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Stefan Engbers schlug Routinier Andre Thieme bei "Horses and Dreams" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: offz/ dl   
Sonntag, 26. April 2026 um 17:17

Hagen a.T.W. Beim Jubiläumsturnier 20 Jahre „Horses and Dreams“ auf dem Kasselmannhof war in der Dressur die Weltranglisten-Erste Catherine Dufour-Laudrup die herausragende Reiterin mit Bestleistung im Grand Prix Special, den Großen Preis der Springreiter sicherte sich überraschend Stefan Engbers vor dem sicherlich routinierteren Andre Thieme.

Zum Abschluss der Reitertage auf dem Borgberg in Hagen am Teutoburger Wald sicherte sich Stefan Engbers (43) auf dem Schimmel-Wallach Baju NRW (13) den auf 3-Sterne-Level angelegten Großen Preis der Springreiter. Engbers (Südlohn-Oeding), bisher in fünf Nationen-Preisen für Deutschland eingesetzt, bezwang im Stechen um die 17.500 Euro Prämie den routinierteren Exeuropameister und Sieger der Großen Preise von Rom (2023) und Aachen (2024) sowie viermal Gewinner des Deutschen Derbys, Andre Thieme (51) aus Plau am See auf der erfahrenen Stute Chakaria (16), um 32 Hundertstelsekunden. Dritter wurde „Amateur“ Luke Dee (32), Immobilienmakler aus Neuseeland, auf Gangster.

Cathrine Laudrup-Dufour aus Dänemark und ihre Stute Mount St John Freestyle konnten nach dem Grand Prix auch im Grand Prix Special der Vier-Sterne Tour ein dickes Ausrufezeichen setzen. Mit 83,085 Prozent erzielte das Paar ein neues persönliches Bestergebnis und untermauerte einmal mehr seine Klasse und Erfahrung auf dem Weg in ein wichtiges Championatsjahr. Rang zwei ging an einen zunehmend gefestigt wirkenden Vayron NRW. Der großrahmige Sohn des Vitalis ergatterte 74,915 Prozent. Entsprechend zufrieden zeigte sich Ingrid Klimke nach ihrem Ritt: „Er hat heute total losgelassen — eigentlich schon das ganze Wochenende — und war sehr zufrieden, wunderbar in der Anlehnung und immer bei mir. Er vertraut mir mehr, dadurch konnte ich von Punkt zu Punkt schöne Traversalen, gute Verstärkungen und auch im Galopp sehr schöne Momente zeigen. Ich bin wirklich happy.“

Die Plätze drei und vier gingen nach Schweden. Maria von Essen und Invoice (v. Jazz) präsentierten sich in harmonischer Abstimmung und wurden mit 73,979 Prozent belohnt. Therese Nilshagen stellte ihr Nachwuchs Grand Prix-Pferd Navarro erstmals auf Vier-Sterne-Niveau vor. Der imposante Rapphengst von Negro ließ sein großes Potenzial aufblitzen, verlor jedoch in missglückten Einerwechseln wertvolle Punkte und kam auf 72,213 Prozent.

Freestyle in Top-Form

Schon vor dem Einritt habe sich ein besonderer Ritt angekündigt, verriet Cathrine Laudrup-Dufour nach ihrem Sieg. „Die Stute ist schon beim Abreiten förmlich geflogen. Als sie ins Hauptstadion kam, hat sie diese besondere Atmosphäre sofort gespürt, genau das liebt sie. Sie mag das Publikum.“ Bereits beim letzten kurzen Abreiten auf dem Vorbereitungsplatz in der kleinen Arena habe sich die 17-jährige Fidermark Tochter angeboten, so als habe sie sagen wollen: „Mami, komm, heute geben wir alles. Und dann habe ich nur gedacht: Okay und Danke!“

Noch im Grand Prix zwei Tage zuvor hatte Laudrup-Dufour bewusst einen kontrollierten Ritt gewählt. „Ich finde es unseren Pferden gegenüber unfair, immer bis ans Limit zu gehen – gerade bei einem Pferd wie ihr, das in ihrem Leben schon so viel geleistet hat. Wir sind früh in der Saison, es war unser erstes Outdoor-Turnier in diesem Jahr.“

Das Paar ließ selbst hoch technische Lektionen mühelos und beinahe spielerisch aussehen. Für Laudrup-Dufour liegt genau darin das Besondere dieser Partnerschaft. „Wenn sie in der richtigen Form ist, macht sie alles mit Freude. Sie schwitzt kaum, weil sie diese Arbeit liebt. Genau dieses Gefühl wollen wir als Reiter erreichen – dass man so eins wird, dass man mit den Lektionen spielt. Es ist wie Tanzen, wie gemeinsam im Flow sein.“ Auch nach unzähligen Prüfungen bleibt Mount St John Freestyle für ihre Reiterin außergewöhnlich. „Sie kennt ihren Job in- und auswendig, aber sie versucht nie, etwas abzukürzen oder sich zu ersparen. Sie ist eine echte Performerin.“

Neben dem sportlichen Erfolg genoss Laudrup-Dufour auch die Rückkehr nach Hagen a.T.W. ganz persönlich. „Es war wunderschön, in diesem Jahr mit meiner Familie hier zu sein.“ Ehefrau Rasmine Laudrup-Dufour war parallel erfolgreich im Springen unterwegs. Und vielleicht, so deutete Cathrine augenzwinkernd an, wird auch Tochter Palma irgendwann Teil von Horses & Dreams: möglicherweise in einigen Jahren in der Führzügelklasse.

Bachmann Andersen auf Championatskurs

Daniel Bachmann Andersen (DEN) hat in der Kür im Preis der Nordpack GmbH eindrucksvoll unterstrichen, dass er mit Flash Gordon ein mögliches neues Championatspferd unter dem Sattel hat. Das Paar gewann die CDI4*-Prüfung mit 79,615 Prozent. Flash Gordon spielte seine Stärken vor allem in Pirouetten, Wechseltouren sowie Piaffe und Passage aus. Erst seit Dezember stellt Daniel Bachmann Andersen den Fiderbach-Sohn international vor.

Hinter dem Team-Olympiazweiten von Paris reihten sich drei deutsche Paare ein: Katharina Hemmer und Denoix PCH erhielten für ihre neue Kür 77,710 Prozent und wurden Zweite. Ingrid Klimke zeigte mit der Fürstenball-Tochter First Class eine harmonische Vorstellung, die mit 76,950 Prozent bewertet wurde. Rang vier ging an Semmieke Rothenberger und den 16-jährigen Farrington (v. Jazz) mit 76,509 Prozent.

Großer Preis der Springreiter

 

 

 

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