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Siebtes Olympia für Jan Bemelmans - Kanada nur noch mit einem Springreiter am Start PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Mittwoch, 08. Januar 2020 um 20:21

Wassenberg. Reitmeister Jan Bemelmans (Krefeld) wird in Tokio zum siebten mal eine Dressur-Equipe als Coach betreuen. Im Springen hat nach Kanada nun wohl auch Katar den Olympiastart verloren, zwei Reiter waren beim CSIO von Marokko in Rabat auf ein Cannabis-Präparat getestet worden…

Das Glück holte diesmal Reitmeister Jan Bemelmans (70) ziemlich unerwartet ein. Denn mit einer Olympiateilnahme in Tokio war mit der von ihm betreuten französischen Dressur-Equipe wahrlich trotz ständiger Fortschritte nicht zu rechnen. Zumal bei den Galliern an erster Stelle im Reiten das Springen steht, dann die Vielseitigkeit – und dann eher mal nichts, was sich aber durch Bemelmans änderte. Aber das alles hätte dennoch nicht für das Ticket ins Land des Tenno gereicht, wären da nicht die Brasilianer gewesen. Die Südamerikaner strampeln sich auch seit Jahren vor allem mit deutschen Trainern ab, aber sie schafften die vom Weltverband (FEI) vorher festgelegte, auf Leistung und entsprechender Punktzahl im Grand Prix ausgelegte Qualifikation nicht, dafür rückten nun die Franzosen mit einer offiziellen Mannschaft nach.

Erstmals stand der gebürtige Belgier Jan Bemelmans (Krefeld) als Trainer 1996 in Atlanta an einem olympischen Sandviereck, damals für seine belgische Schülerin und Einzelstarterin Arlette Holsters auf Faible. Ein Jahr danach holten ihn die Spanier als Ausbilder, mit den Iberern feierte er als Coach die größten Erfolge, sie ritten bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympia erstmals in der Geschichte zu Medaillen. Nach 15 Jahren legte er das Amt in Spanien nieder, obwohl er dort schon fast heilig gesprochen worden wäre. Es war, als hätten die Franzosen nur darauf gewartet. Sie unterbreiteten ihm Zwölf Monate später ein Angebot, Bemelmans unterschrieb und verlängerte den Kontrakt nach den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Letztmals, so sagt er, wolle er noch bis Olympia in Paris in vier Jahren als Nationaltrainer arbeiten.

In Tokio zum siebten Male als Trainer dabei zu sein, lässt ihn wahrlich dennoch nicht in Hurra-Rufe ausbrechen. Er erinnert sich nämlich gerne an den Spruch des bekannten belgischen Veterinärs Leo de Backer, der zu ihm mal sagte: „Olympische Spiele sind wie ganz normale andere Turniere – nur schlecht organisiert…“

Zwei Katarer waren high…

Dass im Reitsport "gekifft"  wird, ist eine Binsenweisheit. Olympiasieger Eric Lamaze (Kanada) zum Beispiel war schon einmal deshalb gesperrt, nun hat es eine Springreiterin aus dem zweitgrößten Land des Erde erwischt, Nicole Walker. Sie war positiv bei den Panamerikanischen Spielen im August in Lima getestet worden, gefunden hatte man Spuren von Kokain im Urin. Dadurch verlor Kanada nicht nur den vierten Platz der panamerikanischen Teamwartung, da die Fehlerpunkte der drei anderen Teammitglieder gerechnet werden, rutschte auf den achten Rang zurück und ist auch die Startmöglichkeit bei Olympia in Tokio im August los. Wie aus der offiziellen Liste der Spiele zu ersehen ist, kann Kanada nur noch einen einzelnen Springreiter enstsenden.

Ähnlich wird es in Kürze auf dem Tableau bei Katar aussehen. Im Oktober beim marokkanischen Offiziellen Internationalen Springturnier (CSIO) in Rabat waren nämlich zwei Katarer im Preis der Nationen regelrecht „high“, Scheich Ali al Thani und Bassem Mohamed. Der Dopingtest ergab ein positives Resultat auf das verbotene Mittel Carboxy-THC, ein Cannabis-Präparat. Bringt die B-Probe das gleiche Ergebnis, fällt die Mannschaft aus der Wertung im Preis der Nationen als letzter Möglichkeit einer Qualifikation für Tokio. Dafür dürfte dann Marokko die Chance erhalten, eine Equipe nach Japan zu schicken, Katar war im Preis der Nationen von Rabat Achter, Marokko Neunter geworden…

 

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