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Statt Gold "nur" Bronze für Ingrid Klimke PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FN-Press   
Dienstag, 18. September 2018 um 14:54

Tryon. Ingrid Klimke gewinnt mit SAP Hale Bob OLD die WM-Bronzemedaille bei den Weltreiterspielen in Tryon/USA. Die deutsche Mannschaft belegt Platz fünf in der Teamwertung. Damit haben sich die deutschen Vielseitigkeitsreiter für den Start bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio qualifiziert.

 

 

Ingrid Klimke (Münster), die nach Dressur und Gelände die Führung übernommen hatte, musste als letzte Starterin in den Springparcours. Bis zum vorletzten Sprung hatte sie es in der Hand, ihrem Europameister- auch den Weltmeistertitel hinzuzufügen. Dann rollte am letzten Oxer die Stange. Mit vier zusätzlichen Strafpunkten landete Klimke auf Platz drei.  „Natürlich würde ich lügen, wenn ich sagte ich, ich freue mich über Bronze mehr als über Gold. Aber es gibt Schlimmeres“, sagte sie. Es sei der einzige Fehler, den ihr Pferd während dieser WM gemacht habe. „Bobby ist eine wundervolle Dressur gegangen und im Gelände kamen wir fehlerfrei ins Ziel“, sagte sie. „Manchmal fehlt eben einfach auch das letzte Quäntchen Glück.“

 

Neue Weltmeisterin ist die Britin Rosalind Canter, EM-Fünfte des Vorjahres, die sich mit Allstar B vom dritten Platz nach Dressur über Platz zwei nach Gelände an die Spitze vorkämpfte. Sie beendete die WM mit nur 24,6 Minuspunkten vor dem in England lebenden Iren Padraig McCarthy mit Mr Chunky. Der ehemalige Springreiter blieb im Parcours ebenfalls fehlerfrei und sicherte sich damit den Silberrang – zum Nachteil seiner Teamkollegin Sarah Ennis mit Horseware Stellor Rebound, die vor dem Springen noch auf Platz drei rangierte und deren Hoffnungen auf eine Einzelmedaille durch einen Abwurf zunichte gemacht wurden. Sie wurde mit 30,3 Minuspunkten Fünfte, noch hinter dem dreimaligen australischen Mannschafts-Olympiasieger Andrew Hoy und seinem neuen Pferd Vassily de Lassos (29,8).

 

Die deutsche Mannschaft, die nach Dressur und Geländeritt auf Platz sechs lag, konnte im Springen noch einen Platz gutmachen. Grund dafür waren die Nullrunden von Kai Rüder (Blieschendorf) mit Colani Sunrise und Andreas Dibowski (Döhle) mit der erst neunjährigen Hannoveraner Stute FRH Corrida, so dass am Ende nur der Abwurf von Klimke zum Zwischenstand addiert werden musste. "Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis nicht. Mein Pferd hat perfekt abgeliefert. Und mit der Mannschaft wollten wir natürlich mehr“, sagte „Dibo“, der als zweitbester deutscher Teamreiter Platz 28 belegt. Rüder folgt mit Colani Sunrise auf Platz 33. „Von meinem Startplatz her betrachtet, bin ich sehr zufrieden. Klar, hätte ich mir noch ein paar Punkte weniger in der Dressur gewünscht und etwas weniger Zeitfehler im Gelände“, sagte Rüder zum versöhnlichen Abschluss der WM.

 

„Unser Minimalziel haben wir erreicht: die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio“, zog Bundestrainer Hans Melzer sein Fazit. Das Streichergebnis fürs Team lieferte Julia Krajewski (Warendorf), die mit Chipmunk FRH nach ihrem fulminanten Dressurstart einen Vorbeiläufer im Gelände kassiert hatte und auch im Springen zwei Abwürfe hinnehmen musste (Platz 39/56,3). Bereits im Gelände ausgeschieden war Titelverteidigerin Sandra Auffarth (Ganderkesee) – Einzelstarterin im deutschen Team - mit ihrem Nachwuchspferd Viamant du Matz.

 

Strahlende Gewinner der Teamwertung und damit neue Weltmeister sind die Briten, die sich erstmals seit 1994 wieder WM-Gold sicherten. Für die zweitplatzierten Iren liegt die letzte Championatsmedaille sogar 23 Jahre zurück (EM Pratoni del Vivaro). Die Bronzemedaille nehmen die Franzosen – Olympiasieger von Rio - mit nach Hause. 

 

WM Vielseitigkeit
Einzelwertung
1. Rosalind Canter (GBR) mit Allstar B; 24,6
2. Padraig MacCarthy (IRL) mit Mr Chunky; 27,20
3. Ingrid Klimke (Münster) mit SAP Hale Bob OLD, 27,30
4. Andrew Hoy (AUS) mit Vassily de Lassos, 29,80
5. Sarah Ennis (IRL) mit Horseware Stellor Rebound; 30,30
6. Thibaut Vallette (FRA) mit Qing du Briot ENE HN; 30,80
28. Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Corrida; 43,5
33. Kai Rüder (Blieschendorf) mit Colani Sunrise; 47,4
39. Julia Krajewski (Warendorf) mit Chipmunk FRH; 56,3

Mannschaftswertung
1. Großbritannien; 88,8 Minuspunkte
2. Irland, 93,0
3. Frankreich; 99,8
4. Japan; 113,9
5. Deutschland (Kai Rüder – Colani Sunrise, Julia Krajewski – Chipmunk FRH; Andrea Dibowski – FRH Corrida, Ingrid Klimke – SAP Hale Bob OLD); 118,2

 

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