Sie befinden sich hier: Home Sport Ein Ire vor fünf Deutschen im Grand Prix von Braunschweig

Wer ist Online

Wir haben 1011 Gäste online

Suche

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeigenschaltung

Google Translate

German Chinese (Simplified) Chinese (Traditional) Czech Danish Dutch English French Galician Greek Hungarian Italian Japanese Norwegian Polish Portuguese Romanian Russian Spanish Swedish Turkish Ukrainian

Zugriffe seit 16.09.2009

Anmeldung



Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Fotoanfragen über KHFrieler@aol.com

Anzeige

Banner

Anzeige

Banner
Anzeige



Ein Ire vor fünf Deutschen im Grand Prix von Braunschweig PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Offz/ DL   
Sonntag, 08. März 2020 um 20:15

Eoin Mcmahon auf dem 14-jährigen Chacco-Blue-Nachkommen Chaccon - Sieg im Grand Prix des Classico in Braunschweig

(Foto: Kalle Frieler)

Braunschweig. Zum Abschluss des Internationalen Turniers in Braunschweig  „Classico“ gewann der Ire Eoin Mcmahon den Großen Preis vor fünf deutschen Teilnehmern.

 

Eoin Mcmahon, Bereiter bei Ludger Beerbaum in Riesenbeck, war im Sattel des 14-jährigen Oldenburgers Chacon in der entscheidenden zweiten Runde des Grand Prix zum Abschluss des CSI mehr als flott unterwegs und sicherte sich neben der Goldschleife auch einen roten VW im Werte von 43.500 Euro. Dahinter platzierten sich mit ebenfalls fehlerfreien zweiten Runden Tim Rieskamp-Goedeking (Steinhagen) auf Querido und Angelque Rüsen (Marl) auf Arac die beiden nächsten Plätze. Zwei Paare waren noch schneller, aber blieben nicht fehlerfrei. Erster Gratulant am Telefon war Chef Ludger Beerbaum, zur Zeit auf der Sunshine Tour in Andalusien. „Ich bin die ganzen Tage nicht einmal vorne dabei gewesen, so dass sicher viele glaubten, ich wäre gar nicht dabei“, sagte der 24-jährige Sieger anschließend lachend.

Mit 18 Jahren kam Eoin Mcmahon nach Deutschland, das war 2013. Seit September 2018 reitet er für den Stall Beerbaum, und seit gut einem Jahr sitzt er im Sattel von Chacon. „Chacon ist ein spezielles Pferd, aber ich kenne ihn jetzt über ein Jahr. Wenn es sein Tag ist, ist er schwer zu schlagen.“ Heute war sein Tag!

Der Sport hatte eine perfekte Choreographie für den 19. Großen Preis in der Volkswagen Halle geschrieben. Schlussreiterin war Publikums-Liebling und Regional-Star Finja Bormann. Am CLASSICO-Samstag hatte die 24-Jährige bereits zwei Springprüfungen gewonnen, voll motiviert erreichte sie mit ihrem Topstar A Crazy Son of Lavina auch den zweiten Umlauf im Großen Preis, flitzte los und hatte leider schon an Sprung zwei einen Fehler. Aus der Traum vom Sieg im Großen Preis, aber mit der schnellsten Runde des Tages und einem Abwurf wurde das Paar Vierter.


„Wir hatten großes Glück, dass unsere Zuschauer alle gekommen sind“, sagte  Sportdirektor des CLASSICO, Franke Sloothaak, „mit den Zuschauern steht und fällt eine Veranstaltung. Die Reiter haben auch alle fantastisch mitgezogen.“

Das HGW-Bundesnachwuchs-Championat 2020 brach alle Rekorde. „Wenn man mit der Wertnote 9,0 nicht mal mehr unter das Finale der besten Vier kommt, spricht das für sich“, betonte der Nachwuchs-Bundestrainer Peter Teeuwen. Am Ende bestritten vier junge Damen das Finale mit Pferdewechsel: Henrike Ostermann, Laura Bytomski, Luzie Jüttner und Pia Alfert. Im Endkampf wurde ein zweiter Rekord gebrochen: Henrike Ostermann aus Löningen erhielt für ihre Runde auf Fremdpferd Del-Negro 9,9!  
 
„Ich gebe zu: Kurz vor Beginn des CLASSICO hatte ich wahnsinnige Magenschmerzen, ob wir wegen der Coronaepidemie überhaupt die Halle voll bekommen“, gestand Turnierleiter Axel Milkau. „Aber unsere Zuschauer haben Corona die kalte Schulter gezeigt. Ich bin super glücklich!“ Insgesamt entspricht die Zuschauerzahl in diesem Jahr der von 2019: 25.000 Besucher.

Den Ausblick auf 2021 formulierte Milkau klar: „Das Sportkonzept bleibt bestehen. Wir hatten in diesem Jahr top top Sport und die Spannungsverläufe der einzelnen Prüfungen waren fantastisch – dafür an dieser Stelle ein großes Kompliment an unseren Parcoursbauer Marco Behrens. Der Sport ist hier beim CLASSICO der Sieger und deshalb werden wir das Konzept genau so beibehalten.“ Auch finanziell stehe der CLASSICO für das kommende Jahr auf sicheren Füßen, obwohl „VW als einer der Topsponsoren erklärt hat, bei fast allen Großveranstaltungen der Region und auch bei uns auszusteigen“, so  Milkau. „Da müssen wir Gespräche führen, um das klaffende Loch zu stopfen. Aber wir haben von allen anderen Sponsoren die Zusage für mehrere Jahre.“ 

Grand Prix in Zahlen

 

Um die Nutzbarkeit unserer Seiten zu verbessern, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie hier weitere Informationen. Weitere Informationen >>> Cookie-Hinweis.

Hinweis >>>