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Deutsche Dressurreiter inzwischen dem Gewinnen entwöhnt... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 06. Juni 2010 um 08:12

 

Lingen. Die deutsche Dressur steckt anscheinend in einer stärkeren Krise als gedacht. Beispiel: Dressur-Festival in Lingen. In der über 1.000 Jahre alten Stadt im Emsland starten beim Vier-Sterne-Turnier des smarten Heinrich Kampmann keine Niederländer – die Deutschen gewinnen dennoch nicht.

 

Über Jahre hinweg war die dreimalige niederländische Einzel-Olympiasiegerin Anky Van Grunsven das einzige Gegengewicht zur deutschen Überlegenheit in allen Vierecken der Welt. Inzwischen haben sich sogar im Land der Kanäle die Verhältnisse geändert. Die Holländer siegen inzwischen mit oder ohne ihr Sportidol bei Championaten, wie zuletzt bei den Europameisterschaften 2009 in England und beim Weltcupfinale in s`Hertogenbosch. Vor dem Schloss von Königin Elizabeth II wurden den Oranje-Reitern alle drei möglichen Goldmedaillen umgehängt, beim Weltcupfinale fielen erstmals alle drei ersten Plätze an Niederländer. In s`Hertogenbosch konnte Anky Van Grunsven nicht einmal teilnehmen, weil sich die neunmalige Pokalgewinnerin nicht für das Endturnier qualifiziert hatte. Und wie zu hören ist, hat sie auch bereits auf die Weltreiterspiele in Kentucky verzichtet, weil die Pferde nicht in Schuss sind...Dafür will sie sich für das „Reining“-Team der Westernreiter qualifizieren.

 

Kein Niederländer – dafür Laura und Ashley...

 

Kein Holländer also in Lingen, statt den Deutschen holen dennoch an der Ems andere die Goldschleifen ab. Wie zum Beispiel die in Deutschland geborene Britin Laura Bechtsholsheimer (25). Die vom früheren Bundestrainer Klaus Balkenhol trainierte Mannschafts-Vizeeuropameisterin und Einzel-Dritte gewann die entsprechenden Grand Prix`, auf dem dänisch gezogenen Fuchs Mistral Hojris den GP der Special-Tour, auf dem Hannoveraner Wallach Andretti den GP der Kür-Tour. Auf Mistral Hojris wurde Laura Bechtsolsheimer mit 76,894 Punkten bedacht und von allen fünf Richtern auf Platz eins gesetzt – vor der fünfmaligen Olympiasiegerin Isabell Werth (Rheinberg) auf Satchmo (75,830). Dahinter wie in einer Wartschleife der Hoffnung: Anabel Balkenhol (Rosendahl) auf Dablino (73,489), Christoph Koschel (Hagen) auf Donnperignon (73,44), Hubertus Schmidt (Borchen) auf Donnelly (73,064) und Monica Theodorescu (Füchtorf) auf Whisper (72,553).

 

Mit dem von Hubertus Schmidt in den großen Sport gebrachten Andretti erreichte Laura Bechtolsheimer 71,66 Zähler und lag dabei deutlich vor Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg) auf Donatha S (70,681) und Helen Langehanenberg (Münster) auf Responsible (70,511) sowie der Kanadierin Ashley Holzer auf Pop Art (70,213). Die 46 Jahre alte Nordamerikanerin mit Wohnort New York, die früher bei Reitmeister Willi Schultheis in Warendorf trainierte und in Seoul 1988 mit der Equipe Olympia-Bronze gewann, wurde von den Juroren als beste Kürreiterin gesehen und mit 76,3 Punkten knapp vor Bechtolsheimer (76,15) bewertet, als Dritte kam Ellen Schulten-Baumer mit Donatha S auf 75,6 Punkte. Die weiteren Ränge belegten Helen Langehanenberg (74,1) und Anabel Balkenhol (73,1).

 

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