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Olympia-Medaillengewinner Willy Büsing feierte 100. Geburtstag PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Lars Pingel/ FN/ DL   
Dienstag, 02. März 2021 um 17:07

Jade. An diesem 2. März feierte der frühere international bekannte Militaryreiter Dr. Wilhelm Büsing seinen 100. Geburtstag. Der Tierarzt aus Jade gewann u.a. bei Olympia 1952 in Helsinki Silber mit der Equipe und Bronze in der Einzelwertung.

 

Dr. Wilhelm Büsing gehörte nach Ende des Zweiten Weltkriegs zu den erfolgreichsten deutschen Militaryreitern, als in dieser olympischen Disziplin noch ganz andere Anforderungen an Reiter und Pferd gestellt wurden als heute, inzwischen ist die Military ja auch umbenannt in Vielseitigkeit. Auf selbst gezogenen und ausgebildeten Pferden ritt Willi Büsing in den Blickpunkt auch der beim Deutschen Olympiadekomitee für Reiterei (DOKR) verantwortlichen Funktionsträgern, die ihn 1952 mit dem Hannoveraner Hubertus zusätzlich beritten machten, so dass er auf Anhieb die Qualifikationsprüfungen für die Olympischen Spiele gewann. In Helsinki, wohin die Pferde mit einem umgebauten Fischkutter verfrachtet wurden, feierte er die größten Erfolg seiner Reiterkarriere: Bronze in der Einzelwertung und Silber mit der Dreier-Equipe, zu der  außerdem Klaus Wagner mit Dachs und Otto Rothe mit Trux von Kamax gehörten.

Bei seiner Rückkehr wurde Dr. Büsing mit großen Jubel empfangen. „In Oldenburg war der Teufel los. Die Kinder hatten schulfrei. Es gab einen riesigen Menschenauflauf“, erinnert sich der Jubilar. In einer vierspännigen Kutsche wurde er in seinen Heimatort Jade zu einem großen Empfang gefahren. An allen Straßenrändern standen Menschen, die ihn feierten.

Zwei Jahre später wiederholten Dr. Büsing und Hubertus den Silbererfolg mit dem deutschen Team bei den Europameisterschaften in Basel. 1959, im Jahr der ersten Deutschen Vielseitigkeits-Meisterschaften in Luhmühlen und drei Tagen nach seiner Hochzeit beendete Dr. Büsing seine aktive Laufbahn. Immer mehr hatte seine Tätigkeit als Tierarzt den Vorrang. So begleitete er 1956 die deutschen Militaryreiter als Mannschaftstierarzt, Equipechef, Trainer und Betreuer zu den Olympischen Spielen nach Stockholm und auch nach Rom zu Olympia 1960 sowie auch nach Tokio 1964 sowie zu den Europameisterschaften 1966 nach Moskau.

Neben der Reiterei war Dr. Büsing auch in der Zucht überaus erfolgreich, über die Oldenburger Zucht schrieb er bereits 1945 seine Doktorarbeit. Nach Aufgabe seiner Tierarztpraxis widmete er sich dann gemeinsam mit Ehefrau Dorle und den beiden Töchtern Sabine und Heike ganz der Pferdezucht und stellte nicht nur die Oldenburger Siegerstute Toga M (v. Manstein), sondern auch den Oldenburger Siegerhengst, zweifachen Bundeschampion, Weltmeister der jungen Dressurpferde und später S-erfolgreichen Don Davidoff (v. Don Gregory). Die Dressur war übrigens auch die Disziplin, die Dr. Büsing bei aller Begeisterung für den Geländeritt und das Springen während seiner aktiven Karriere am besten gefallen hatte. "In Aachen war ich einmal sogar in der Vielseitigkeit und in der Dressur siegreich“, erinnert er sich. Für seine züchterischen Leistungen wurde Dr. Büsing im Jahr 2000 anlässlich der Oldenburger Pferdewochen mit der Goldmedaille der Landwirtschaftskammer Weser-Ems ausgezeichnet

 


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