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Marcus Ehning zum zweitenmal Grand Prix Sieger beim deutschen CHIO in Aachen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 22. Juli 2018 um 18:34

Marcus Ehning auf dem 15-jährigen Franzosen-Wallach Pret a Tout - schön und erfolgreich beim 103. CHIO von Deutshcland in Aachen

(Foto: Kalle Frieler) 

Aachen. Zum zweiten Mal nach 2006 gewann Marcus Ehning den begehrten Großen Preis der Springreiter von Aachen. Für ihn öffnete sich nun gleichzeitig das Tor zum Rolex Grand Slam um eine Million Euro oder gar mehr...

 

 

Der seit 1927 ausgetragene Große Preis von Aachen als Höhepunkt des Internationalen Offiziellen Turniers (CHIO) von Deutschland endete vor 40.000 Zuschauern mit einem Erfolg des Deutschen Marcus Ehning (44). Der dreimalige Weltcupgewinner, ehemaliger deutscher Meister und Team-Olympiasieger, beendete das Stechen mit einer wahrlich sehenswerten Stechrunde wie aus dem Lehrbuch mit dem französischen Wallach Pret a Tout („Bereit für alles“) und sicherte sich eine Prämie von 330.000 Euro.

 

Marcus Ehning, der vor zwölf Jahren auf Küchengirl (genannt „Küche“) bereits schon einmal diese ziemlich letzte ganz große klassische Prüfung für sich entschied, war anschließend selbst baff vom Erfolg. „Ich kann es noch gar nicht glauben, bin selbst mehr als überrascht“, sagte er, „für mich ein unglaubliches Ergebnis, zumal der Wallach ja bereits im Preis der Nationen vor drei Tagen mit der entscheidenden letzten Runde ohne Fehler uns zum Erfolg verhalf.“ Und Bundestrainer Otto Becker war ebenfalls ergriffen und sagte mit belegter Stimme: „ Marcus Ehning ist ein wirklicher Pferdemann, der innerhalb der Mannschaft eine Führungsrolle übernehmen kann.“ Er sei zwar ruhig, aber wenn er um Rat gefragt werde, habe er für jeden eine passende Antwort.

 

Mit einer ebenfalls fehlerfreien finalen Runde nach zwei Durchgängen belegten die für Portugal reitende Brasilianerin Luciana Diniz auf der Stute Fit For Fun (200.000 €) und Pedro Veniss (Brasilien) auf Quabri de l`Isle (150.000) die beiden nächsten Plätze. Der Ire Darragh Kenny auf der Stute Babalou (100.000) und der Schweizer Olympiasieger Steve Guerdat auf Bianca (60.000) hatten im Stechen jeweils drei Abwürfe. Der Grand Prix von Aachen war mit einer Million Euro dotiert.

 

Für Marcus Ehning öffnete sich gleichzeitig das Tor zum Gewinn des Rolex Grand Slam, den bisher als einziger der Brite Scott Brash vor drei Jahren gewann. Damals gehörten zur Tour „nur“ die Großen Preise von Aachen, Spruce Meadows/ Calgary und Genf dazu. 2018 kam als vierte Station Hertogenbosch dazu. Daraufhin wurde auch das Reglement geändert. Bei drei Siegen hintereinander beträgt die Prämie eine Million Euro, werden alle vier Großen Preise erfolgreich beendet, kommt eine Extraprämie von einer Million obendrauf. Wer zwei Große Preise hintereinander als Erster beendet, kassiert 500.000 Euro, bei zwei Siegen – mit Unterbrechung - gibt es 250.000. Entscheidend ist immer der erste Erfolg für einen Reiter in einem Grand Prix der Serie.

 

Die Chance auf 250.000 Euro Extrageld hat sich der deutsche Exmeister Philipp Weishaupt (Riesenbeck) auf dem überragend Schimmelhengst LB Convall selbst vermasselt. Er hatte in Spruce Meadows mit Convall im Vorjahr den Großen Preis für sich entschieden (683.000 Euro). In der zweiten Runde in Aachen fing er jedoch derart an den Zügeln zu zuppeln, dass er zu dicht an einen Sprung kam und Convall keine Chance mehr hatte, fehlerlos „das andere Ufer“ zu erreichen. Sein Kommentar: „Den Fheler nehme ich auf meine Kappe…“ Pferdebsitzer Ludger Beerbaum hatte garantiert anschließend die passenden Worte parat. Es war mehr als der neunte Platz in Greifweite, zumal das Unterfangen CHIO ganz auf den Großen Preis ausgerichtet war, mit zum Beispiel Verzicht auf das Stechen im Preis von Europa oder einen Einsatz  im Preis der Nationen…

Ergebnisse Großer Preis von Aachen

 

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