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Anky Van Grunsven souverän im Dressur-Weltcup PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Samstag, 31. Oktober 2009 um 16:00

 

Lyon. Man benötigte keine hellseherische Gabe, um den Sieg von Anky Van Grunsven (41) bei der Weltcup-Dressur in Lyon vorauszusagen. Die dreimalige Olympiasiegerin sicherte sich nach Grand Prix auch die Weltcup-Kür auf dem Hannoveraner Wallach Salinero vor Monica Theodorescu (46) auf Whisper. Der Weltcup wird wohl weiter in Deutschland nicht heimisch werden, sonst würden sich mehr Reiter um eine Starterlaubnis bei dieser inoffiziellen Hallenweltmeisterschaft bemühen.

 

Neunmal schon holte Anky Van Grunsven den Pokal ins heimatliche Erp in die Niederlande, der Durst nach Erfolg scheint ungestillt. Sie reiste ins dänische Odense vor zwei Wochen und nun vom Heimatort ins 830 km entfernte Lyon, sie gewann jeweils überlegen. In Lyon auf dem Hannoveraner Wallach Salinero, inzwischen 15 Jahre alt, mit 82,00 Prozentpunkten die Kür vor der zweimaligen Weltcupgewinnerin (1993 und 1994) Monica Theodorescu (Füchtorf) auf dem Württemberger Wallach Whisper (76,45) und der Team-Olympiadritten Nathalie zu Sayn-Wittgenstein (Dänemark) auf Rigoletto (75,5). Dahinter folgten Hans-Peter Minderhoud (Niederlande), in Hongkong mit der  Mannschaft Olympiazweiter, auf Escapado (73,3) und die Schweizerin Marcela Krinke auf Corinth (71,75).

 

In der Gesamtwertung der Europaliga führt Anky van Grunsven mit 34 Punkten vor ihrer Landsfrau Jeanette Hansen und Monica Theodorescu (je 24).

 

„Warum nicht mehr Konkurrenten...“

 

Nach der Weltcupkür sagte Anky Van Grunsven, die zum Abschluss des 5-Sterne-Turniers auch noch zusätzlich an einem Wettbewerb der Westernreiter teilnimmt: „Ich verstehe nicht, warum nicht mehr Kollegen oder Kolleginnen den Weg nach Lyon gefunden haben, hier herrschen doch beste Bedingungen für Reiter und Pferde.“

 

In Deutschland wird man langsam umdenken müssen, will man den Anschluss nicht ganz gegenüber Holland verlieren. So meint auch Johann Hinnemann, 61, Weltmeisterschafts-Dritter der Einzelwertung 1986 in Toronto nach Gold mit der Equipe, ehemaliger Bundestrainer in Kanada, Deutschland und Holland: „Der deutsche Verband hat die früheren Erfolge nur verwaltet, aber nicht auf die Anzeichen reagiert, vor allem nicht darauf, was sich in Holland längst anbahnte. Vieles kommt auch daher, dass in Deutschland die echten Ausbildungsställe weggebrochen sind.“

 

Der Weltcup war bisher bei Deutschlands Reitern - bis auf ganz wenige  Ausnahmen - eher verpönt als willkommen. Doch wer sich in der Halle, vor allem auch im Ausland, den Richtern nicht stellt, darf nicht erwarten in der Freiluftsaison alles richten zu können. Und dass die Kür beim Publikum mehr als ankommt, ist inzwischen eine fast peinliche Weisheit. Dafür steht als schlagkräftiges Beispiel ausgerechnet Großbritannien, das Land, das den Springsport anbetet. Bei der Ende August parallel organisierten Europameisterschaft im Schlosspark von Windsor war lediglich eine Konkurrenz ausverkauft – das Championat in der Kür...

 

Erstes großes Geld an Franzosen

 

Im Springen kassierte der Franzose Patrice Delaveau bisher in einer Prüfung am stärksten ab. Er gewann die Qualifikation zum Weltcupspringen auf Katchina vor dem Briten Ben Maher auf Wonderboy und steckte 15.000 Euro ein. Dritter wurde der Italiener Gianni Govoni auf Joyau d`Opal vor Mannschafts-Weltmeister und CHIO-Grand Prix-Sieger von Aachen 2008, Albert Zoer (Niederlande) auf Sam. Als bester Deutscher nach ebenfalls fehlerfreier Runde wurde der zweimaloige Weltcupgewinnere Marcus Ehning (Borken) auf dem Hengst Sandro Boy Elfter, was mit 500 Euro vergütet wurde.

 

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