Sie befinden sich hier: Home Sport Jessica von Bredow-Werndl im Dressur-Weltcup - Jos Verlooy im Grand Prix der Springreiter

Wer ist Online

Wir haben 790 Gäste online

Suche

Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeigenschaltung

Google Translate

German Chinese (Simplified) Chinese (Traditional) Czech Danish Dutch English French Galician Greek Hungarian Italian Japanese Norwegian Polish Portuguese Romanian Russian Spanish Swedish Turkish Ukrainian

Zugriffe seit 16.09.2009

Anmeldung



Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Banner

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Fotoanfragen über KHFrieler@aol.com

Anzeige

Banner

Anzeige

Banner
Anzeige



Jessica von Bredow-Werndl im Dressur-Weltcup - Jos Verlooy im Grand Prix der Springreiter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 24. Januar 2021 um 20:15

 

Jessica von Bredow-Werndl (35), Siegerin der Weltcup-Kür auf der Trakehnerstute Dalera BB (14) in Salzburg vor Isabell Werth auf Weihegold OLD, sagte anschließend: "So ein geniales Turnier auf die Beine zu stellen in dieser schwierigen Zeit, dazu gehört viel Engagement. Wir haben uns zu jeder Zeit absolut sicher gefühlt.”

(Foto: EQWO.net)

Salzburg. Das trotz Corona-Pandemie durchgezogene internationale Reitturnier mit Dressur-Weltcup war letzten Endes trotz ausgesperrten Zuschauern und Ausstellern ein voller Erfolg – mit totalen Erfolgen der deutschen Teilnehmer im Dressurviereck und mit guten Platzierungen bis auf den Großen Preis, der ging nach Belgien.

 

Wie es der seit Jahren engagierte Salzburger Turnierveranstalter Josef Göllner auch diesmal unter schwersten Bedingungen geschafft hat, das würde sicher ein Heft füllen. Doch er hat es geschafft, und die Reiter waren dankbar, wieder ihre Pferde nach Monaten der coronabedingten Zwangspause auf einem Turnier vorstellen zu können – trotz extremer Hygienevorschriften, man war ganz unter sich. In den Hauptspringern kamen zunächst der deutsche Meister Philipp Weishaupt (Riesenbeck) auf Coby und einen Tag später Vielseitigkeits-Olympiasieger Michael Jung (Horb) auf Fischerchelsea zu ersten Plätzen in den Qualifikationen zum Großen Preis, doch dort verriegelte dann zum Ende der Sporttage der Belgier Jos Verlooy die Tür zum weiteren deutschen Triumph. Verlooy (25), 2019 in Rotterdam Team-Europameister und in der Einzelwertung mit Bronze dekoriert, im Vorjahr Landesmeister, siegte auf dem Oldenburger Wallach Varoune von Verdi nach Stechen und sicherte sich als Ehrenpreis ein 33.000 Euro teures Gerät von Equitron-Pro zur Heilbehandlung von Gewebeverletzungen bei Pferden.

Zweiter mit einem Rückstand von 37 Hundertstelsekunden wurde der Team-Olympiadritte von Rio und 53-malige Nationen-Preis-Starter, Christian Ahlmann (46) aus Marl. Der dreimalige Weltranglisten-Erste  kassierte nach seinem fehlerfreien Ritt auf dem Hengst Solid Gold Z eine Prämie von 20.000 Euro. Den dritten Platz belegte der ebenfalls aus Belgien angereiste nationale Meisterschafts-Zweite Arnaud Doem (28). Der Wallone, dem Nationalcoach Peter Weinberg (Herzogenrath) eine gute Zukunft verheißt, blieb auf  dem elfjährigen Wallach Edgard als Dritter von drei Reitern im Stechen ebenfalls ohne Fehler, was  ihm eine Prämie von 15.000 Euro brachte. Michael Jung platzierte sich auf Fischerchelsea als Siebter (4 Strafpunkte/ 3.000 €), nicht mehr im Geld waren der dreimalige Weltcupsieger Marcus Ehning (Borken) auf dem Hengst Stargold auf Rang 14 und Hansi Dreher (Weil) auf Prinz einen Platz dahinter.

Im Weltcup Jessica von Bredow-Werndl vorne

Die erst dritte Konkurrenz zum Erreichen des Finals um den Dressur-Weltcup Ende März in Göteborg wurde eindeutig dominiert von den deutschen Teilnehmerinnen. Siegerin in der Weltcup-Kür wurde nicht Favoritin Isabell Werth (Rheinberg) auf Weihegold, sondern Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen). Die Oberbayerin, im Grand Prix Zweite hinter Werth, erhielt auf der Stute Dalera BB und den Vortrag aus reiterlichem Können und Umsetzen von Musik in Bewegung 87,960 Prozentpunkte und lag damit deutlich vor der fünfmaligen Pokalgewinnerin Isabell Werth auf der 16-jährigen Oldenburgerin (84,72), die auch einiges zu leisten hat in der teilweise umstrittenen Vermehrung von Pferden durch Embryotransfer. Für den künstlerischen Aufbau mit Musik und Schwierigkeitsgrad erhielt die Juristin von den fünf Richtern zweimal die Höchstnote 10 und dreimal je eine 9,5, deutlich darunter lagen die Bewertungen für das reiterliche Umsetzen. Nachdem sie bereits ziemlich am Anfang die Zweier- und Einerwechsel verhaute, war die Prüfung auch schon geschmissen, wie früher auch ihr Mentor Dr. Uwe Schulten-Baumer wusste: „Wer am Anfang einer Prüfung Punkte vergibt, kann sie im weiteren Vortrag nicht mehr aufholen…“

Wegen der Pandemie konnten bisher nur zwei Wettbewerbe in der Westeuropaliga organisiert werden. Die Spitze hält mit 40 Zählern Jessica von Bredow-Werndl vor Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit 34 Punkten und dem Schweden Patrik Kittel (33). Zur Wertung werden die beiden besten Turnierergebnisse herangezogen. Das Weltcupfinale – zusammen mit dem Endturnier um den Springreiter-Weltpokal - findet in Göteborg (31. März bis 4. April) statt. Isabell Werth als Pokalverteidigerin ist automatisch für das Endturnier qualifiziert. Welche Turniere noch vor Göteborg stattfinden, weiß wegen der Corona-Krise niemand wirklich. Aus Göteborg ist bisher zu vernehmen, bisher stände einem Finale nichts entgegen…

Salzburg in Zahlen

 


Anzeige

Um die Nutzbarkeit unserer Seiten zu verbessern, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie hier weitere Informationen. Weitere Informationen >>> Cookie-Hinweis.

Hinweis >>>