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Dreimal Gold für Jessica von Bredow-Werndl PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Samstag, 11. September 2021 um 17:44

Die Medaillengewinnerinnen der Kür bei den 30. Europameisterschaften in Hagen a.T.W. mit der dreifachen Titelträgerin Jessica von Bredow-Werndl auf Dalera BB an der Spitze

(Foto: Anke Gardemann)

Hagen a.T.W. Die neue Dressur-Königin heißt endgültig Jessica von Bredow-Werndl – und möglicherweise endete bei diesen Europameisterschaften in Hagen die wahrlich großartige Karriere von Isabell Werth…

 

4.900 von den Behörden zugelassene Zuschauer der Kür im Rahmen der 30. Europameisterschaften seit 1963 waren Zeugen der Krönung der neuen Dressur-Königin und erlebten möglicherweise die bitteren Minuten der Abdankung der über Jahrzehnte dominierenden Herrscherin. Jessica von Bredow-Werndl (35) übernahm den Thron nach dem Gewinn aller möglichen nationalen Titel in Balve, den zwei Olympischen Goldmedaillen in Tokio vor vier Wochen und nun allen drei Meisterschärpen des Championats des Alten Kontinents in Hagen am Teutoburger Wald. Isabell Werth (52) als dreimalige Titelverteidigerin von Rotterdam vor zwei Jahren stand nach der Kür als letzter Konkurrenz nicht einmal mehr auf dem Podest. Welch bittere Stunde für die erfolgreichste Dressurreiterin aller Zeiten, und wahrscheinlich auch der besten der letzten Jahre. Die Rheinbergerin wirkte müde wie auch ihre Stute Weihegold, das Paar wurde Vierter, völlig unerwartet landeten die Dänin Cathrine Dufour mit Bohemian (88,436 Punkte) und die Britin Charlotte Dujardin auf Gio (87,246) noch deutlich vor ihr. Sie sagte danach: „Bei uns waren die Luft und die Kraft raus, bei meinem Pferd und mir.“ 22 Goldmedaillen bei Championaten und Olympischen Spielen hat Isabell Werth seit 1989 gewonnen, auch ein Rekord für die Ewigkeit. In Tokio hätte sie aufgrund der wohl schwierigsten Kürvorstellung Einzelgold verdient gehabt, die Richter sahen es anders oder waren dagegen. Und nun sagte sie in Hagen: „Das Pferd war stets für mich da, da durfte es auch mal nicht so gut laufen.“ Die Rappstute, inzwischen 14 Jahre alt, ging ja nicht nur im Sport, sondern wurde auch von der Besitzerin in der Zucht für Leihmütter und Embryotransfer benutzt. Isabell Werth suchte keine Entschuldigungen.

Dressur ist sicher auch eine Modeerscheinung, Trends werden vorgegeben durch Pferde, Trainer und Reiter. Und wohin die Richtung geht, wird auch in stillen Kämmerleins vorgegeben und durch Notengebung der Richter öffentlich. An der Tete reitet zunächst nun Jessica von Bredow-Werndl, und ihr Stil und die Reitweise sowie auch ihr Alltag werden in Zukunft den Weg der Sportart weisen. Sie darf sich unbenommen aller Erfolge freuen. Neid ist nicht angebracht, sollte aber andere anspornen.

Und im Viereck des Kasselmannhofs war Jessica von Bredow-Werndl mit Dalera ganz einfach die Beste im Feld der 30 Teilnehmer bei der abschließenden Kür, die Trakehnerstute ging taktrein und ästhetisch schön durch die Prüfung. Alle sieben Juroren setzten das Paar an die erste Position mit insgesamt 91,021 Prozentpunkten, nur die beiden knackten die magische Schallmauer von 90 Prozent.

Resultat Kür

 

 

 


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