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Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Samstag, 19. September 2009 um 18:43

 

Wassenberg. Was manchmal so nebenbei gesagt wurde, hat für immer Gültigkeit – oder trug auch zur Erheiterung bei...

 

„Zuviel Harmonie schadet der Kreativität“ (Ulli Kasselmann, Pferdehändler, Auktionator, Turnierveranstalter, Pferdezüchter)

 

„Mensch Reiner, Du bist regelrecht zum Weitermachen verurteilt. Immer, wenn Du aufhören möchtest, erhältst Du wieder ein neues Pferd“ (Der ehemalige Militaryreiter Otto Greshake zum damals 58 Jahre alten Dr.Reiner Klimke, dem erfolgreichsten Reiter aller Zeiten)

 

„Wer mit Schlaufzügeln reitet, betrügt sich selbst“ (Reitmeister George Theodorescu, Olympiateilnehmer 1956 für Rumänien in der Dressur, Vater der späteren Mannschafts-Olympiasiegerin Monica Theodorescu)

 

„Das Arbeiten mit der Hand muss ständig bekämpft werden“ (Reitmeister Dr. Uwe Schulten-Baumer)

 

„Ein gut ausgebildetes Dressurpferd muss in der Lage sein, einen Grand Prix auf Trense zu gehen“ (Sven Rothenberger, ehemaliger deutscher Meister und Medaillengewinner für die Niederlande)

 

„Die Demokratie hat versagt“ (Alexander Moksel, ehemaliger Chef des Fleischimperiums in Buchloe, Reitstallbesitzer, der u.a. Ludger Beerbaum 1989 ins Allgäu geholt hatte, nach verschiedenen Übergriffen von Neo-Nazis auf Ausländer)

 

„Standing Ovations trotz Slow Motion“ (Reiner Bollmann, früherer Kommentator bei Europasport, bei der Siegerehrung für Dressur-Weltmeisterin Nicole Uphoff 1990 in Stockholm)

 

„Zwischen einer S-Dressur und einem Grand Prix – liegen die Alpen“ (Reitmeister Willi Schultheiß +)

 

„Da müsste ich mich aber sehr einschränken“ (Mario Piasecki, für Argentinien startender Springreiter aus dem Rheinland, auf die Frage, was wäre, würde er eine Million im Lotto gewinnen)

 

„Für mich ist die Goldmedaille echt, obwohl ich sie bei den Olympischen Ersatzspielen in Rotterdam 1980 gewann“ (Hugo Simon, Österreich)

 

„Tiere können sprechen, nur wir Menschen verstehen sie nicht“ (Reitmeister George Theodorescu)

 

„Man sollte mal Sponsoren für Turnierpausen der Pferde suchen“ (Hans-Heinrich Isenbart, Nestor der deutschen Reitsport-Journalisten)

 

„Eine Gesellschaft, die nicht mit dem Drogenproblem fertig wird, hat kein Recht, dem Sport vorzuwerfen, er werde mit dem Dopingproblem nicht fertig“ (Walther Tröger, ehemaliger Präsident des Nationalen Olympischen Komitees und Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees, 1991)

 

„Er hat gekämpft wie ein Rennpferd, das mit gebrochenem Bein weiterläuft“ (Elsi Brinckmann über die letzten Wochen ihres Ehemannes Hans-Heinrich, der mit 79 Jahren am 1.März 1991 nach drei schweren Krebsoperationen starb. Er war einer der größten Springreiter vor dem Zweiten Weltkrieg  und kaum erreichter Parcoursbauer aller Zeiten)

 

 

Pferdepfleger keine Menschen zweiter Klasse...

 

 

„Wir müssen endlich aufhören, Pferdepfleger wie Menschen zweiter Klasse zu behandeln“ (Olympiasieger Ludger Beerbaum, 1991)

 

„Du musst dumm schauen und schlau denken“ (Weltmeister Gerd Wiltfang, +, über seine Taktik beim Pferdehandel)

 

„Wenn er sich um alle Frauen kümmern müsste, die ihn ins Bett ziehen wollen, käme er nicht mehr zum Reiten“ (Die englische Zeitung Daily Telegraph  über den Neuseeländer Mark Todd, der 1984 und 1988 in der Vielseitigkeit die Olympische Einzel-Goldmedaille gewann)

 

„Man müsste viele Pferde vor übertriebener Tierliebe der Menschen schützen“ (Veterinär Kuno von Plocki)

 

„Vor dem Einritt müssen die Reiter zur Gebisskontrolle“ (Presseverlautbarung 1991 beim damals noch existierenden Hallenturnier in Düsseldorf

 

„Seid doch nicht so naiv und glaubt, dass sich von jetzt auf gleich alles auch im Denken geändert hat, vor allem bei den Alt-Kommunisten“ (Wolfgang Freitag, ehemaliger Coach der DDR-Springreiter, unmittelbar nach der Wende)

 

„Wie kommt ein Pferdehändler an eine Million? – Indem er zwei hat“ (Hubert Nettekoven, früherer Springreiter und Reitstallbesitzer in Meckenheim bei Köln)

 

„Da stehen sie nun alle blöd herum, weil der Leithammel fehlt“ (Herbert Meyer als Bundestrainer, nachdem Paul Schockemöhle nicht zu den Weltreiterspielen in Stockholm 1990 gekommen war)

 

„Wer das Barren verbietet – muss auch das Springreiten verbieten“ (Tierarzt Dr. Peter Cronau)

 

„Sehr geehrte Damen und Herren, für die Veranstaltung World Cup Final 1990 bitten wir um Zusendung von zwei Pressekarten und zwar für Ostermontag Dressurspringen. Mit freundlichen Grüßen Lüdenscheider Nachrichten“

 

„Ich habe mir vom Sport nie etwas bezahlen lassen“ (Josef Neckermann, Dressur-Olympiasieger und erster Vorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe)

 

„Wer wenigstens nicht einmal den Arm brach, der ist kein echter Vielseitigkeitsreiter“ (Hans Friedrich Nagel, ehemaliger deutscher Militarymeister)

 

„Ich bin wieder auf dem Markt“ (Paul Schockemöhle nach seiner Scheidung von Barbara, geb. Pohlmann)

 

„Wer 20 Jahre Fußball spielte und kein Geld auf der Seite hat, ist ein Depp“ (Sepp Meier, früherer Fußball-Nationaltorwart von Bayern München, dessen Tochter Alexandra bis in den C-Kader der Dressurreiter aufgestiegen war)

 

„Wer nicht zur Wahl geht – wählt den Gegner“ (Wolfgang Brinkmann, Mannschafts-Olympiasieger von Seoul 1988 und Geschäftsmann)

 

„Ein Mittel, die Preisrichter in ihrer chauvinistischen Betätigung einzuschränken, wäre vielleicht die Forderung, dass jeder Preisrichterzettel veröffentlicht werden müsste“ (Militärbericht Nr.93 über die olympische Dressur der Spiele 1912 in Stockholm)

 


Sport zum Geldverdienen...

 

 

„Ich habe nichts dagegen, dass jemand mit dem Sport Geld verdient – aber etwas dagegen, dass schon die Hand aufgehalten wird, noch ehe eine Leistung erbracht wurde“ (Dr.Reiner Klimke)

 

„Ich war nicht das ganz große Talent, aber vielleicht arbeitete ich ein bisschen mehr als andere" (Paul Schockemöhle, dreimal Europameister hintereinander mit Deister, der erst mit 23 Jahren intensiv das Springreiten begann)

 

„Dressurreiter sind Masochisten, sie lassen sich nämlich quälen“ (Reitmeister Johann Hinnemann, weltbekannter Ausbilder)

 

„Ich reite nicht, um andere zu schlagen, sondern um mich selbst zu beweisen“ (Margit Otto-Crepin, Olympiazweite in Seoul 1988 und heutige Vorsitzende des Internationalen Dressurreiter-Clubs)

 

„Pferde haben keine Launen – nur die Reiter“ (Jean-Emile Charles Bemelmans, einer der wenigen, der die Prüfung zum Reitmeister ablegte, Dressur-Coach von Spanien, renommierter Ausbilder in Krefeld)

 

„Wer Dressur reitet – ist selbst schuld“ (Otto Hofer, Schweiz, Olympiadritter 1984 in Los Angeles, in einer Diskussion um Dressurrichter und deren manchmal kaum verständliche Notengebung)

 

„Drei Sportarten der gehobenen Klasse  lassen sich in Europa vermarkten: Tennis, Golf und Reiten“ (Ion Tiriac, ehemaliger Eishockey-Nationalspieler Rumäniens und Tenniscrack, erster Manager von Boris Becker, Miterfinder zusammen mit Paul Schockemöhle der German Classics, reichster Mann Rumäniens mit einer Milliarde US-Dollar Vermögen)

 

„Dass auch die Profis in Zukunft an den Olympischen Spielen teilnehmen können, ist für Olympia selbst die größte Chance“ (Paul Schockemöhle im Jahre 1988)

 

„Dressurreiten heißt, die Richter akzeptieren“ (Christine Stückelberger, Schweiz, Olympiasiegerin auf Granat 1976 in Montreal und Weltmeisterin 1978)

 

„Der Sport braucht die Wirtschaft, darf aber nicht zum Werbefaktor verkümmern“ (Horst Münzner, ehemals Mitglied des VW-Vorstandes, Reiter und  Ex-Präsident des Wolfsburger Reit- Und Fahrvereins)

 

„Gina lächeln, denke daran, Reiten macht Spaß“ (Johann Hinnemann zu Gina Capellmann, beide in Toronto 1986 Team-Weltmeister der Dressur)

 

„Pferde sind das wert, was einer dafür gibt“ (Alwin Schockemöhle, 72, zweimal Olympiasieger der Springreiter, Europameister, Züchter des Hengstes Abano AS, der als zweiter deutscher Traber nach Permit den Prix d`Amerique, das wertvollste Rennen dieser Branche, gewann)

 

„Die Team-Goldmedaille habe ich nachts mit einem Stück Zucker vor das Fenster gelegt in der Hoffnung, der Klapperstorch bringe Nachwuchs“ (Johann Hinnemann vor seinem Ritt um die Einzelmedaillen der WM 1986 in Toronto, wo er auf Ideaal zusätzlich Bronze gewann)

 

„Können wir nicht einmal zehn Minuten über Sport reden?“ (Sporthilfechef Josef Neckermann 1986 leicht verärgert auf einer Spitzung mit dem Bundesausschuss für Leistungssport, BA-L)

 

 

Statt Kopf einen Ball zwischen den Schultern...

 

 

„Bei uns beim ZDF haben einige Herren keinen Kopf, sondern einen Fußball zwischen den Schultern“ (Arnim Basche, ehemaliger ZDF-Redakteur 1986 über maßgebliche Mitarbeiter)

 

„Ich habe nie den absoluten Amateursportler im Olympischen Stadion gefordert. Was ich verlange, ist einzig und allein sportlicher Anstand, und er ist kein Privileg der Amateure. Ich habe Berufssportler gekannt, um deren sportlichen Geist die meisten Amateursportler sie hätten beneiden müssen. Mich interessiert nicht die lächerliche, englische Auffassung, die allein Millionären gestattet, Amateur zu sein" (Pierre Baron de Coubertin, Erneuerer der Olympischen Spiele, in einem Interview im September 1936)

 

„In Deutschland gibt es Pferde genug, doch es fehlen die Ausbilder, die daraus Sportpferde machen (Alwin Schockemöhle, 72, Olympiasieger 1960 und 1976)

 

„Man kann heute nur Spitzensportler sein, wenn man den Sport als Profession betreibt, Profession als Bekenntnis als auch als volle Beschäftigung“ (Der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker im Jahre 1995)

 

„Wer im Trabrennsport Erfolg hat, wird von einigen so betrachtet, als hätte er AIDS“ (Werner Hansch, früher beim WDR-Radio und danach bei Sat1,dazwischen Geschäftsführer der Trabrenbahn in Dinslaken, als Alwin Schockemöhle mit dem Stall Rex ASS die Konkurrenz regelrecht aufmischte)

 

„Wenn ein Interessent eine Eintrittskarte zu einem Reitturnier kauft, dann erwartet er Ästhetik und keine gequälten Pferde“ (Dr.Reiner Klimke, Gewinner von sechs Olympischen Dressur-Goldmedaillen und Olympia-Starter in der Military 1960 in Rom)

 

„Ein Dressurpferd muss sexy sein“ (Gerd Grenz, früherer Mannschafts-Tierarzt der deutschen Dressurreiter)

 

„Erfolg macht einsam“ (Hans Günter Winkler, fünfmaliger Olympiasieger der Springreiter und zweimal Weltmeister)

 

„Die deutsche Reiterliche Vereinigung macht den Springsport kaputt, weil sie die Topturniere langweilisiert“ (Wolf Kröber, Erfinder der Pferdemesse Equitana)

 

„Mein Ritt soll in Zukunft als Lehrcassette verkauft werden...“ (Paul Schockemöhle, verbiestert, als er auf Deister 1985 in Berlin im Weltcupspringen nur 44. geworden war)

 

„Die Amerikaner und Briten hatten in Springen und in der Vielseitigkeit früher vor allem deshalb so große Erfolge, weil sie die Pferde nicht unterwarfen, sondern ihnen manchmal auch eigene Entscheidungsfreiheit ließen“ (Dr.Karl Blobel, 75, ehemaliger langjähriger Team-Veterinär der deutschen Militaryreiter)

 

„Ehrlich zu sein ist wichtiger als auf Geld zu schauen“ (Michael Faßbender, Dressurausbilder, auf die Frage, ob er seine Schüler nach Talent oder nach dem Portemonnaie der Eltern beurteile)

 

 

Dressur: Schau überschüssiger Kraft eines Pferdes

 

 

„Die Hohe Schule der Dressur ist nichts anderes als die zur Schau gestellte überschüssige Kraft eines Pferdes“ (Gerd Grenz, langjähriger Mannschafts-Tierarzt der deutschen Dressurreiter)

 

„Jedes Pferd ist nur so gut, wie der Reiter es zulässt“ (Wolfgang Mengers, ehemaliger deutscher Militarymeister)

 

„Er wohnt zwar auf der richtigen Seite des Kontinents, doch auf der falschen Seite der Grenze“ (Frank Chapot, USA, Olympiazweiter mit der Equipe 1972 in München, Teamchef der US-Springreiter, als der Kanadier Mario Deslauriers 1984 den Springreiter-Weltcup gewann)

 

„Dressur muss man mit der Seele sehen“ (Uta Steinberg, frühere Dressurreiterin und heutige Ausbilderin)

 

„Alles Wissen nützt nichts, man muss diesen Sport auch mit einer blinden Passion betreiben“ (Dr. Uwe Schulten-Baumer, ehemaliger Coach der erfolgreichsten Dressurreiterin der Welt, Isabell Werth)

 

„Schweizer zuhause am Radio, die im Auto rechts ran auf den Seitenstreifen, Sie erleben an diesem 29. August einen denkwürdigen Augenblick in der Geschichte des Sports“ (Der Schweizer Radioreporter Berni Schär am 29.August 1999, als die Eidgenossen im Hocken auf der Tribüne noch Silber durch Markus Fuchs und Bronze durch Lesley McNaught bei der Europameisterschaft in Hickstead gewannen)

 

„Der eigentliche Sinn des Sports muss erhalten bleiben, er darf nicht den Regeln einer Unterhaltungsindustrie untergeordnet werden, sonst würde er jene Eigenschaften und Werte verlieren, die ihm seine gesellschaftspolitische Bedeutung erst gebracht haben“ (Dr.Reiner Klimke 1999 vor dem Arbeitgeberverband der Metallindustrie zum Thema „Sport, Ethik und Wirtschaft“)

 

„Das moderne Sportpferd ist das Zuchtresultat eines uralten Dogmas: Das Recht des Stärkeren“ (Alfonso Romo Garza, mexikanischer Milliardär, Olympiateilnehmer und Züchter von Springpferden auf seinem heimatlichen Gestüt „La Silla“  in Monterrey)

 

„Das Trakehnerpferd hat sich den Ruhm, den es aus dem Krieg mitbrachte, nicht bewahren können“ (Werner Schockemöhle, gestorben 2000, einer der größten Zuchtexperten der Welt)

 

 

Auch Kür sollte klassische Dressur bleiben

 

 

„Ob klassische Tour oder Kür, ob mit Musik oder ohne – es sollte immer klassische Reiterei bleiben, sobald man den Fuß in den Steigbügel setzt“ (Gabriela Grillo, Mannschafts-Olympiasiegerin 1976 in Montreal und in Wirklichkeit die heimliche Erfinderin der Kür im Dressursport, 1999)

 

„Ich habe lieber mit Pferden zu tun als mit Menschen, bei Pferden weiß ich jedenfalls, was ich zu erwarten habe“ (Brasiliens Exweltmeister, dreimaliger Weltcupgewinner und Olympiasieger Rodrigo Pessoa)

 

„An das Malen von Pferden sollte sich nur der heranwagen, der auch etwas vom Pferd weiß“ (Klaus Philipp, einer der größten Pferdemaler der Welt)

 

„Noch herrscht Ruhe im Turnierzirkus. Nicht weil der Reitsport sauberer wäre als der Radsport, sondern, weil ganz einfach noch keiner hinter die Kulissen schaut – oder vielleicht auch nicht will“ (Dr.Peter Cronau, ehemals im Präsidium des Weltverbandes für die Veterinäre)

 

„Morgens habe ich noch keinen Höhepunkt“ (Rolf-Peter Fuß, einer der drei Geschäftsführer des rheinischen Landesverbandes, 1999 zu einem Dressurfan beim Hallenturnier in Aachen, der gemeint hatte, die Vorstellungen von Nadine Capellmann auf Farbenfroh und Isabell Werth auf Aleppo seien die Höhepunkte gewesen)

 

„Als ich aufwachte, blickte ich in die Augen meines Hundes, der über mir stand. Das einzige, was fehlte, war ein Schnapsfässchen an seinem Hals“ (Fritz Johannsmann, Europas größter Pferdetransporteur, nach schwerem Sturz vom Fahrrad und nachfolgender Bewusstlosigkeit )

 

„Mein Wunsch ist es, die Allmacht der Sportverbände zu brechen, dann will ich mit dem Sport nichts mehr zu tun haben“ (Dr.Ulf Walz, Schweizer Anwalt mit großem Namen bei internationalen Dopingverfahren)

 

„Das Thema der Zukunft ist ganz klar bei uns im Verband die Freizeitreiterei, ohne dass wir den Spitzensport vernachlässigen werden“ (Dr.Hanfried Haring, als Generalsekretär der FN im Jahre 1998)

 

 

Was Reiter so denken...

 

 

„Die Vielseitigkeitsreiter denken über ihren Sport echt nach, die Springreiter nur an Geld – und die Dressurreiter sprechen am liebsten über Lahmheiten der Pferde ihrer Konkurrenten“ (ein niederländischer Funktionär)

 

„Ich widme meinen Preis dem kranken Pferd“ (Vet.Dr.Peter Cronau, der zum Abschied 1998 nach acht Jahren im FEI-Präsidium einen Silberteller als Danke erhielt)

 

„Wir haben viel von ihm gelernt – und wir haben viel Freude mit ihm und an ihm gehabt“ (Eric Lette, der damalige schwedische Vorsitzende im Dressurkomitee der FEI, in seiner Trauerrede über den großen Ausbilder Herbert Rehbein 1998)

 

„Teilnehmerfelder für Springen setzen sich bei fast allen Turnieren in Deutschland so zusammen: Ein Drittel hat automatisch Startrecht, ein Drittel zahlt extra, ein Drittel wird bezahlt“ (Pferdewirtschaftsmeister Hans-Jörn Ottens, genannt Otti)

 

„Meiner Meinung nach müssen wir Menschen dem Pferd Abbitte leisten für all` das, was es seit Jahrtausenden durch unser Unverständnis zu erdulden hat“ („Pferdeflüsterer“ Monty Roberts)

 

„Was nützt mir der Spitzensport, wenn ich selbst nicht spitze bin“ (Dr. Uwe Schulten-Baumer, 83)

 

„Buskopan kann ein Teufelszeug sein. Das Medikament nimmt unter Umständen für drei Stunden dem Tier den Schmerz – anschließend kann eine Operation bei einer Darmverschlingung zu spät sein“ (Dr. Dieter Breuer,+, Tierarzt und Züchter)

 

„Gäb`s kein Reiter – gäbe es keine Jack Russel“ (Wolfram Wittig, Züchter, Dressurreiter und Coach von Isabell Werth)

 

„Nüchtern sind die Hindernisse zu hoch...“ (Großbritanniens großer Springreiter John Whitaker auf die Frage, warum er manchmal so viel Bier in sich hineinschütte)

 

„Reiten auf einem Isländer ist Poesie in Bewegung“ (Spruch an einem Stall auf Island)

 

„Mein Sohn war bei der Taufe schon so groß, er konnte fast allein zum Taufbecken gehen“ (Gespannweltmeister Michael Freund, dessen Filius Marco elf Monate nach der Geburt getauft wurde)

 

„Vom Erfolg kann man nicht leben – aber von dem, was auf dem Bankkonto liegt“ (Reitmeister Jan Bemelmans)

 

 

Der Herrgott war kein Dressurreiter...

 

 

„Wenn der Herrgott ein Dressurreiter gewesen wäre, hätte er niemals gesagt: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ (Grand Prix-Reiter und Züchter  Wolfram Wittig)

 

„Wer nur Freunde hat, ist in seinem Job nicht gut genug“ (Henk Brueger, Niederlande, Gründer des Vermarktungsunternehmens BCM)

 

„Preisangaben über Pferdeverkäufe sind fast immer gelogen. Und Unglück bringen sie auch“ (Hugo Simon, Pfälzer mit Austria-Pass, dreimaliger Weltcupgewinner)

 

„In der Pferdeausbildung darf und kann es keine Schablone geben. Das heißt,  dass ein für dieses Pferd gültiger Weg für ein anderes unbrauchbar sein kann. Irgendwann wird daher die Überlegenheit des denkenden Reiters zum Tragen kommen“ (Kurt Albrecht, früherer Leiter der Spanischen Hofreitschule Wien in seinen Dogmen der Reitkunst)

 

Neben der Wild Card gibt es inzwischen auch die Pay Card“ (Peter Weinberg, ehemaliger Springreiter und früherer Aktivensprecher, im Hinblick auf die mehr und mehr um sich greifende Unsitte, sich bei Turnieren ins Teilnehmerfeld einkaufen zu können)

 

„Meine Stute im Russland-Feldzug hieß Unschuld, die aber eine Dauerrosse hatte. Um nicht zum Gespött meiner Kameraden zu werden, habe ich sie auf den Namen meiner Garnisonfreundin umgetauft, die ähnlich veranlagt war“ (Klaus Wagner,+, Medaillengewinner in der Vielseitigkeit bei Olympia 1952 und 1956)

 

„Welchen Umweg bist Du denn geritten“ (Hugo Simon nach seinem Sieg auf ET im Großen Preis von Frankfurt/ Main 1996 zu Lars Nieberg, der auf For Pleasure im Stechen fast sein Leben riskierte - und doch „nur“ Zweiter wurde)

 

„Nie gegen das Pferd, immer mit ihm arbeiten“ (Dr.Uwe Schulten-Baumer)

 

 

Reiter der Spanischen zu feige...

 

 

„Die Reiter der Spanischen Hofreitschule in Wien sind zu feige, um sich bei einem normalen Wettkampf den Richtern und Konkurrenten zu stellen“ (Peter Ebinger, zweimaliger österreichischer Dressurmeister)

 

„Kommerzialisierung des Sports heißt auch Demokratie im Sport“ (Andrew Young, Präsident des Organisations-Komitees  der Olympischen Sommerspiele 1996 in Atlanta)

 

„Weltweit werden mehr Pferde für den Schlachter produziert als für den Sport oder die Liebhaberei“ (Studie der US-Tageszeitung USA Today)

 

„Ich habe zwei Stärken: Dass ich weiß, was ich kann, und dass ich weiß, was ich nicht kann“ (Dirk Hafemeister, früherer Mannschafts-Weltmeister und Team-Olympiasieger in Seoul)

 

„Eines Tages wird die Dressur, will sie überleben, so aussehen: Grand Prix, Grand Prix Special und Kür“ (Reitmeister Jan Bemelmans, gerade 60 geworden, vorausschauend bereits 1995)

 

„Arsch hoch, Amerika“ (Franke Sloothaak, Weltcupzweiter 1994 hinter Jos Lansink in s`Hertogenbosch, als die US-Springreiter arg gebeutelt wurden)

 

„Stilvoll reiten kann man nur, wenn die Balance stimmt zwischen Pferd und Reiter, körperlich wie seelisch. Sonst muss man sagen: Das Beste, was dem Menschen begegnen konnte, war das Pferd, aber das wiederum war nicht gut -  für das Pferd“ (Klaus Philipp, ehemaliger Chef der Reiterstaffel Stuttgart, danach Pferde-Maler der besonderen Art)

 

„Paul Schockemöhle war eine Art Hühnerhof-Onassis“ (Der ehemalige Springausschussvorsitzende Ludolf von Veltheim  über den dreimaligen Europameister, dessen Hennen täglich 1,5 Millionen Eier legten und der mit 18 Jahren der größte Eier-Produzent Europas war)

 

„Wenn man in unserer heutigen Gesellschaft über Werte spricht, meint man doch meistens Wertpapiere“ (Dr.Peter Cronau, der am 15.Juni 2007 seine Klinik in Wattenscheid an seinen Sohn Marc übergab)

 

„Wenn ein sogenannter Championatsrichter in seiner Beurteilung gegenüber den Kollegen um mehr als 15 Punkte differiert, sollte er auf der Richterliste der Dressur zurückgestuft werden“ (Christilot Hanson-Boylen, Kanada, Teilnehmerin an sieben Olympischen Spielen, 1964 in Tokio jüngste Starterin, seit 1990 mit dem deutschen Ausbilder und mehrmaligen Meister der Berufsreiter, Udo Lange, liiert)

 

„Nicht zum Gehen hat der Mensch seine Beine, sondern zum Reiten“ (Mongolenfürst Dschingis Chan)

 

„Durch die Farbe...“ (John Whitaker auf die Frage, wodurch sich seine besten Springpferde unterscheiden)

 

„Athleten müssen in ihrer kurzen sportlichen Karriere so viel Geld wie möglich verdienen, denn sie opfern dafür auch die besten Jahre ihres Lebens“ (Juan Antonio Samaranch, Spanien, der frühere Präsident des Internationalen Olympischen Komitees)

 

„Berlin wird von der SPD und der PDS regiert, und der Bürgermeister stellt gerne heraus, dass er schwul ist“ (Klaus Pavel, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins, in einem Vortrag vor Studenten der Aachener Universität über die „Unternehmerlandschaft Deutschland“ 2002)

 

 

Reiten für Deutschland...


 

 

„Ich reite für Deutschland“ (Ludger Beerbaum vor einem Gericht in Paderborn)). Antwort der Richterin: „Und ich urteile für Deutschland“ (Beerbaum war wegen mehrmaligen zu schnellen Fahrens mit dem PKW vor Gericht und wurde zu einer Geldstrafe und einem Monat Fahrverbot 1995 verurteilt)

 

„Wenn ich meinen Bauch einziehe, dann wissen meine Pferde: Jetzt geht die Post ab...“ (Hugo Simon, dreimal Weltcupgewinner)

 

„Unternehmer, die subventioniert werden, haben versagt“ (Klaus Pavel, Unternehmer, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins, Veranstalter des alljährlichen CHIO von Deutschland)

 

„Wenn ich mein eigener Sohn wäre, würde ich um die Hand von Isabell Werth anhalten. Sie ist hübsch, intelligent, hat einen klaren Kopf – und reiten kann sie wie der Teufel, ich gehöre zu ihren Verehrern“ (Alwin Schockemöhle)

 

„Man soll einem Sportverband als Greis nicht mehr vorstehen“ (Ludolf von Veltheim, früherer Vorsitzender des deutschen Springausschusses, der 71jährig nach 30 Jahren das Amt des Vorsitzenden vom Landesverband Niedersachsen 1996 abgab)

 

„Ohne Verlierer gibt es keine Sieger“ (Albert Stecken, einer der besten Dressurausbilder aller Zeiten)

 

„Man sollte manchmal wieder um die Ehre reiten – statt um Geld“ (Alfons Lütke-Westhues,+, Mannschafts-Olympiasieger im Springreiten mit Fritz Thiedemann und Hans Günter Winkler 1956 in Stockholm)

 

„Der Gedanke, mich aufzugeben, den hat es nie gegeben“ (Norbert Koof, Weltmeister 1982, nach einem Trainingsunfall seit Februar 1994 querschnittgelähmt)

 

“Es mag auch in Deutschland künftig Berufssportler, und wenn, dann sicherlich auch im Springreiten geben. Doch ich sehe deren Berufsweg nur als eine Sackgasse“ (Dieter Graf Landsberg-Velen, 1973, ehemals Präsident der Deutschen Reiterlichen-Vereinigung)

 

 

Veterinäre wie Formel 1-Mechaniker...

 

 

„Im Hochleistungssport der Reiter üben die Veterinäre die gleiche Funktion aus wie die Mechaniker in der Formel 1“ (Joe Haller, Schweiz, auf dessen Stute Dollar Girl der Brite Nick Skelton 1995 in Göteborg den Weltcup gewann)

 

„Bequeme Menschen sind nicht tüchtig“ (Klaus Wagner,+, Starter bei vier Olympischen Spielen in der Vielseitigkeit, zweimal Team-Silber)

 

„Wir haben eine fast kuriose Beobachtung gemacht: Schulpferde, die andauernd in Bewegung sind, werden selten krank. Pferde sind ganz einfach bewegungsfreudige Tiere“ (Vet. Dr.Peter Cronau)

 

„Jeder Reiter, der nur in den vier Wänden der gedeckten Reitbahn stecken bleibt, verstaubt auch innerlich, wird einseitig, um nicht zu sagen trottelig, und verliert mitsamt seinem Pferd den Lebensschwung“ (Felix Bürkner, Erfinder der Olympia-Dressur-Quadrille, Gründer der Deutschen Reitschule, einer der größten Reitlehrer)

 

„Es herrschte eintönig schönes Wetter“ (Paul Schockemöhle bei einem ganz seltenen Urlaub auf Gran Canaria)

 

„Jetzt quält er uns noch nach dem Tode“ (Dressur-Ausbilder und rheinischer Landestrainer Wolfgang Winkelhues, 1993 bei der Beerdigung seines knochenharten Lehrmeisters Robert Schmidtke, als er und weitere ehemalige Lehrlinge den schweren Eichensarg von der Kapelle zum Friedhof trugen)

 

„Es gibt keine großen oder kleine Pferde,  keine Farben -  gut müssen sie sein. Und gut werden sie nur durch Ausbildung. Kein Pferd wird als sogenannter Kracher geboren“ (Philosophie des Reitmeisters George Theodorescu)

 

„Jetzt weiß ich auch, warum die Weltreiterspiele in Aachen ausverkauft sind...“ (Ludger Beerbaum auf den Hinweis, dass die deutsche Föderation 2006 zu den WEG mit nicht weniger als 233 Personen anreiste)

 

„Lieber tot – als Zweiter“ (Wahlspruch von Weltmeister und Europameister sowie Team-Olympiasieger Hartwig Steenken, der nach einem Autounfall 1978 starb, er war nur 36 Jahre alt geworden)

 

„Als Zweiter bist Du immer ein geschlagener Mann“ (Paul Schockemöhle, Dreimal Europameister, Olympia-Dritter 1984 und Olympia-zweiter 1976)

 

„Die Dressur kann nur überleben, wenn sie in Pflicht und Kür unterteilt wird, die klassischen Gesichtspunkte der Dressur dürfen jedoch nie aufgegeben werden“ (Josef Neckermann im Jahre 1989, drei Jahre vor seinem Tod)

 

„Der Reitsport erhält im Fernsehen immer mehr Sendezeit – und hat immer weniger Zuschauer. Teilweise sind die Quoten miserabel“ (Dr.Hanfried Haring, früherer Generalsekretär der deutschen FN im Januar 2008)

 

 

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