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Reitmeister "Kalli" Streng wurde 80 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Donnerstag, 02. Dezember 2021 um 18:45

 

"Kalli" Streng (links) von Peter Hofmann geehrt

(Foto: Kalle Frieler)

Mosbach. Seinen 80. Geburtstag feierte an diesem 3. Dezember 2021 der gebürtige Halberstadter Karl-Heinz Streng, der Reitmeister kennt nach wie vor keine Ruhe, er erteilt weiter leidenschaftlich Unterricht, „weil er mit Leib und Seele Trainer ist“, wie Holger Hetzel sagt.

Einmal im Monat kommt Karl-Heinz („Kalli“) Streng nach Goch an den Niederrhein, zu Holger Hetzel, der gerade erfolgreich seine 16. Springpferde-Auktion hinter sich hat. Streng wurde vom früheren Nationen-Preisreiter Hetzel engagiert, „weil er nicht nur einer der Besten ist, sondern weil er Unterricht erteilen kann in Dressur und Springen, und diese Kombination findet man kaum noch.“ Und er sagt: „Kalli ist mit Leib und Seele Ausbilder, Coach, Lehrer. Er ist morgens der Erste und abends der Letzte, der die Halle verlässt.“ am morgigen Freitag (03.Dezember 2021) wird er 80 Jahre alt. Der Sport hat ihn drahtig gehalten und auch fit.

Geboren in Halberstadt, aber aufgewachsen ist Kalli Streng in Dortmund, „und ich fühle mich auch als gebürtiger Dortmunder“. Mit 13 kam er beim Verein neben der Westfalenhalle erstmals Pferden richtig nahe, „weil ich schon immer pferdeverrückt war“. Er mistete Boxen aus aus, striegelte, schaute den Großen zu, fing an mit Voltigieren, durfte Großpferde reiten, erhielt irgendwann Unterricht vom früheren Bundestrainer Harry Boldt und bei Udo Nesch, nach verschiedenen Stationen und eben verschiedenen Ställen kam er 1975 ins nordbadische Mosbach.Er kann fast jede seiner Lebensstationen geradezu malerisch beschreiben, die Menschen, die Pferde und die Umwelt.

In seiner aktiven Zeit ritt er Dressur und Springen bis zur höchsten Klasse. 1989 legte er die Prüfung zum Reitmeister zusammen mit Jan Bemelmans ab, beide zählen zu den ganz Wenigen und außerdem zu den Letzten, die in Warendorf zur Prüfung um den Titel Reitmeister in Theorie, Springen und Dressur antraten. Zur gleichen Zeit wurde er Landestrainer Springen für Junioren und Senioren von Baden-Württemberg, zahlreiche seiner Schüler standen bei Deutschen und Europameisterschaften auf dem Podest. 27-mal begleitete er als Equipechef deutsche Springreiter-Teams zu Internationalen Offiziellen Turnieren.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Breufsreiter ehrte Kalli Streng 2014 mit der Felix-Bürkner-Medaille für seine Verdienste um die Reiterei. Die Medaille wurde benannt nach dem Olympiareiter, Kavallerieoffizier und renommierten Ausbilder Felix Bürkner (1883 – 1957), dem Gründer der „Deutschen Reitschule“ in Berlin und späteren letzten Leiter der berühmten Kavallerieschule in Hannover. Bürkner bildete selbst zahlreiche namhafte Berufsreiter aus.

Drei Jahre später wurde er mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold während des traditionellen Maimarktturniers in Mannheim ausgezeichnet. Die Ehrung nahm Turnierchef Peter Hofmann vor. Der Bewahrer des Maimarktturniers sagte damals: „Ich freue mich, Dir gerade hier diese Ehre zukommen zu lassen, auf dem Platz, mit dem Du über so viele Jahre so eng verbunden bist. Du bist ein Pferdemann durch und durch. Pferd und Sport stehen bei Dir immer an erster Stelle." 

Neben seiner reinen Trainertätigkeit engagierte sich Streng von 1992 bis 2007 aber auch in der Landeskommission und verschiedenen Ausschüssen des Landesverbandes Baden-Württemberg und war auf vielen Turnieren als Richter oder Steward anzutreffen. Eines seiner größten Anliegen war und ist ihm bis heute die vielseitige und fundierte Ausbildung von Berufsreitern. Über 50 Lehrlinge durchliefen seine Schule, er wirkte an verschiedenen verschiedenen entscheidenden Stellen in Prüfungsausschüssen.

Zu seinem Ehrentag hatte er rund 50 Verwandte und Freunde oder gute Bekannte eingeladen, “geht alles nicht mehr, Corona ließ es nicht zu”, sagt er. So hat die Feier im engsten Familienkreis stattzufinden.

 

 


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