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Ein Ägypter siegt im Millionen-Grand Prix von Calgary PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Montag, 10. September 2018 um 14:47

  Dieser Sieg des Ägypters Sameh el Dahan mit der 14-jährigen irischen Stute Suma`s Zorro in Spruce Meadows wird zusätzlich in die Geschichte eingehen, denn noch nie zuvor gewann ein Reiter vom afrikanischen Kontinent eine solche wertvolle Prüfung bei einem Turnier dieser Größenordnung - und wie der aus Schwaben nach Kanada ausgewanderte Pferdemann Hermann Schweizer anschließend kommentierte: "Er ritt nicht nur erfolgreich, er ritt auch noch schön"

(Fotos: Spruce Meadows Media/ Mike Sturk)

Calgary. Der Ägypter Sameh El Dahan gewann in Spruce Mdeadows zum Abschluss des CSIO von Kanada den mit drei Millionen Can-Dollar dotierten Grand Prix – und nicht zu unrecht. Bester Deutscher war Andre Thieme als Zehnter.

 

 

Springreiter aus den arabischen Ölstaaten oder aus Ägypten und Marokko sind im internationalen Parcours längst keine Exoten mehr. Sie haben es bereits bewiesen mit Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen, nun erstmals auch in  Spruce Meadows am Rande Calgarys, auf dem größten Platz der Erde und um die höchsten Preisgelder weltweit. Vor 71.000 Besuchern siegte im Grand Prix des kanadischen Internationalen Offiziellen Springreiterturniers (CSIO) im Rahmen der Rolex Grand Slam Serie der 33 Jahre alte Ägypter Sameh el Dahan im Stechen gegen nur einen Konkurrenten nach zwei Umläufen, den Niederländer Maikel van der Vleuten. Es ging um die Siegprämie von umgerechnet 660.000 Euro. Und da war am Ende El Sameh,der seit sieben Jahren in Irland bei Belfast lebt und arbeitet und  der im Juli diesen Jahres bereits in Paris den Großen Preis der Global Champions Tour für sich entschied, um 77 Hundertstelsekunden schneller mit seiner irischen Stute Zorro als der drei Jahre jüngere Team-Weltmeister von 2014 auf dem Hengst Verdi. Die Prämie von 395.000 € war sicher ein schöner Trost, „denn mit vollem Beutel trauert es sich leichter“, so ein alter Bauernspruch.

Die zweimalige Weltcupsiegerin Elizabeth Madden (USA) verpasste auf dem Holsteiner Wallach Coach von Con Air um einen Strafpunkt wegen Zeitüberschreitung im zweiten Umlauf das Stechen und wurde Dritte (293.000 €).Den vierten Rang belegte Luciana Diniz (Portugal) auf Fit for fun (4 Strafpunkte im 2. Durchgang/ 198.000 €), Fünfter wurde der Belgier Nicola Philippaerts auf Harley (118.000 €), ebenfalls vier Strapfpunkte, aber langsamer im ersten Umlauf als Luciana Diniz, die wie einige andere auf einen Start bei der Weltmeisterschaft verzichtet und sich auf die restlichen Turniere der Global Champions Tour und den Rolex Gran Slam konzentriert.

 

Die deutsche Springreiter-Equipe nach dem famosen Sieg im Preis der Nationen beim kanadischen CSIO in Spruce Meadows am Stadtrand der Millionenmetropole Calgary (von Links) Marcus Ehning, Holger Wulschner, Philipp Weishaupt und Andre Thieme sowie Equipechef Peter Hofmann

 

Nach der großartigen Vorstellung beim Sieg im Preis der Nationen hatten sich die deutschen Starter garantiert mehr erhofft, vor allem Vorjahresgewinner Philipp Weishaupt (Riesenbeck). Er war mit dem Hengst Convall LB von seinem Chef Ludger Beerbaum nach Spruce Meadows beordert worden, so dass eine Nominierung für die in wenigen Tagen beginnende Weltmeiterschaft  wegen möglicher Überforderung des wertvollen Schimmels nicht mehr in Frage kam. Weishaupt hatte im ersten Umlauf acht Strafpunkte und war damit zum Zuschauender zweiten Runde auf die Tribüne verbannt. Marcus Ehning (Borken), Sieger des Großen Preises von Aachen und damit an der hoffnungsvollen Schwelle zu einem möglichen Grand Slam-Gewinn bei weiteren Erfolgen in Spruce Meadows und dann im Dezember in Genf, ritt auf dem Hengst Cornado NRW den Parcours im ersten Umlauf gar nicht zu Ende (ein Abwurf, an einem Hindernis vorbeigelaufen, Aufgabe), wie auch nicht Holger Wulschner (Passin) mit Skipper. So wurde Andre Thieme (Plau am See) mit dem Wallach Aretino Zehnter und war bester Deutscher, und für diese Platzierung gab es immerhin noch 38.000 Euro. Für Marcus Ehning steht nun die Tür zu einer Extraprämie dennoch noch offen. Sollte er in Genf vorne sein, käme ein Extrabonus von 250.000 Euro dazu.

 

Parcoursbauer beim Masters in Spruce Meadows ist seit Jahren der Venezolaner Lepoldo Palacios (Markenzeichen: Weißer Schlapphut). Er ist bekannt vor allem dafür, dass Trödelei in seiner Hindernislandschaft sofort mit Strafpunkten für Zeitüberschreitung bestraft wird. In diesem Jahr hatte der Südamerikaner in Spruce Meadows beim Großen Preis - 1. Runde -  auf 600 m 17 Sprünge verteilt, darunter drei zweifache Kombinationen und sieben Oxer, Höhe der Hindernisse bis 1,70 m, im zweiten Durchgang war zum Ankommen das Bewältigen von 15 Sprüngen gefordert - mit der Klippe am Schluss:  Dreifache - Oxer. 38 Reiter waren gemeldet, vier zogen vor dem Start zurück, sechs beendeten die erste Runde nicht, zwölf Reiter erreichten den zweiten Umlauf, zwei nur kamen ins Stechen. Palacios (71): „Bei diesem Preisgeld muss an die Grenzen gegangen werden…“

 

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