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Außergewöhnliche Reiterin Annelie Drummond-Hay gestorben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Dienstag, 02. August 2022 um 23:57

Johannesburg. Das Leben einer der besten und größten Springreiterinnen aller Zeiten ist zu Ende gegangen: In Johannesburg starb die Britin Annelie Drumond-Hay im Alter von knapp 85 Jahren – am 4. August wäre sie 85 geworden.

Die Geschichte der sportlichen Karriere von Drmmond-Hay endete eigentlich bereits im Februar 1972. Englische Gazetten schrieben, Annelie Drummond-Hay habe den südafrikanischen Springreiter Errol Wucherpfennig geheiratet und sei Hausfrau geworden. Dann trennte sich das Paar und Frau Wucherpfennig hieß wieder Drummond-Hay. Und sie ritt wieder, sie war ja erst 35 Jahre alt. Deutschlands bekannter Parcoursbauer Olaf Petersensen hatte sie in Südafrika bei einem Turnier gesehen und sagte danach: "Sie reitet immer noch Spitze. Sie ist qualifiziert für die Weltreiterspiele 1994 in Den Haag und möchte sogar hat sich für die Weltmeisterschaft in Den Haag qualifiziert und will nun nach Olympia 1996 in Atlanta."

Annelie Drummond-Hay war eine der besten Springreiterinnen der Welt, sie hatte auch jene mit dem kleinen Unterschied nicht zu fürchten. Sie wuchs auf einer Farm in Dorset in England auf, mit Ponies und Großpferden. Mit sieben Jahren gewann sie bereits Millitary-Wettbewerbe, war Reiterin und Züchterin. Das Paradepferd ihrer Zucht wurde Merely-a-Monarch. Der Wallach gewann mit ihr 1961 den wohl schwierigsten Military-Wettbewerb der Welt, in Badminton, über den Olympiasieger Ralf Ehrenbrinck mal sagte: "Für uns Vielseitigkeitsreiter wie das Wimbledon im Tennis."

Annelie Drummond-Hay gewann auf Merely-a-Monarch 1963 den Großen Preis der Springreiter von Genf, 1966 den Grand Prix von Toronto, 1967 die Großen Preise von Monaco, Nizza, Rom und Genf, 1969 dieselbe Trophäe wieder in Genf, 1970 siegte sie in den beiden herausragenden Prüfungen von Madrid, jeweils auf Merely-a-Monarch, 1969 holte sie auf ihrem anderen "Kracher" Xanthos in Aachen den Preis von Laurensburg, den Bäderpreis in Monte Carlo und Nizza, das Derby Italiens in Rom. 1966 wurde sie erfolgreichste Amazone Nordamerikas, mit Siegen in den Großen Preisen von Toronto, Miami, Tampa und Gainsville, 1969 war sie in sechs Großen Preisen in Europa siegreich.

Sie ritt alle Springprüfungen, ob gegen die Uhr oder gegen die Mauer bei Mächtigkeitskonkurrenzen. 1970 hielt sie den begehrten Cup Elizabeth II in der Hand. Auf Merely-a-Monarch war sie 1968 Europameisterin, 1970 Dritte der Weltmeisterschaft. 1992 setzte Annelie Drummond-Hay die Military-Kappe nicht mehr so häufig auf, sie wechselte ganz mit Merely-a-Monarch ins Springreiterlager über. Sie wurde "Reiterin des Jahres", ihr Wallach "Pferd des Jahres".

Mit Olympian, einem im Alter von vier Jahren erworbenen Rennpferd, holte sie 1993 den Titel um den South African Masters, das Pferd wurde zudem Südafrikas Grand Prix-Pferd des Jahres und Springpferd des Jahres 1993. Mit Quattro wurde sie außerdem südafrikanische Landesmeisterin im gleichen Jahr. Sie wird als außergewöhnliche Reiterin und als Pferdefrau in Erinnerung bleiben.

 

 

 


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