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Wiesbaden: Die Voltigierer und ein Schwede PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Offz/ DL   
Montag, 21. Mai 2018 um 12:11

 

Wiesbaden. Der Biebricher Schlosspark von Wiesbaden ist beim internationalen Pfingstturnier an einem Abend fest in der hand der Voltigierer und ihrer Anhängerschaft.

 

Die Voltigierer im Schlosspark – das sind die mit den lautesten Fans. Das sind die, die den Schlosspark zum Vibrieren bringen. Die ihre Fans und ihren Platz im Programm des Internationalen Wiesbadener PfingstTurniers ganz sicher haben. Bei den Herren dominierte beide Prüfungen Jannik Heiland, der 25-jährige Ingenieur aus Wulfsen bei Hamburg. Mit seiner Kür zum Thema „Der Pianist“, die er in Wiesbaden das erste Mal gezeigt hat, überzeugte der Bronzesieger des Weltcup-Finals von Dortmund mit der Wertnote 8,715 im ersten Durchgang und 8,599 im zweiten. Der klare Sieg mit 8,658 Gesamtnote. „Der Pianist ist ein Film, in dem es um das Überleben eines Pianisten im zweiten Weltkrieg geht. Diese Geschichte versuche ich auf dem Pferd umzusetzen.“ Sein Team dahinter: Longenführerin Barbara Rosiny und das Pferd Dark Beluga.

Bei den Damen ließ Sarah Kay keinen Zweifel aufkommen: Sieg in Runde eins mit der Wertnote 8,459, in Runde zwei mit 8,580 für die Studentin der Erziehungswissenschaften und Kommunikation aus Münster. Die Vize-Europameisterin vom vergangenen Jahr hat ihre Kür das dritte Mal in Wiesbaden geturnt und erklärte: „Mein Kürthema geht auf eine Netflix Serie zurück: 'Tote Mädchen lügen nicht. Das ist ein sehr emotionales Thema. Ich versuche, beimVoltigieren verschiedene Facetten von mir selbst auf dem Pferd zu zeigen.“ Ihre Mannschaft dahinter: Longenführerin Dina Menke und das Pferd Sir Valentin.

Ein ganz klares Ergebnis brachten auch die Pas de Deux-Wettbewerbe. Johannes Kay und Janika Derks turnten ihre Kür zum Thema Energie: „Wir wollen eine Reise der Energie darstellen – Energie nehmen und wieder abgeben, dabei geht es um viel Emotion und Harmonie“, weiht Kay in ihre Kür-Gedanken ein. Kay und Derks turnen schon sehr lange zusammen, sind zusammen beim Gruppenvoltigieren Welt- und Europameister geworden, daraus hat sich ihr 'Pas de Deux'-Sport entwickelt. Das Team dahinter entspricht dem Team von Jannik Heiland: Longenführerin Barbara Rosiny und das Pferd Dark Beluga.

Wenn eine Voltigiererin den Biebricher Schlosspark kennt, dann Ines Nawroth. Fünfmal war sie dort selbst als Voltigiererin am Start, in diesem Jahr zum dritten Mal als Longenführerin und zum ersten Mal hat sie eine Gruppe präsentiert: Köln-Dünnwald. Ihre Gruppe siegte auf Holiday on Ice und Nawroth freute sich: „Eine Gruppe zu longieren, ist schon etwas ganz anderes, und ich habe die Gruppe auch erst vor Kurzem übernommen. Dazu kommt, dass die Atmosphäre hier in Wiesbaden eine ganz andere ist als bei unseren anderen Turnieren in der Halle. Insgesamt war das hier in Wiesbaden ein super Erlebnis.“

Claudia Liebold, die Voltigier-Organisatorin des Pfingst-Turniers, war rundum zufrieden und bemerkte: „Ich finde es unglaublich, welche Entwicklung der Sport genommen hat. Er ist so professionell geworden. Das haben wir hier in unseren beiden Voltigiertagen ganz deutlich gesehen.“ Und Bundestrainerin Ulla Ramge gestand: „Dieses Jahr ist der Terminkalender der Voltigierer so voll, seit Ostern hatten wir jedes Wochenende ein Turnier. Deshalb war ich im Vorfeld etwas unruhig, ob wir tatsächlich genug Spitzenleute in Wiesbaden haben werden, aber der Sport war absolut toll und das Programm knackig. Für unseren Sport ist Wiesbaden einfach einmalig!“

Voltigieren im Schlosspark ist weltweit das einzige Event, bei dem eine Masterclass unter freiem Himmel geturnt wird, und bisher einzigartig, weil die Vorstellung unter Flutlicht ausgetragen wird.

 

Im Riders Tour-Vorlauf: Ein Schwede vorne

 

Der 27 Jahre alte Schwede Douglas Lindelöw sauste in 43,86 Sekunden und ohne Fehler mit seinem Europameisterschaftspferd Zacramento durch die Qualifikation zur Wertungsprüfung der Riders Tour und war damit die Nummer 1 auf dem Platz. Schwedens Vorzeigetalent verwies Daniel Deußer (Reijmenam/ Blegien) und den Iren Denis Lynch auf die Plätze dahinter..

 

Verschmitzt lächelnd und sichtlich zufrieden stand der Sohn der einstigen Nationenpreisreiterin Agnetha Lindelöw Rede und Antwort. “Ja, für Zacramento war es nach dem Weltcup eines der ersten Turniere, er hat nach der Europameisterschaft auch das Nationenpreisfinale in Barcelona bestritten und dann kam die Hallensaison und der Weltcup, da war eine Pause mal fällig”, sagte der Skandinavier.

 

In der 3. Wertungsprüfung der diesjährigen Riders Tour am Pfingstmontag um den Großen Preis von Wiesbaden startet Lindelöw als Letzter. Er wird Jezebel für diese Aufgabe satteln, denn Zacramento steht auf der Longlist der schwedischen Mannschaft für den Nationenpreis in Rom gleich nach dem Pfingstwochenende. Einen “Pferdewechsel” vollzieht auch Daniel Deußer, der in Wiesbaden geboren und ganz in der Nähe aufgewachsen ist. Mit dem Holsteiner Hengst Cassini Bay war der zweimalige deutsche Meister  Zweiter, im Grand Prix stellt er seinen Paradewallach Cornet d`Amour vor, mit dem er in Lyon vor vier Jahren den Weltcup gewann.

 

n der Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour am Pfingstmontag ist Spitzenpferd Cornet d`Amour in Wiesbaden gefordert. Der “Homerun” berge viel Freude, bekannt Deusser: “Klar treffe ich hier viele Freunde und Bekannte, aber ich freue mich sowieso hier zu sein, weil das einfach auch ein sehr schönes Turnier ist.”

 

Derweil schickt Denis Lynch, Ire mit Wahlheimat Eschweiler, seine Pferde bereits nach Hause. Der Wallach Fairview Aliquidam ist sein australischer Neuzugang. Ehefrau Julia hatte das Pferd nach dem Hinweis eines guten Freundes entdeckt. “Wir haben ihn uns angesehen und uns schnell entschieden”, so Lynch, “er ist nach der langen Reise noch im Aufbau. Deswegen soll er auch im Großen Preis noch nicht gehen, er hat heute einen sehr guten Job gemacht.” Schnell sah das neue Dream-Team im Stechen aus, “aber ich glaube, dass er eigentlich noch viel schneller ist”, glaubt der Springreiter.

 

 

 

 

 

 

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