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Maikel van der Vleuten oder ein guter Lauf PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Niels Knippertz/ DL   
Sonntag, 06. September 2020 um 19:47

Aachen. Mit dem Sieg des niederländischen Team-Olympiasiegers von London und Mannschafts-Weltmeisters 2014 Maikel van der Vleuten (32) endete der Große Preis des CSI in Aachen. Bester Deutscher war Ludger Beerbaum als Sechster.

 

Dieser Sieg im Grand Prix von „Aachen International Jumping“ war eine niederländisch-brasilianische Co-Produktion. Denn die entscheidenden Hinweise bekam Sieger Maikel van der Vleuten vom brasilianischen Reiter Marlon Modolo Zanotelli. 21 Reiterpaare hatten das Stechen erreicht, da sei es schwierig gewesen, sich eine Taktik zurechtzulegen, so der Gewinner der 100.000 Euro-Konkurrenz. Dazu kam: „Ich konnte kaum etwas vom Stechen sehen“, so Maikel van der Vleuten. „Doch mein Freund Marlon Zanotelli hat mir noch entscheidende Tipps Tipps gegeben“, sagte van der Vleuten.

Maikel van der Vleuten kennt Aachen bestens, etliche Male ist er beim CHIO gestartet, aber eben drüben im Hauptstadion und natürlich auf Gras. „Aber das Deutsche Bank Stadion ist auch toll, und obwohl nur so wenige Zuschauer zugelassen waren, war die Atmosphäre super. Alle Reiter haben es genossen, wieder hier zu sein“, so der Niederländer. Er siegte im Sattel des zehnjährigen Wallachs Beauville Z, den er zum ersten Mal mit nach Aachen gebracht hat – „für den CHIO war er bislang zu unerfahren, aber zukünftig wird er mir noch richtig viel Freude machen.“ Preisgeld für ihn: 25.000 Euro.Bereits bei der Serie Hubside Jumping am Golf von St.Tropez in den letzten Wochen war er gut im Geld.

Mit Peter Pan kam Henrik von Eckermann auf Platz 2, „klar hätte ich auch gerne gewonnen“, schmunzelte der Schwede. Aber zweimal habe er auch Glück gehabt, „da haben wir die Stange touchiert, und wenn du dann unter 21 Startern im Stechen Zweiter wirst, ist das doch Klasse.“ Julien Epaillard war rundum glücklich, vor allem die Atmosphäre hatte es ihm angetan: „Das war richtig klasse, eine Freude, hier zu reiten“, so der Franzose, der Safari d` Auge mit nach Aachen gebracht hatte.

 

Bester Deutscher war Altmeister Ludger Beerbaum (57), der mit seiner erst achtjährigen Stute Mila auf Platz 6 ritt. „Da hätte ich nie und nimmer mit gerechnet, hier gegen die ganzen Banausen als bester Deutscher aus dem Parcours zu reiten“, schmunzelte Beerbaum. Und man merkte ihm an, wie sehr auch nach all‘ den Jahren im Profizirkus noch das Feuer in ihm brennt: „So ein Pferd auf dem Weg nach oben begleiten zu dürfen, das ist etwas ganz Besonderes.“

Glückliche Gesichter auch bei den Organisatoren: „Es waren fantastische drei Tage. Wir waren sehr froh, wieder ein Turnier organisieren zu können. Hier wieder großen Sport zu erleben, war gut für den Reitsport, aber auch gut für das Herz. Nun schauen wir nach vorne: In 292 Tagen beginnt der CHIO Aachen. Hoffentlich im Hauptstadion unter normalen Bedingungen.“

Eine besondere Überraschung gab’s dann noch für den Sieger: Die niederländische Nationalhymne wurde bei der Siegerehrung live gespielt vom Sinfonieorchester Aachen unter der Leitung von Aachens Generalmusikdirektor Christopher Ward – würdiger Abschluss eines Turniers, bei dem irgendwie alles anders war und „wir alle superhappy sind, dass die Aachener das hier gemacht haben“, so Beerbaum.

 


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