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Dänische Dressur-Equipe im Nationen-Preis vor Deutschland PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: fn-press/ DL   
Samstag, 02. Juli 2022 um 18:47

 

Freddy Wandres auf Duke of Britain FRH - bester im deutschen Dressur-Team

(Foto: Stefan Lafrentz)

Aachen. Nicht die deutsche Equipe, sondern die dänische Mannschaft gewann beim CHIO in Aachen den Nationen-Preis der Dressur aus Grand Prix und Grand Prix Special – nicht zuletzt deshalb, weil Isabell Werth wegen der "Blutregel" abgeläutet werden musste…

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle war der Nationenpreis Dressur beim deutschen CHIO in Aachen. Während der immer stärker in den Blickpunkt reitende Frederic Wandres sich über eine neue persönliche Bestleistung im Grand Prix Spécial freute, musste Isabell Werth ihre Prüfung vorzeitig beenden. So wurde das deutsche Team mit 454,903 Prozentpunkten aus Grand Prix und Grand Prix Special Zweiter hinter Dänemark (459,421).

Das Duell war vorhersehbar, der Zweikampf zwischen Deutschland und Dänemark um den Sieg im Preis der Nationen, wie auch Isabell Werth voraussah. Und wie im Grand Prix ging es auch im Special spannend zu. Ingrid Klimke und Franziskus, die im Grand Prix de Dressage noch Punkte liegen gelassen hatten, zeigten sich im Special sicherer und erhielten dafür 72,383 Prozent. "Ich freue mich sehr und bin sehr dankbar, dass ich die Chance hatte, für ein deutsches Team in der Dressur reiten zu dürfen. Ich hatte mir gewünscht, dass Franziskus sich im Spécial nochmals verbessert, er hatte einige gute und starke Momente, und jetzt sitze ich hier und bin froh“, sagte die Reitmeisterin aus Münster, die auch in der offiziellen deutschen Equipe der Vielseitigkeit in Aachen am Start war.

Auch Benjamin Werndl (Aubenhausen) und sein Oldenburger Famoso OLD steigerten sich ebenfalls und zeigten harmonische Lektionen. Lediglich ein Fehler in den Galoppwechseln kostete ein paar Punkte. Mit 75,553 Prozent war Werndl sehr zufrieden: „Für mich ist mit dem Start für das deutsche Team in Aachen ein Traum in Erfüllung gegangen“, so der Bayer, Bruder der Doppel-Oly,mpiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl, die wegen Erwartung des zweiten Kindes eine sportliche Pause eingelegt hat.

Hohe Noten für ihre Piaffen erhielten Frederic Wandres (Hagen a.T.W.) und der Hannoveraner Dimaggio-Sohne Duke of Britain FRH, die mit 78,468 Prozent eine neue persönliche Bestleistung im internationalem Viereck erreichten. Für eine ihrer Piaffen à zwölf Tritte gab es sogar viermal die 9,0. Damit wurden sie Zweite in dieser Prüfung. "Ich bin stolz auf Duke und seine Entwicklung. Er hat erneut eine Prüfung ohne große Fehler gezeigt. Dass er hier in dieser heiligen Arena in Aachen und in diesem starken Starterfeld Zweiter wird, macht micht sehr stolz“, so der Badener aus dem Stall Kasselmann in Hagen a.T.W. 
 
Die Entscheidung über Sieg oder Platz lag am Ende bei Isabell Werth (Rheinberg) und ihrem Hnegst Quantaz DSP. Nach einer zunächst gezeigten Topleistung ertönte die Glocke der dänischen Chefrichterin. Die erfdolgreichste Dressurreiterin aller Zeiten musste die Prüfung abbrechen, da am Maul des Pferdes Blut zu sehen war. Aufgrtund der sogenannten „Blutregel“ darf in einem solchen Falle nach dem Reglementment eine Vorstellung nicht fortgesetzt werden. Die sofortige Untersuchung bestätigte den Verdacht. „Scheinbar hat sich Quantaz auf die Zunge gebissen. Vorher war alles ok und auch die Gebiss-Kontrolle war in Ordnung“, erklärte Bundestrainerin Monica Theodorescu. „Das passiert schon mal und ist auch keine Verletzung in dem Sinne, dass das Pferd große Schmerzen hatte. Aber das Reglement ist eben so, dass die Prüfung damit beendet ist und das ist auch richtig so. Es ist glücklicherweise noch nie bei uns in so einem Wettbewerb passiert“, sagte sie.

Während die deutsche Mannschaft nach dem Grand Prix am ersten Tag nur einen Punkt hinter Dänemark lag, waren es am Ende fünf Punkte, die sie vom Sieg trennte.

Einzelergebnis Grand Prix Special

Teamwertung Nationen-Preis

 


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