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Frühere große Dressurreiterin Rosemarie Springer gestorben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FN-Press/ DL   
Donnerstag, 04. April 2019 um 10:59

Großenaspe bei Neumünster. Im Alter von 98 Jahren starb Rosemarie Springer, in den 50er Jahren eine der erfolgreichsten Dressurreiterinnen. Durch den großen Trainer Willi Schultheis schaffte sie den Durchbruch.

 

Der Pferdesport trauert um Rosemarie Springer, eine der erfolgreichsten deutschen Dressurreiterinnen der 1950er und 1960er Jahre. Die „Grande Dame“ des Reitsports verstarb am 2. April im Alter von 98 Jahren. Pferde waren von Beginn an Teil ihres Lebens. Geboren und aufgewachsen auf Gut Mariensee bei Danzig, nahm sie ihr Vater Werner Lorenz bereits als Zweijährige vor sich mit in den Sattel, um mit ihr über die Felder zu reiten. Bis Anfang der 50er Jahre war Rosemarie Springer in der Turnierszene allerdings weitgehend unbekannt. Erst der Kontakt zum späteren Dressurbundestrainer Willi Schultheis führte zum Durchbruch. Auf Drängen ihres zweiten Ehemannes, des Verlegers Axel Springer, mit dem sie 1953 bis 1961 verheiratet war, kam der renommierte Ausbilder nach Hamburg. Unter seiner Anleitung stellten sich bald die ersten Erfolge ein. 1959 war sie erfolgreich mit Thyra xx beim CHIO von Deutschland in Aachen und sicherte sich die Silbermedaille um die Deutsche Meisterschaft. Ein Jahr später gewann sie ihren ersten von insgesamt fünf nationalen Meistertiteln und vertrat gemeinsam mit Josef Neckermann die deutschen Farben bei den Olympischen Spielen in Rom, Neckermann gewann auf Asbach Bronze, Rosemarie Springer wurde mit Doublette Siebente. Zu ihren erfolgreichsten Pferden gehörten neben Doublette auch die Vollblüter Brillant, mit dem sie 1966 Derby-Siegerin wurde, und Memor xx sowie der schwedische Schimmel Lenard.

Nach ihrer aktiven Zeit befasste sich Rosemarie Springer auf ihrem Gut Halloh bei Bad Bramstedt, nördlich von Hamburg, mit der Zucht von Trakehnern und entdeckte und förderte zahlreiche Talente, wie zum Beispiel den Disziplintrainer Jonny Hilberath, für dessen Ausbildung sie in den 70er Jahren ihre Reitlehrerprüfung absolvierte. Aber auch viele Vielseitigkeitsreiter wie Horst Karsten, Harry Klugmann, Karl Schultz, Claus Erhorn oder Bettina Hoy kamen in den Genuss bei ihr zu reiten.

Neben ihrer Passion als Reiterin und Reitausbilderin war Rosemarie Springer auch begeisterte Leichtathletin. Und noch bis vor wenigen Jahren fuhr die Trägerin des Goldenen Skiabzeichens regelmäßig zum Skilaufen zum Arlberg in Tirol. Anlässlich ihres 75. Geburtstags am 5. Juli 1995 wurde sie von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold für ihre Verdienste ausgezeichnet. 

 

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