicht vergessen, auch wenn sich FN-Präsident Bodo Graf zu Rantzau bei ihm dafür entschuldigte.  

 

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