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CSIO in La Baule - Deutschland nur Fünfter... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 20. Mai 2018 um 18:41

La Baule. Deutschlands Springreiter-Equipen verharren weiter auf hinteren Plätzen. Beim CSIO von Frankreich in La Baule wurde die Mannschaft von Bundestrainer Otto Becker Fünfter, den ersten Rang belegte der totale Außenseiter Brasilien.

 

Die neue Springreiter-Welt ist inzwischen völlig neu aufgestellt. Die früher an der Tete ritten wie Deutschland oder Großbritannien, finden sich inzwischen in der zweiten oder gar dritten Abteilung wieder. Die bisherigen Nationen-Preise bestätigen das Bild, wenigstens, was Deutschland betrifft. Erfolge sind inzwischen nicht erfüllbare Wunschvorstellungen. Deutschland ist Mitglied in der Division I, der höchsten Klasse der Nationen-Preis-Serien. Zum Auftakt der Championsleague im Springreiten belegte eine Mannschaft in Samorin/ Slowakei vor einigen Wochen den vorletzten Platz, nun in La Baule beim französischen Internationalen Offiziellen Turnier (CSIO) mit 14 Strafpunkten den fünften Rang, am Start waren acht Equipen.

 

Deutschlands Züchter produzieren die besten Springpferde weltweit, Deutschland verfügt über ausgezeichnete Reiter – doch die Pferdebesitzer verkaufen ihre Jumper lieber ins Ausland, „von den Erfolgsschleifen kann man nicht leben, aber von dem, was auf dem Konto ist“, wie mal Reitmeister Jan Bemelmans sagte. Der deutsche Turniersport hat kaum noch Sponsoren. Wie sagte ein maßgeblicher Macher einer großen süddeutschen Turnierveranstaltung wahrlich nicht zu unrecht: „Es ist doch rätselhaft, dass die deutsche Automobilindustrie im Ausland groß als Sponsor bei Turnieren auftritt, aber in Deutschland als sogenannter Mutterkonzern nicht, nicht Daimler, nicht VW, nicht Audi, nicht BMW, um nur einige aufzuzählen.“ Und in deutschen Medien kommt Reiten ja auch kaum noch vor, so schließt sich der negative Kreis. Und der Staat hat anscheinend auch nichts für den Sport allgemein und den Reitsport insbesondere übrig  - wie in anderen Ländern, wie in Portugal oder Spanien zum Beispiel, wo gar EU-Gelder in Veranstaltungen geschossen werden können, aber die angesprochenen Brüsseler Kommissionen eine Antwort verweigern…

 

In La Baule, wo Deutschland vor zwei Jahren den Nationen-Preis gewann, siegte diesmal das Quartett von Brasilien in der Besetzung Felipe Luiz de Azevedo auf Chaccomo (1 und 1 Fehlerpunkt), Felipe Amaral auf Germanico (5 und 9/jeweils Streichresultat), Yuri Mansur auf Vitiki (0 und 4), und Pedro Veniss auf Quabri de LÌsle (1 und 0) mit insgesamt sieben Strafpunkten aus zwei Umläufen vor Weltmeister Niederlande (8) mit dem wieder überragenden Weltranglisten-Ersten Harrie Smolders auf dem Hengst Don (0 und 0), der Schweiz  - Sieger beim ersten Nationen-Preis in Samorin – mit neun Fehlerpunkten, Spanien (12) und Deutschland (14).  Für Deutschland ritten der dreimalige Weltcupgewinner Marcus Ehning (Borken) – in seinem 80. Nationen-Preis – auf Pret a Tout (0 und 4), Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), die auf Calle (12 und 8 Strafpunkte) zweimal das Streichresultat lieferte im 45. Einsatz in einem Teamspringen, deren Ehemann Markus Beerbaum auf Cool Hand Luke (5 und 5) und Maurice Tebbel (Emsbüren), der in seinem erst vierten Nationen-Preis mit dem Westfalen Chacco`s Son zwei Null-Runden drehte. Hinter Deutschland reihten sich nur noch Irland (17), Frankreich (20) und Kanada (35) ein. Als Gastmannschaften außerhalb der Auflagen der Division I ritten in La Baule die Equipen aus Brasilien und Kanada.

 

In der Division I stehen acht Veranstaltungen an, Mitgliedsnationen der höchsten Liga müssen jeweils vorher angegebene fünf Nationen-Preise reiten, Streichresultate entfallen. Von insgesamt zehn Teams können sich sieben für das Finale in Barcelona (4. bis 7. Oktober) qualifizieren. Noch in keinem Preis der Ntaionen ritt bisher Großbritannien. In der Gesamtwertung liegt die Schweiz mit  180 Punkten an der Spitze vor Irland (145), Spanien (115), Deutschland (110), Niederlande (90), Belgien (80), Italien und Schweden (je 57,5), Frankreich (50) und Großbritannien (bisher ohne Einsatz). die Schweiz, Irland, Spanien und Deutschland starteten bisher pflichtgemäß bereits zweimal in einem Nationenpreis, die anderen – bis auf die Briten - erst einmal.

 

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