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Boyd Exell führt trotz gebrochenen Beins Fahrer-Einzelwertung beim CHIO an PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FN-Press/ DL   
Sonntag, 22. Juli 2018 um 09:41

Aachen. Die niederländischen Vierspännerfahrer haben die Geländeprüfung in der Aachener Soers im Rahmen des deutschen CHIO dominiert. Vor mehr als 35 000 Zuschauern und in der Sommerhitze gelangen Georg von Stein schnelle Runden durch die acht Hindernisse, er belegte als bester Deutscher Platz vier.



„Alle sind ordentlich gefahren, und ich bin sehr zufrieden, dass wir unseren zweiten Platz in der Nationenpreiswertung nach Dressur und Gelände weiter halten konnten, dennoch gehen Platz eins bis drei im Marathon nach Holland, das ist schon frustrierend“, so der deutsche Bundestrainer Karl-Heinz Geiger.

Georg von Stein aus Modautal in Hessen ärgerte sich über einen abgefallenen Ball im letzten Hindernis, der zwei Strafpunkte verursachte, und einen kleinen Stopp in Hindernis sieben, so dass er am Ende auf 115,74 Punkte kam. „Aber die Pferde waren bis zuletzt noch richtig frisch und agil, ich hatte gedacht, dass das anstrengender für die Pferde wird“, so sein Fazit im Ziel. Sein Teamkollege Michael Brauchle aus Baden-Württemberg war als erster Fahrer am Nachmittag auf die Strecke in der Aachener Soers gegangen. Er konnte Bestzeiten in den Hindernissen eins, zwei und acht bis zum Schluss halten, allerdings unterlief ihm im Hindernis sieben ein Patzer. Er verpasste ein Tor, musste sein Gespann rückwärts richten, und fuhr dann doch noch eine zusätzliche Volte. „Das hat ihn mindestens 25 Sekunden gekostet, er hätte den Marathon hier sonst gewonnen“, sagte etwas verärgert Karl-Heinz Geiger. Zwei Strafpunkte für ein abwerfbares Teil kamen in Hindernis acht noch dazu, so dass er am Ende mit 118,72 Punkten Platz neun belegte.

 

Das dritte Teammitglied, die 32-jährige Mareike Harm aus Negernbötel in Schleswig-Holstein, kam auf Platz 16 und lieferte das Streichergebnis für das Team. Ihre Stärken sind die Dressur und das Kegelfahren, und am Ende sagte sie daher auch: „Ich bin froh, dass wir heil im Ziel sind. Wir haben in Hindernis eins richtig schlecht begonnen, ich habe zwei Wendungen nicht hinbekommen - und da muss man erst mal konzentriert bleiben. Aber in den anderen Hindernissen haben wir dann die Wege gefahren, die wir auch geplant hatten“, erklärte sie.

 

Nach Dressur und Gelände führen weiterhin die Niederländer mit Koos de Ronde, Bram und Ijsbrand Chardon, die die Plätze eins bis drei im Gelände belegt hatten. Sie haben 312,80 Punkte, das deutsche Team 329,14, gefolgt von den Belgiern (334,01).

 

Ein sehr ordentliches Debüt in der Aachener Soers gab die 22-jährige Anna Sandmann ab, die mit dem Top-Gespann ihres Vaters Christoph schnelle und sichere Runden zeigte und Platz zwölf belegte. „Das Gespann hat hier letztes Jahr den Marathon gewonnen, die Pferde gehen schon richtig vorwärts, da musste ich mich in den ersten Hindernissen erstmal drauf einstellen und sehr schnell reagieren, aber dann lief es immer besser“, sagte sie. „Anna hat das super gemacht, und sie hat auch den nötigen Biss, um einen guten Marathon zu fahren“, so der Bundestrainer. Vater Christoph Sandmann, der in diesem Jahr mit einem Zweit-Gespann am Start war, wirkte im Ziel alles andere als glücklich. „Das war eine große Katastrophe, eigentlich hatte ich in allen Hindernissen Probleme.“ Er kam auf Rang 17.

 

Sebastian Hess aus Ubstadt-Weiher, der wie Anna Sandmann zum ersten Mal in Aachen fährt, war schon beeindruckt von den vielen Zuschauern in der Aachener Soers. „Für meine Pferde war besonders die große Brücke eine Herausforderung, da waren sie schon erst irritiert“, berichtete er und war mit seinem 13. Platz sehr zufrieden.

 

Boyd Exell Erster der Einzelwertung


In der Einzelwertung liegt nun Georg von Stein nach Dressur und Gelände als bester Deutscher auf Rang sieben. Anna Sandmann, Michael Brauchle, Mareike Harm und Sebastian Hess belegen die Plätze zwölf bis 15, Christoh Sandmann Platz 17. Es führt der mehrmalige Weltmeister Boyd Exell aus Australien, der mit einem gebrochenen Bein und einer Spezial-Konstruktion auf seinem Marthonwagen die Geländprüfung auf Rang sechs beendet hat. So wurde extra die Bremse umgebaut, damit er mit seinem gesunden linken Bein sein Gespann anhalten kann. 

Als Restprogramm steht noch das Hindernisfahren am Schlusstag an, dann entscheidet sich, wer den Nationenpreis der Vierspänner gewinnt.

 

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