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Aus dem Leben eines Millionärssohnes... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Freitag, 08. Februar 2019 um 20:06

Wegberg. Ein asiatischer Dressurreiter neben dem Hufschlag – auf den Spuren der Gastronomie auf dem Land und in Düsseldorf…

 

Vor einigen Wochen hat er ein neues Pferd erworben, vom dänischen Großhändler Andreas Helgstrand, und bei dem gibt es wohl unter einer Million höchstens noch Fohlen. Der Hengst heißt Ballstaff, 12 Jahre alt, Hannoveraner von Brentano-De Niro. Im Sattel sitzt nun der Südkoreaner Dongseon Kim (29), er wurde Elfter in der letzten Woche, Vorletzter im Grand Prix bei einem der zahlreichen Dressurveranstaltungen im Pferdezentrum Ankum bei Osnabrück. Der Asienmeister von 2014 war durchaus schon oft und viel international unterwegs, so startete er bei den Weltreiterspielen 2014 in der Normandie und im letzten Jahr in Tryon/ USA, aber auch bereits bei Olympia 2016 in Rio de Janeiro, jeweils immer nur eine Prüfung, für die nächsten Konkurrenzen war er nicht qualifiziert. Er hatte aber auch schon zwischendurch aufgesteckt mit dem Sport.

Im letzten Jahr erwarb er das Gestüt St.Ludwig in Dalheim-Rötgen, Kreis Heinsberg, einen Steinwurf von der niederländischen Grenze entfernt. Gestüt St.Ludwig hatte mal einen sehr guten Namen, verschiedene erstklassige Hengste aufgestellt, organisierte originelle Fohlen-Auktionen, bei denen sich vor allem Dorle Hafemeister, die Mutter des Team-Olympiasiegers Dirk Hafemeister, jeweils schwer ins Zeug legte und meist die Preisspitze des Pferdenachwuchses mitnahm. Im Vorjahr schrieb Besitzer Gert Kraft (78) sein Gestüt zum Verkauf aus, er ließ verlauten, Verhandlungsbasis wären 3,9 Millionen Euro für 46.000 qm Land, die Reithalle (20 mal 60 m) mit 50 Boxen und der dazugehörenden Cafeteria, zwei Außenplätze, Weiden, die Besamungsstation, Solarium, Büro- und Verwaltungsgebäude und ein Baugrundstück in ruhiger Waldlage.

Kim, der Ende Mai 30 wird und in den USA Politikwissenschaften studierte,   hatte wegen der Kaufsumme kaum unruhige Nächte. Er entstammt einer der reichsten Familien des Landes. Sein Vater ist Präsident des Konzerns Hanhwa mit Sitz in Soul, 30.000 Mitarbeiter, Jahresumsatz rund 55 Milliarden US-Dollar. Das Familienunternehmen ist in Besitz oder Mitbesitz von Hotels, Immobilien, Rüstungskonzernen, Chemielaboren und Schiffswerften sowie Versicherungen und Einkaufszentren und tätig in der Luft- und Raumfahrt und verdient Geld mit Logistik und Telekommunikation.

Wie die „Rheinische Post“ nun schreibt, hat der Südkoreaner ein weiteres Hobby entdeckt, er wird Gastronom. In Wassenberg, unweit vom Gestüt, wird er ein chinesisches Restaurant eröffnen, dann geht er nach Düsseldorf mit einer sogenannten Lounge Bar im Japaner-Viertel (Charlottenstraße), und ab April kann im „Das Shabu“ in der Altstadt gespeist werden. Nun sucht er auch noch in der Nähe Düsseldorfs einen großen Bauernhof, „es wäre nämlich toll“, wie die RP ihn zitiert, „wenn das grasgefütterte Rind nicht aus den USA importiert werden muss“.

 

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