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Horst Köhler - ein Großer wurde 80 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Achim Begall/ DL   
Donnerstag, 15. November 2018 um 11:51

Das frühere DDR-Elite-Dressurtrio (von links) Horst Köhler, Gerhard Brocknüller und Wolfgang Müller mit der Schweizer Dressurreiterin Marianne Fankhauser-Gossweiler

(Foto: privat)i

Potsdam. In Potsdam feierte Reitmeister Horst Köhler seinen 80. Geburtstag. Mit Wolfgang Müller und Gerd Brockmüller schrieb er für die damalige DDR an der Dressur-Geschichte maßgeblich mit.

Der Zusammenhalt ist nach wie vor ungebrochen: Zum 80. Geburtstag von Horst Köhler in Potsdam kamen viele ehemalige Reiterkameraden vom einstigen Armeesportklub (ASK) und Dynamo sowie von ihm ausgebildete Dressurreiter wie auch Turnierfachleute, um dem nach wie vor agilen im Jahre 2000 zum Reitmeister ernannten Fachmann zu gratulieren. Erinnerungen wurden wach, besonders bei den von Uwe Rückert gezeigten Filmaufnahmen der 1970er Jahre.

Der in Sietow bei Röbel (Mecklenburg) geborene Horst Köhler hat mit seinen Kameraden Gerd Brockmüller (Werder), der aus Neuhaus/Elbe stammt, und Wolfgang Müller aus Löbnitz (Sachsen) DDR-Pferdesportgeschichte geschrieben. Das Trio gewann Silber in Wolfsburg bei der Europameisterschaft 1969 und Bronze bei der Weltmeisterschaft ein Jahr danach in Aachen. Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko verpassten sie knapp den dritten Rang. „Wir hatten großen Respekt und mussten um die Medaille bangen“, erinnert sich die einstige Konkurrentin Marianne Fankhauser-Gossweiler, die für die Schweiz Team-Bronze holte und Zehnte wurde in der Einzelwertung auf Stephan, Horst Köhler platzierte sich als Fünfter. Vier Jahre später bei den Olympischen Spielne in München kam diese DDR-Mannschaft auf den fünften Platz. Danach wird der ASK mit den Reitsportdisziplinen aufgelöst und der DDR-Pferdesport wie auch andere Sportarten aus der Olympiaförderung gestrichen, wegen Perspektivlosigkeit bei Medaillenvergaben.

Der mecklenburgische Landarbeitersohn Horst begann 1954 in seinem Heimatort mit dem Reiten, anfangs in allen Disziplinen. Über Halle-Kreuz kam er zum ASK Vorwärts Potsdam. Hier entwickelte er sich zu einem Champion im Dressurviereck. Mehr als zehn Pferde (u.a. Tristan, Herzjunge, Tacitus, Neuschnee, Alfermat, Drumond, Midas und Markolf) bildete er bis Grand Prix-Niveau aus. Insgesamt errang er zwölf DDR-Meistertitel, wie kein anderer. Bei den meisten Erfolgen saß Horst Köhler im Sattel des Schimmelwallachs Neuschnee, der vom Trakehner Markwart abstammt. Mit ihm kam er zu 40 Siegen bei 23 Turnieren in der höchsten Klasse, unter anderem auch in der „Intermediaire“ in Wolfsburg (1969) und Aachen (1970) gegen namhafte Konkurrenz wie Reiner Klimke und Josef Neckermann.

Bis ins Rentenalter saß der Potsdamer noch im Sattel, bildete junge Pferde und Reiter aus - vor der Wende für die DDR-Pferdezuchtdirektion Mitte in der Neustädter Außenstelle Potsdam-Rehbrücke. Danach war als selbstständiger Trainer südlich von Berlin tätig und gewann mit dem Rapphengst Abendwind noch zwei Meistertitel im Landesverband Berlin-Brandenburg. Für seine Leistungen wurde er vor von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) vor genau 18 Jahren als „Reitmeister“ geehrt.

Aufs Pferd steigt Horst Köhler nicht mehr. Aber Reitunterricht gibt er nach wie vor. „Es ist wichtig, dass der Reiter selbst die Partnerschaft mit dem Pferd in der Ausbildung erfährt und erlernt“, sagt er. Dabei strahlt er als Trainer nach wie vor Ruhe aus. Fit hält er sich heute durch regelmäßige Gymnastik mit Hanteln und Gartenarbeit. Oft ist er auch gern gesehener Gast bei Veranstaltungen, denn er versteht mit lehrsamen und schönen Geschichten gut zu unterhalten…

 

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