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Zum Gedenken an Fahrmeister Ewald Meier PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Offz/ DL   
Freitag, 11. Dezember 2020 um 11:51

 

Ewald Meier - er wurde nur 72

(Foto: Kalle Frieler)

Meißenheim. Der Fahrsport trauert um seinen ehemaligen Bundestrainer Ewald Meier. Er war im Alter von 72 Jahren einem Schlaganfall erlegen.

 

„Wir sind von dieser Nachricht völlig überrascht worden, und unser Mitgefühl gehört natürlich seiner Familie. Ewald Meier hat über viele Jahre den Fahrsport geprägt und war der erfolgreichste Trainer im Fahrsport – nicht nur in Deutschland, sondern in der Welt“, sagt Dr. Dennis Peiler, Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR).

Bevor Ewald Meier ins Traineramt wechselte, war der gelernte Gerber und Landwirt aus Südbaden selbst im Pferdesport erfolgreich. Zunächst startete er in Spring- und Dressurprüfungen bis zur Klasse S, ab 1978 widmete er sich dann ganz dem Gespannfahren. 1984 und 1987 wurde er Deutscher Meister, 1981 und 1985 Deutscher Vizemeister der Vierspänner. Drei Mal nahm er an Weltmeisterschaften der Vierspänner teil. Höhepunkt seiner aktiven Laufbahn als Fahrer war ein sechster Platz in der Einzelwertung bei den Weltmeisterschaften der Viererzugfahrer 1986 in Ascot.

Drei Jahre später, 1989, übernahm Ewald Meier dann das Amt des Bundestrainers der Zweispännerfahrer, bevor das DOKR ihn zum leitenden Bundestrainer aller Fahrer berief. 2013 beendete er seine Tätigkeit als Bundestrainer. Während seiner Amtszeit konnten die von ihm betreuten Aktiven bei Welt- und Europameisterschaften insgesamt 68 Medaillen erringen.

Aufgrund seiner Erfolge als Fahrer und Ausbilder wurde Ewald Meier 1988 der Titel „Fahrmeister“ - es gibt nur fünf Fahrmeister -  verliehen. Bei seinem letzten Championat als Cheftrainer, den Weltmeisterschaften der Vierspänner 2012 in Riesenbeck, zeichnete ihn die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold aus.

Auch nach Beendigung seiner Bundestrainer-Tätigkeit blieb Ewald Meier dem Fahrsport als Trainer, Richter, Parcourschef und Technischer Delegierter eng verbunden. Außerdem engagierte er sich wie schon zu seiner Bundestrainerzeit als Lehrgangsleiter für die Ausbildung von Trainern und Turnierfachleuten auf diesem Gebiet. „Er hat diesen Bereich entscheidend geprägt, und wir sind ihm sehr dankbar dafür", sagt Thies Kaspareit, Leiter der FN-Abteilung Ausbildung.

 


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