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Julia Krajewski - Doppel-Erfolg in der Marbacher Vielseitigkeit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michaela Weber-Herrmann/ DL   
Montag, 14. Mai 2018 um 10:50

Marbach. Mit einem Start-Ziel-Erfolg beendete die Warendorferin Julia Krajewski die Drei-Sterne-Konkurrenz der Vielseitigkeitsreiter in Marbach – dazu wurde sie Erste um das deutsche Championat der Berufsreiter.

„Chipmunk war einfach super“, so Julia Krajeski nach ihrem abschließenden Parcoursritt. Einen Springfehler hatte der Wallach gut, und dieses Polster nutzte er auch. Die Pfedewiortschaftsmeisterin, die in Mabach nicht nur selbst im Sattel saß, sondern auch als Junioren-Bundestrainerin im Einsatz war, nahm’s auf ihre Kappe: „Ich bin zwischendurch etwas fahrig gewoden. In der Dreifachen war ich dann einen Tick zu weit weg, deshalb der Fehler. Da dachte ich schon, dass es noch ein ganz schön weiter Weg bis ins Ziel ist.“ Die Ziellinie allerdings überquerte sie mit 28,4 Minuspunkten Gesamtergebnis als Siegerin – ein Start-Ziel-Sieg. Auch die Schwedin Louisa Svensson Jähde, Neunte nach der Dressur, verteidigte die Position, die sie sich im Gelände erarbeitet hatte, und wurde mit der zwölfjährigen Holsteiner Stute Waikiki Zweite (29,3 Punkte).

Ihr gelang ebenso wie Felix Etzel eine fehlerfreie Parcours-Runde. Der 24-Jährige gebürtige Baden-Württemberger, der am Bundesleistungszentrum in Warendorf trainiert, war im Gelände teilweise etwas sehr schnell unterwegs und ließ auch im Parcours „nichts anbrennen“. „Das Springen war anspruchsvoll,“ erklärte er, „aber weil ich ziemlich am Ende dran war, konnte ich mir einen Plan machen, der aufgegangen ist.“ Ist er in der Tat: Im Sattel von Bandit kam er auf insgesamt 31,2 Punkte und beendete die Prüfung damit mit seinem Dressurergebnis. Seine Platzierung bedeutete für Etzel auch den Sieg in der U25-Förderpreis-Wertung vor Miriam Engel mit Bonita Bella und Claas Hermann Romeike mit Cato.

 

Auch Kaderreiter Andreas Dibowski nannte den Parcours „technisch sehr anspruchsvoll“ und fügte hinzu, „man musste nicht nur sehr exakte Linien reiten, sondern auch die Zeit war eine Klippe“. Für ihn und die neunjährige FRH Corrida, die wie Chipmunk Contendro I zum Vater hat, allerdings keine allzu große, wie man sah. Die beiden blieben ebenfalls fehlerfrei und machten drei Plätze gut. Am Ende belegten sie mit 34,6 Punkten Platz fünf hinter den EM-Zwölften des vergangenen Jahres, Josefa Sommer und Hamilton (32,1), was gleichzeitig Rang zwei im Berufsreiter-Championat bedeutete – hinter Julia Krajewski.

 

 

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