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Isabell Werth übt sich in Bescheidenheit trotz großer Erfolge beim CHIO PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 22. Juli 2018 um 15:25

Aachen. Vier Siege ritt Isabell Werth in den Dressurkonkurrenzen des CHIO von Deutschland in Aachen ein – sie übt sich jedoch in Bescheidenheit, sicher zurecht, denn „Dressur Champion“ des CHIO wurde die Dänin CVatherine Dufour.

 

 

Nicole Uphoff-Selke (51) hatte nach eigenen Worten „Pipi in den Augen“. Die viermalige Olympiasiegerin war geradezu ergriffen von der Vorstellung von Isabell Werth und deren Ritt  auf dem Wallach Emilio zum Sieg in der Kür des 103. Internationalen Offitziellen Reitturniers (CHIO) von Deutschland in Aachen. Nicole Uphoff-Selke, aus gemeinsamen Dressurzeiten nicht gerade Freundinnen, schwärmte fast überschwänglich, von den ausgesuchten Musikstücken, vom Umsetzen der Noten in Bewegung zu Pferde, von den Höchstschwierigkeiten und der reiterlichen Perfektion der sechsmaligen Goldmedaillengewinnerin bei Olympia.Nach dem Ritt standen viele der 6.300 Zuschauer im siet Wochen ausverkauften Stadion auf, um Isabell Werth mit Standing Ovations für diese Vorstellung zu danken und beglückwünschen...

Aber Isabelll Werth ließ sich nicht mitziehen in den Strudel des Überschwanges. Sie hatte den Grand Prix Special und am Ende eben auch die Kür gewonnen, „doch ich kenne auch die andere Seite.“ Und damit meinte sie sicher nicht zu unrecht jenen Rang, mit dem sie den Grand Prix als Auftakt des Nationenpreises abgeschlossen hatte, 17. war sie geworden, an eine solche Position in einem Grand Prix vermögen sich auch Szenekenner kaum zu erinnern. Und so sagte sie denn: „Ich bin demütig. Ich weiß, wie rasch alles auch anderes laufen kann. Und jede Prüfung beginnt immer ganz von vorne. Ich habe vielleicht zu wenig in mein Pferd beim Grand Prix hineingehört.“ In Zukunft wolle sie vorher mehr zuhören, was auch ein Pferd zu sagen habe…Übergroße Freude empfand sie, dass sie in der zusätzlichen Grand Prix-Tour mit der lange verletzten Stute Bella Rose erfolgreich war in Grand Prix und Grand Prix Special.

 

Emilio besticht nicht gerade durch Schönheit, wie einst Totilas, wie auch einstmals Gigolo nicht, doch Pferde entfalten wahre Schönheit erst in der Bewegung. Und da ist Emilio wahrlich doch ein Beau. Mit 87,625 Prozentpunkten holte sich das Paar Isabell Werth und Emilio die Kür und die nicht gerade kleine Prämie in der Dressur von 43.000 Euro. Dahinter folgten die beiden Amerikanerinnen Kasey Perry-Glass auf Dublet (85,205) und die Weltranglisten-Zweite Laura Graves auf Verdades (85,085). Auf den nächsten Plätzen kamen Catherine Dufour (Dänemark) auf Cassidy (84,835) und Helen Langehanenberg (Billerbeck) auf Dampsey (82,875).

 

Mit insgesamt 240,818 Punkten aus Grand Prix, Grand Prix Special und Kür der Konkurrenzen innerhalb des CHIO wurde die Dänin Catherine Dufour  zur erfolgreichsten Dressurreiterin und darf sich mit dem Titel „Dressur Champion“ schmücken. Hinter ihr erreichten Kasey Perry-Glass (240,893) und  Laura Graves mit Verdades (239,776) sowie Isabell Werth mit Emilio (239,269) die nächsten Ränge.

 

War Aachen der letzte große Test vor den Weltreiterspielen Mitte September in Tryon/ USA, so darf festgehalten werden, dass aus Deutschland das Favoritenteam am auf Mannschaftsgold einfliegt – doch sicher ist nichts. Die US-Amerikaner sind ebenfalls bestes vorbereitet. Und was die Briten oder Schweden in Bestbesetzung anzubieten haben, müssen die Wettkämpfe erst zeigen.

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