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Viermal Ferch in der Münchner Olympiahalle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Equiwords/ DL   
Dienstag, 05. November 2019 um 14:25

München. Stammgäste beim internationalen Reitturnier in der Münchner Olympiahalle sind seit Jahren Marie-Jeanette (42) und Heino Ferch (56), der großartige Schauspieler. Unter ihrem Mädchennamen Steinle gehörte Marie-Jeanette zum deutschen Championatskader in der Vielseitigkeit, sie ritt u.a. als bis dahin jüngste WM-Teilnehmerin bei den 3. Weltreiterspielen 1998 in Rom mit Traque le Vent auf den 23. Platz und war im deutschen Aufgebot die Beste. Ihr Vater Theo Steinle wirkte viele Jahre im Veranstaltungsteam des international sehr bekannten Vielseitigkeitsturniers in Achselschwang mit.

In dieser Familie reiten alle – die einen jeden Tag, die anderen zu besonderen Anlässen. Ein solcher Anlass sind zum Beispiel die MUNICH INDOORS (21. bis 24. November), bei denen Schauspieler Heino Ferch und das einstige Vielseitigkeits-Ass Marie-Jeanette Ferch Stammgäste sind – aber sie gucken keinesfalls nur zu, denn ihre Kinder steigen im Rahmen des internationalen Vier-Sterne-Turniers in der Olympiahalle in den Sattel.
 
Pferde spielen eine wichtige Rolle bei der Familie Ferch. Frau Ferch, Sie haben es bis in den Bundeskader Vielseitigkeit geschafft. Was bedeuten den Ferchs die Pferde?


Marie-Jeanette Ferch: „Ich bin mit Pferden aufgewachsen, sie gehören also seit jeher zu meinem Leben dazu. Heino spielt Polo. Unsere Tochter Ava ist begeisterte Springreiterin. Unserem Sohn Gustav machen die Pferde auch Spaß, aber er macht auch ganz viele andere Dinge. Bei den MUNICH INDOORS will er aber auf jeden Fall die Kostüm-Führzügelklasse mitreiten. Da war natürlich auch schon seit Wochen ein Thema: Welches Kostüm nehmen wir“ (lacht).
 
Was genau fasziniert Sie denn am Reitsport, am Polo, Herr Ferch?

Heino Ferch: „Ganz unmittelbar ist es so, dass ich mich voll und ganz auf den Moment mit dem Pferd und dem Spiel einlassen muss. Ich muss meine volle Konzentration aufbringen, da haben andere Dinge überhaupt keinen Platz in meinem Kopf, in meinen Gedanken. Das ist dann ein bisschen wie Urlaub von sich selbst zu haben.“
 
Warum halten Sie den Umgang ihrer Kinder mit Pferden denn für sinn- oder sogar wertvoll?

Marie-Jeanette Ferch: „Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich einfach, dass Pferde einem Kind oder Jugendlichen ein sehr guter Freund sein können. Da entsteht ganz viel Vertrauen und das ist so wichtig. Dann kommt noch dazu, dass die Kids sich an der frischen Luft bewegen, weg von der Playstation und dem iPad. Außerdem lernen sie ganz viel Verantwortung zu übernehmen.“

Heino Ferch: „Das ist für mich ein ganz wichtiges Stichwort: Verantwortung. Aber nicht nur das, denn sich um ein Pferd zu kümmern, gibt sehr viel Struktur und Stabilität. Ein Kind lernt Fürsorge für ein anderes Lebewesen und dass man sich seine Gedanken machen muss, damit es eben gut versorgt ist. Aber auch der sportliche Aspekt ist wichtig, denn es geht ja in erster Linie gar nicht darum, Siege zu feiern, sondern mit Niederlagen umzugehen. Es läuft ja nun mal nicht immer rund. Aber mit einem Pferd, mit diesem Kumpel, ist das etwas einfacher zu verarbeiten und das ist meines Erachtens sehr wertvoll für ein Kind.“
 
Sie sind Initiatoren des Pony-Cup bei den MUNICH INDOORS. Hier dürfen die Kinder nicht nur in einer altersgerechten Springprüfung in der Olympiahalle starten, sondern tun auch noch Gutes dabei, denn sie erspringen mit ihren Ponys sozusagen Spendengelder. Wie ist die Idee entstanden?

Marie-Jeanette Ferch: „Es gibt für die Kids ja nicht so oft die Gelegenheit, vor so einer Kulisse zu reiten. Wir haben den Turnierchef Volker Wulff angesprochen und er war gleich von der Idee begeistert. Aber uns war auch wichtig, mehr mit dem Pony-Cup zu erreichen. Die Kinder, die hier mitreiten dürfen, haben großes Glück. Und deswegen wollten wir, dass etwas für einen guten Zweck dabei rumkommt.“

Heino Ferch: „Für die Kinder ist es natürlich auch die absolute Motivationsrakete, wenn sie mit den Cracks des Sports auf einem Turnier starten dürfen. Da wollen alle dabei sein. In diesem Jahr geht das Geld übrigens an das ambulante Kinderhospiz Theotinum Verein e.V. Wir finden es unglaublich unterstützenswert, was Ehrenamtler da leisten.“

 

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