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Hellmuth Gille - der Hugo Simon des Ostens wurde 80 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hans-Joachim Begall/ DL   
Freitag, 26. April 2019 um 09:30

Hellmuth Gille auf Biango im Jahre 1968 - und er reitet immer noch...

(Foto: Achim Begall)

Herne. Er gilt als der Hugo Simon des Ostens, was das Alter betrifft, Körpergröße und nicht zuletzt auch, dass er immer noch reitet: Hellmuth Gille. Am 23. April wurde er 80 Jahre alt.

 

Er ist nun 80 Jahre alt, sitzt aber immer noch fest im Sattel - Hellmuth Gille. Seine letzte Platzierung im Springparcours errang erst vor wenigen Wochen in Bochum. Dort ist der gebürtige Salzwedeler (Sachsen-Anhalt), der in der Körpergröße wie auch im Parcoursspringen an Hugo Simon erinnert, jetzt im Stadtteil Herne zu Hause, und dort wurde er am 23. April 80 Jahre alt. Gefeiert wurde mit rund 100 Gästen am Wochenende danach, darunter ehemalige Kameraden aus seiner DDR-Dynamo-Zeit in Hoppegarten. 

Aufgewachsen auf einem Bauernhof in Zethlingen (Altmark) kam der gelernte Fleischer über Gardelegen zu Dynamo Berlin. 1968 in Berlin-Weißensee wurde Hellmuth Gille auf Biango DDR-Meister im Springreiten und bei den Olympischen Spielen 1972 in München belegte er im Sattel der Vollblutstute Pflicht mit der DDR-Military-Equipe den fünften Platz, in der Einzelwertung belegte er den 26. Rang. Die Startnummer „131“ hat er bis heute aufgehoben. Zum Team gehörten damals noch Rudi Beerbohm mit Ingolf, Jens Niehls mit Big Ben und Joachim Brohmann mit Uranio. In den 1980er Jahren begeisterte Gille das Publikum mit dem nicht groß gewachsenen Schimmelwallach Rascall. Beim Salzwedeler Adventsturnier gewann das „kleine Paar“ so manches Mächtigkeitsspringen gegen namhafte Konkurrenz.

Hellmuth Gille kommt wohl auf rund 1000 Platzierungen in seiner sportlichen Laufbahn, allein seit der Wende 1989 stehen 500 zu Buche. Im vergangenen Jahr besuchte er seine alte Heimat und platzierte sich in Münchehofe bei Berlin in Springprüfungen der Klassen „S“ und „M“. Seine jüngsten Erfolge erreichte er mit dem Oldenburger Springpferd Lady Shutter Speed (v. Sir Shutterfly). Die zehnjährige braune Stute hat er selbst aus seiner einstigen Angie (v. Alabaster), mit der zwei S-Springen gewinnen konnte, gezogen und war bisher mit ihr über 50 Mal in den Geldrängen. Neben Lady Shutter Speed hat Hellmuth Gille mit dem 2011 geborenen Fuchswallach Cassiocay HG (aus der gleichen Mutter mit Califax angepaart) ein weiteres Sportprodukt aus eigener Zucht hervorgebracht.

Der Vater zweier Töchter blieb auch noch nach der Auflösung der Reiter-Abteilung von Dynamo ohne Uniform dem Springsport treu. Beim DDR-Mielke-Klub arbeitete er weiter in der Küche, bis die 25 Dienstjahre voll waren. Nach der Wende ging Hellmuth Gille von Neuenhagen nach Marxdorf und trainierte einige Jahre den Brandenburger Springnachwuchs. 2014 folgte er schließlich seiner Tochter Manja Gille 2004 nach Westfalen, die davor noch in Chemnitz als Reiterin aktiv war.

Mit 80 Jahren sei aber noch nicht Schluss, verrät Hellmuth Gille. Mit seiner Stute möchte er in dieser Grünen Saison noch ein S-Springen gewinnen – nicht aus Ehrgeiz, sondern aus Spaß und Freude...

 

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