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Cosmos` Schlagzeilen außerhalb des Dressur-Vierecks PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FN-Press/ St.Georg/ DL   
Mittwoch, 31. Juli 2019 um 17:25

Warendorf. Außerhalb des Vierecks produziert der Dressur-Wallach Cosmo zusätzliche Schlagzeilen. Das Fachblatt St.Georg schreibt von einer angeblichen Millionenklage gegen ein Tierärztliches Kompetenz-Zentrum, und der deutsche Verband sah sich zu einer Erwiderung auf einen Artikel in einem US-Pferdemagazin veranlasst.

 

Der Dressursport sorgte schon immer für kleine und größere Stories, vornehmlich in Deutschland, und dort seit über 60 Jahren. Der Zweite Weltkrieg war längst zu Ende, deutsche Uniformreiter hatten abgesattelt, doch dann bot sich der Sport an für Auseinandersetzungen der besonderen Art, in erster Linie die Dressur, wo sich in erster Linie in Deutschland der Geldadel duellierte, Großindustrielle. Nicht nur im Viereck, auch außerhalb. Besser reiten zu können war kein Vorteil, um in eine Equipe zu kommen. Ohne Beziehungen und kleinere „Spenden“, die von Autos bis Häusern reichten, lief nichts. Das änderte sich erst, als die weltbesten Trainer und Ausbilder die Pferde ihrer „Reiter für Deutschland“ vor einem Championat oder bei Olympia  nicht mehr bis unmittelbar einer Prüfung abreiten durften.

Doch irgendwo und irgendwie brodelte immer etwas in der Dressur. Im Augenblick durch Sönke Rothenberger (24) und seinen holländischen Wallach Cosmo. Vielleicht auch deshalb, weil schon länger getuschelt wurde, Cosmo sei gesundheitlich nicht in Topzustand. So veröffentlichte nun das Magazin „St.Georg“ die Nachricht, Sönkes Mutter Gonnelien, selbst wie ihr Ehemann Sven hocherfolgreich im Dressur-Karree, habe Klage eingereicht gegen ein Tierärztliches Kompetenzzentrum in Dülmen, wonach die Behandlung von Cosmo durch Verabreichung unterschiedlicher Wirkstoffe zu Nierenproblemen geführt habe. Es soll um eine Schadensklage von acht Millionen Euro gehen. Bekanntlich konnte der Team-Olympiasieger und Mannschaftsweltmeister bei den letzten deutschen Titelkämpfen in Balve Mitte Juni auf Cosmo nicht antreten und war auch nicht für die deutsche Equipe beim Internationalen Offiziellen Turnier (CHIO) von Deutschland in Aachen nominiert worden.

Erstmals hatte die amerikanische Webseite dressage-news.com davon berichtet. Was nun auch wohl den deutschen Reiterverband (FN) zu einer Stellungnahme veranlasste. In einem Interview mit FN-Aktuell äußerte sich Dr. Dennis Peiler, Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR).

FN-Aktuell: Der Artikel wirft Fragen über den Gesundheitszustand des Pferdes Cosmo auf. Spielen diese für eine mögliche Nominierung zu den Europameisterschaften eine Rolle?

Dr. Dennis Peiler: „Wir nehmen nur Pferde mit zum Championat, von denen wir zum Nominierungszeitpunkt davon überzeugt sind, dass sie gesundheitlich in der Lage sind, das Championat erfolgreich zu bestreiten. Die Pferde müssen ihre Belastbarkeit unter Beweis gestellt haben. Das gilt auch für Cosmo, der in Hagen (Ergebnis Grand Prix 81.239 Prozent, Grand Prix Special 79.638 d.Red) und Aachen (Ergebnis aus der CDI 4-Sterne-Tour: Grand Prix 81.370, Grand Prix Special 82.213 d.Ded.) erfolgreich war. In Balve musste er aufgrund einer Kolik zurückgezogen werden.“

FN-Aktuell: Ist es richtig, wie der Artikel suggeriert, dass der Reiter Sönke Rothenberger den Verband nicht vollumfänglich über den Gesundheitszustand von Cosmo informiert hat?

Dr. Dennis Peiler: „Es ist richtig, dass es Fragen in Bezug auf die Transparenz gegenüber dem Verband gab. Deshalb hat sich der Exekutivausschuss des DOKR mit dieser Sache beschäftigt. Das DOKR hat umfangreiche, ihm vorliegende Unterlagen sorgfältig geprüft sowie Reiter und Pferdebesitzer befragt und die Expertise des Mannschaftstierarztes eingeholt. Wie im Artikel beschrieben, ist die FN nicht an dem Gerichtsverfahren zwischen der Familie Rothenberger und der Tierklinik beteiligt. Das Verfahren spielt deshalb bei der Nominierung keine Rolle.“

FN-Aktuell: Zu welchem Ergebnis ist der Exekutivausschuss gekommen?

Dr. Dennis Peiler: „Der Exekutivausschuss hat auf dieser Basis keine Einwände gegen eine mögliche Nominierung des Paares. Er hat dem Reiter jedoch Auflagen gemacht, die dieser schriftlich akzeptiert hat. Mit diesen Auflagen soll eine bestmögliche Transparenz im Management des Pferdes in Richtung der Olympischen Spiele 2020 in Tokio sichergestellt werden.“

 

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