Sie befinden sich hier: Home Porträts Früherer FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau erlag einem Krebsleiden

Wer ist Online

Wir haben 1047 Gäste online

Suche

Anzeige

Anzeigenschaltung

Google Translate

German Chinese (Simplified) Chinese (Traditional) Czech Danish Dutch English French Galician Greek Hungarian Italian Japanese Norwegian Polish Portuguese Romanian Russian Spanish Swedish Turkish Ukrainian

Zugriffe seit 16.09.2009

Anmeldung



Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Fotoanfragen über KHFrieler@aol.com

Anzeige

Banner

Anzeige

Banner
Anzeige



Früherer FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau erlag einem Krebsleiden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: fn-press/ DL   
Sonntag, 06. November 2022 um 17:43

Breitenburg. Im Alter von 73 Jahren ist der frühere Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Breido Graf zu Rantzau, am 6. November gestorben. Er erlag einem Krebsleiden.

 

 

 

Im Alter von 73 Jahren starb an einer Krebserkrankung der frühere Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), Züchter, Pferdebesitzer und bis 2013 aktiv im großen Turniersport, Breido Graf zu Rantzau. Vor zwei Jahren war die Krankheit aufgetreten, es folgten mehrere Operationen. Deshlab trat der gerne so urig daherkommende Graf 2021 nicht mehr zu einer Wiederwahl als Präsident der FN an. Seine reiterliche Luafbahn begann zu Rantzau 1965 als Dritter der deutschen Meisterschaft bei den Junioren in der Dressur, 1967 holte er Bronze bei den Spring-Junioren in Mülheim, im gleichen Jahr kam er bei den Spring-Europameisterschaften der Junioren in Jesolo/ Italien zu jeweils Bronze mit der Equipe und in der Einzelwertung auf Weintraube. Bei den Senioren konnte er sich der diplomierte Betriebswirt 1985 beim Deutschen Springderby in Hamburg als Fünfter platzieren. Insgesamt ritt Breido Graf zu Rantzau dreimal in einem Preis der Nationen für Deutschland. Vor sieben Jahren, fast auf den Tag genau zu seinem Tod, hatte er seine Ehefrau Elke, geborene Snoek, verloren, auch sie war einem Krebsleiden erlegen.

 

Der Holsteiner, zu dessen Schloss in Breitenburg 1.500 ha Land, ein Kalkwerk, ein Golfplatz und 50 Häuser gehören, hatte im letzten Jahr auf eine Wiederwahl als FN-Präsident verzichtet. Sein Nachfolger wurde Hans-Joachim Erbel. Er selbst hatte das Amt 2005 von Jürgen Thumann übernommen. Für seine Verdienste wurde Graf zu Rantzau vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der Stadt Aachen (2013), mit dem Friedensreiterpreis des Westfälischen Reitervereins von 1835 (2013) sowie dem Meteor-Preis (2017). Bei der Generalversammlung der deutschen Föderation 2021 in Fulda dankte ihm die FN im Rahmen eines feierlichen Festabends für seine 16-jährige Amtszeit und seine Verdienste für Sport und Zucht mit der höchsten Auszeichnung, die sie zu vergeben hat: das Deutsche Reiterkreuz in Gold mit Brillanten. Im selben Zusammenhang verlieh ihm der damalige Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann, die DOSB-Ehrennadel in Gold, außerdem wurde er zum Ehrenmitglied der World Breeding Federation for Sport Horses (WBFSH) sowie zum Ehrenpräsidenten der FN ernannt. Aus seiner Zucht waren mehr als 60 eingetragene Turnierpferde mit teilweise internationalen Erfolgen hervorgegangen.

 

Sönke Lauterbach, Generalsekretär der deutschen FN, sagte zum Tod von Breido Graf zu Rantzau: „Er hat sein Leben und Wirken immer in den Dienst anderer gestellt, sei es bei uns in Pferdesport und Zucht, sei es in der Kirche oder in Gemeindearbeit. Mit ihm verlieren wir ein Vorbild, einen Freund und einen einzigartigen Menschen.“

 


 

 

 


Anzeige

Um die Nutzbarkeit unserer Seiten zu verbessern, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie hier weitere Informationen. Weitere Informationen >>> Cookie-Hinweis.

Hinweis >>>