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Rekord-Umsatz bei PSI-Auktion in Ankum PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Offz/ DL   
Montag, 09. Dezember 2019 um 13:22

V-Plus Gold von Vivaldi-Krack C, geb.07.04.2015, Stockmaß XL, unter dem Sattel von Frederic Wandres, Preisspitze der 40. PSI-Aktion in Ankum

(Foto: PSI)

Ankum. Die 40. Sportpferde-Auktion „Performance Sales International“ (PSI) von Ullrich Kasselmann und Paul Schockemöhle brachte in Ankum einen Rekorderlös von 19,15 Millionen Euro. Preisspitze war der vierjährige braune Dressur-Hengst V-Plus Gold für 1,3 Millionen.

 

 

Gleich zu Beginn der 40.PSI-Veranstaltung seit 1981 elektrisierte Besucher und Interessenten in der voll besetzten Auktionshalle von Ankum das erste Pferd – der vierjährige braune Hengst V-Plus Gold von Vivaldi, Vollbruder zu Harmony’s V-Plus, der Preisspitze der letzten P.S.I. Auktion. Der deutsche Derbysieger und Bereiter auf dem Kasselmannhof, Frederic Wandres, präsentierte V-Plus Gold mit Blut von Fürst Romancier und Sandro Hit auf der Mutterseite. Innerhalb von nur wenigen Minuten durchbrachen die Bieter die Millionenmarke, bei 1,3 Millionen ließ Auktionator Hendrik Schulze-Rückamp  den Rosenholzhammer auf sein Pult fallen. Der in Leudelange im Großherzogtum Luxemburg beheimatete Stall „Dressage Grand-Ducal“ der Besitzergemeinschaft Christof Umbach, Sascha Schulz und Patrice Mourreau hatte den Zuschlag erhalten. P.S.I.-Mitbegründer Ulli Kasselmann. „Ich kenne alle Pferde von Jung an sehr gut,  aber für mich ist V-Plus Gold eines der schönsten und besten Pferde. Er hat sich in den letzten Monaten gewaltig entwickelt und ist in sehr gute Hände gekommen. Wir sind stolz, dass wir die Möglichkeit haben, dieses Pferd für die neuen Besitzer weiter auszubilden und  zu fördern.“  Frederic Wandres wird den Ausnahmehengst weiter unter dem Sattel halten, mit dem Ziel, ihn für die Weltmeisterschaften der Jungen Dressurpferde im nächsten Jahr zu qualifizieren.  

Bei den Springpferden wurde Chacco´s Lando (Chacco-Blue x Lando) zur diesjährigen Preisspitze. Der exzellent gezogene Hengst, der nah verwandt ist mit dem unter Willem Greve (Niederlande) erfolgreichen Vererber Ukato und Ben Mahers Spitzenpferd Explosion W, ging für 1,25 Millionen Euro weg.  

Die P.S.I. Auktion 2019 mit 49 Pferden lieferte den höchsten Gesamterlös in der 40-jährigen PSI-Geschichte und setzte somit zugleich einen neuen Rekordpunkt: Umsatz 19,15 Millionen Euro. Die Dressurkollektion brachte insgesamt 9,59 Million Euro mit einem Durchschnittspreis von 383,960 €, die Springpferde erzielten 9,56 Million und 398,333 € im „Schnitt“. 

Paul Schockemöhle, von Anfang an mit Kasselmann Partner der PSI, war überwältigt vom Ergebnis. „Da waren einige Pferde, von denen ich glaube, dass sie es bis an die Spitze des internationalen Reitsports schaffen. Es ist schwer zu sagen, welcher mein Liebling ist, aber es gibt ein Pferd in meiner sportlichen Karriere, dem ich Besonderes zu verdanken habe, das aber nicht mehr in der Öffentlichkeit steht: Askan. Aus derselben Linie stammt Chadonia, die in Askans Fußstapfen treten kann. Ich bin mir sicher,  wir werden  sie auch in Zukunft im Internationalen Sport sehen.“ Den Schimmelwallach Askan hatte Paul Schockemöhle aus Verägerung darüber, nicht für die Europameisterschaft 1971 nominiert worden zu sein, an den Reitstall Josef Kun verkauft. Der spätere Weltmeister Gerd Wiltfang, der 1997 im Alter von 51 Jahren einem Herzschlag erlag, gehörte 1972 in München zur siegreichen Equipe im Preis der Nationen bei den Olympischen Spielen.

Paul Schockemöhle kommentierte die Auktion zusätzlich mit: „Wir müssen uns alle weiter entwickeln, die Pferde haben sich verbessert, die Preise haben sich verändert, der Sport ist weiter gewachsen. Wir haben versucht mit der Entwicklung Stand zu halten, und so wie die Entwicklung der P.S.I. war, können wir mit Recht sagen: Das haben wir geschafft!“ 

Hendrik Schulze-Rückamp fühlte sich geehrt, diese Jubiläums-Auktion führen zu dürfen, „Uwe Heckmann hat 1.786 Pferde versteigert, ich erst 150, es ist noch ein langer Weg!“  


 


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