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Bei Klimkes wird wahrscheinlich wieder mal wie früher gefeiert... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FN-Press/ Uta Helkenberg/ DL   
Samstag, 03. Oktober 2020 um 17:53

Luhmühlen. Im Hause Klimke stehen in Münster stehen wieder mal Meisterschaftsfeiern an wie früher bei Vater bzw. Opa Reiner Klimke in der Dressur. Tochter Ingrid und deren Tochter Greta führen bei den deutschen Meisterschaften in der Vielseitigkeit in ihren Altersklassen nach Dressur und Gelände vor dem Springen die Listen an.

 

Mit gleich drei Pferden bewirbt sich Ingrid Klimke in diesem Jahr um den deutschen Meistertitel. Allerdings ist es nicht ihr EM-Champion SAP Hale-Bob OLD, mit dem sie das beste Dressurergebnis erzielte, der nach dem Gelände an der Spitze steht, sondern ihre Vorjahres-Vizemeisterin SAP Asha P, mit der sie am Sonntag im Springen nach dem Titel greifen will. „Asha war heute völlig souverän, sie hat jeden Weg gesucht, es war ein absoluter Traum“, sagte sie. Das Paar bewältige den anspruchsvollen DM-Kurs ohne Hindernisfehler und mit fünf Sekunden über der erlaubten Zeit. Klimke: „Sie ist das Pferd der Zukunft, aber Siena wächst da auch rein.“ Für Klimkes Nachwuchspferd, die achtjährige Westfalenstute Equistros Siena just do it, war Luhmühlen die erste Vier-Sterne-Prüfung überhaupt. „Dafür war es wirklich sensationell, aber für sie auch eine große Herausforderung. Sie ist sehr vorsichtig und hat ein wahnsinniges Vermögen. Die Hecken sprang sie am Anfang gewaltig, da hat sie sich fast verausgabt und musste zwischendurch mal abschlucken. Aber sie hat heute viel gelernt und ist immer besser geworden.“

Für eine Überraschung sorgte der Wallach SAP Hale-Bob OLD, der für das Auslösen eines Sicherheitshindernisses 11 Strafpunkte kassierte. „Bobby hat mich total damit überrascht, dass er im letzten Moment so ins Wasser geguckt hat. Ich glaube er hat sich daran erinnert, als er zum ersten Mal hier in Luhmühlen war. Da gab es im Jeep-Teich einen Sprinkler im Wasser, da haben viele Pferde angehalten und Bobby wollte gar nicht ins Wasser. Seitdem weiß ich, ich muss immer gut zum Wasser hinreiten, mit Attacke. Heute hätte ich den Bogen größer reiten müssen. Ich dachte, nach dem Ritt mit Siena, könnte ich mich bei Bobby jetzt entspannt zurücklehnen. Da habe ich meinen Einsatz verpasst.“ Mit 38,8 Minuspunkten fielen die beiden auf Platz neun der DM-Wertung zurück.

Ebenfalls keine Medaillenhoffnungen mehr hat Michael Jung (Horb), nach der Dressur noch Zweiter. Ein leichter Rumpler an Hindernis 16c brachte seinen Hannoveraner fischerChipmunk FRH etwas aus der Balance, so dass sich Jung dafür entschied, eine Volte zu reiten und das Hindernis erneut anzureiten, statt es auf direktem Weg in Richtung 16D zu versuchen. Das allerdings kostete 20 Strafpunkte „Es war ein bisschen eine knifflige Linie, von den Distanzen her. Ich hatte mich bewusst für diesen Weg entschieden, das hat nicht ganz geklappt. Trotzdem war es ein guter Lerneffekt. Ich bin trotzdem sehr zufrieden, das Ergebnis ist natürlich ärgerlich“, sagte Jung. Mit 51,9 Minuspunkten belegt er Platz 15 in der DM-Wertung vor dem Springen.

Auf den Silberrang– und wenn dies laut Reglement möglich wäre – sogar auch auf den Bronzerang rückte stattdessen Sandra Auffarth (Ganderkesee) vor, die mit ihren Pferden Viamant du Matz und Let’s Dance das Gelände schnell und fehlerfrei bewältigte - Viamant du Matz als Einziger sogar ohne Zeitfehler. „Es ist ein toller Kurs gewesen, wo man sich wirklich konzentrieren musste, mit ganz vielen schmalen Sprüngen und Aufgaben, es gab nicht eine spezielle Klippe. Das macht so einen Kurs so anspruchsvoll“, sagte sie. Ins Springen nimmt sie 26,6 Minuspunkte mit Viamant du Matz beziehungsweise 28,7 Minuspunkte mit Let’s Dance mit. Im Springparcours war sie meist die Bessere…

Auf dem Weg zu ihrer ersten DM-Medaille ist Sophie Leube aus Hamm. Die 33-jährige Berufsreiterin, eine ehemalige Schülerin von Ingrid Klimke, war mit der in Bayern gezogenen Stute Jadore Moi nach Dressur noch Neunte. Mit nun 33,7 Strafpunkten hat sie die Hand an einer Medaille. „Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, nach Dressur und Gelände so weit vorne zu stehen. Aber ich habe ein phantastisches Pferd, sie hat mir heute auch das ein oder andere Mal aus der Patsche geholfen. Es war schon schwerer als das, was wir bisher geritten haben. Ich war schon nervös, wollte einfach nur eine schöne, sichere, aber auch schnelle Runde reiten. Ich bin glücklich, dass es so geklappt hat.“ Ihr angesagtes Ziel fürs Springen: Eine sichere, fehlerfreie Runde reiten und mit der eigenen Leistung zufrieden sein.

…und Tochter Greta vor Gold

Gleich zwei Eisen hat Greta Busacker im Feuer um Medaillern, mit beiden Pferden blieb die Tochter von Ingrid Klimke im Gelände fehlerfrei. „Zwei tolle Runden. Clear round in time, besser geht es nicht! Der Kurs ließ sich super reiten“, sagte sie. Mit dem Oldenburger Scrabble führt sie mit 24,4 Minuspunkten, dazu liegt sie Coco Maurice auf Platz vier (27,8) vor dem abschließenden Springen. „Scrabble ist fast ein Springpferd, es ist toll, mit so einem Pferd im Parcours reiten zu dürfen. Coco macht es, wenn ich gut reite, auch super, ich konnte auch mit ihm schon Nullrunden in Drei-Sterne-Prüfungen reiten. Also gehe ich auch da mit einem guten Gefühl in die Abschlussprüfung rein“, sagte sie.

Insgesamt bewarben sich 50 Junioren-Paare um den deutschen Meistertitel, allerdings gab im Gelände ein rundes Dutzend Paare auf oder musste ausscheiden. „Die Prüfung hatte ein gutes Level und den passenden Anspruch an eine Deutsche Meisterschaft. Viele Reiter haben den Kurs leicht aussehen lassen. Es war aber auch konzentriertes, technisch gutes Reiten gefordert. Hier waren bei dem ein oder anderen doch noch ein paar Defizite erkennbar, an denen sie arbeiten müssen“, sagte Junioren-Bundestrainerin Julia Krajewski

 


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