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Reinhard - der andere Richenhagen... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Donnerstag, 26. August 2021 um 21:04

Reinhard (lks) und Martin Richenhagen

(Foto: Kalle Frieler) 

Pulheim. Reinhard Richenhagen hatte immer etwas im Schatten seines öffentlich bekannteren Bruders Martin zu stehen, sportlich garantiert nicht, da ritt er an der Tete und nun auch als Dressurrichter ist er nicht dahinter…

 

In seinem Schlusskommentar sagte der frühere Grand Prix-Reiter und längst auch anerkannte Dressurrichter Dr. Dietrich Plewa: „Ein wirklicher Höhepunkt war der Schritt – dieser hätte kaum besser sein können. Der Schritt ist wunderbar durch den Körper gehend und mit sehr, sehr viel Schulterfreiheit.“ Wer sich nur ein bisschen auskennt in der Dressur, weiß, dass der Schritt eines Pferdes kaum verbessert werden kann. Ein Pferd hat Schritt – oder nicht. Dietrich Plewa beurteilte den neuen Bundeschampion der fünfjährigen Dressurponies D-Gold AT NRW, aus der Zucht und im Besitz von Adolf Theo Schurf, dem inzwischen erfolgreichsten Pony-Züchter weltweit, Besitzer von rund 300 Ponies, zuhause in Bedburg nicht weit von Köln. Vorgestellt wurde der Palomino-Hengst von Alessa Marie Mass, und sie erhält Unterricht von Reinhard Richenhagen (64), der dreimal in der Woche zum Stall Schurf kommt.

Reinhard Richenhagen ist der jüngere Bruder des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden im US-Agrar-Weltkonzern AGCO, Martin Richenhagen (69), beide wuchsen mit dem Reitsport auf, Martin machte ganz große Karriere in der internationalen Geschäftswelt, verkehrte mit den Mächtigen dieser Erde persönlich, Reinhard blieb der rheinischen Heimat treu. 37 Jahre arbeitete er beim weltbekannten Unternehmen Waldhausen, wo nicht zu haben ist, was es noch nicht gibt. Zuletzt war er verantwortlich für den Einkauf Inland, die gesamte Hausverwaltung, Immobilenpflege und den Einkauf für den gesamten Betrieb. Bruder Martin ritt nie bis Grand Prix, Reinhard schon.

Sein Tagesablauf sieht so aus: 07.00 Uhr Aufstehen, Frühstück, dann sein eigenes Pferd reiten und auch ein vierjähriges seines Bruders aus dessen Zucht. Dann meist ab zum Stall Schurf oder Lehrgänge geben, Richterkollegen schulen, er ist gefragter nationaler und internationaler Richter bei Turnieren auf höchstem Level, wurde ins Präsidium gewählt als Vize des Deutschen Reiter- und Fahrerverbandes, und er weiß, „auf was es ankommt beim Reiten, was die Richter sehen wollen und auch entsprechend benoten“. Wie kaum wenige kann er vermitteln, was ein Reiter verbessern sollte, denn er ist bei beiden zuhause, bei den Reitern und den Richtern, „und ich kann vor allem die Sorgen und Ängste der Aktiven verstehen, wie es ist, in ein Viereck einzureiten – und möglicherweise das nicht zeigen zu können, was gerade noch beim Abreiten so gut geklappt hat“.

Und er gehört eben zu jenen Richtern, die nicht nur beim Anheften von Schleifen bei der Platzierung nahe am Pferd sind…

 


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