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Marbacher Vielseitigkeit im Mai mit großem Programm PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michaela Weber-Herrmann/ DL   
Montag, 04. Februar 2019 um 19:17

Geländeritt in Marbach

(Foto: equistock.de/Tom Hartig)

 

Marbach. Das Berufsreiterchampionat der deutschen Profis, die Landesmeisterschaft der baden-württembergischen Vielseitigkeitsreiter, der Alpencup der Ponyreiter, dazu gleich zwei Nationenpreise – das Programm der Marbacher Vielseitigkeit (8. bis 12. Mai) wurde auch für die internationale Szene noch einmal attraktiver.

 

Im vergangenen Jahr trugen erstmals die Junioren im Vielseitigkeitssattel einen Nationenpreis in Marbach aus, und eine Premiere gibt es auf dem Gelände des Haupt- und Landgestüts auch in diesem Jahr - der erste Nationenpreis der Ponyreiter hierzulande 2019 hätte keinen besseren Austragungsort finden können. Schließlich gehört das CCIP2 in Marbach seit Jahren zu den Highlights im Turnierkalender der europäischen Nachwuchsreiter.

Während der ehemalige Jugend-Bundestrainer Rüdiger Schwarz für das sportli-che Highlight, den Kurs auf Vier-Sterne-Niveau verantwortlich zeichnet, konzipiert Willi Thiebes die Strecken auf Zwei-Sterne-Niveau und somit die beiden Nationenpreise. Thiebes, der ebenfalls Parcourschef mit internationaler Lizenz ist und sich schon jahrelang in Marbach als Technischer Delegierter einbrachte, setzt seinen Schwerpunkt dabei auf „zwar selektive, aber faire und sichere Strecken“, so der Parcoursbauer aus dem nordrhein-westfälischen Hennef. „Für die besten Ponyreiter Europas ist das eine wichtige Prüfung zu Saisonbeginn“, erklärt Willi Thiebes. Selektive, aber sichere Strecken zu bauen, ist seine Maxime.

Und Sicherheit ein Schwerpunkt seines Gelände-Konzepts. „Zusätzlich zu den bereits mit Sicherheitssystemen ausgestatteten Sprüngen stehen derzeit fünf neue Hindernisse mit Sicherheitssystemen, die durch die finanzielle Unterstüt-zung der ‚Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport’ ermöglicht werden“,  so Thie-beser.

Sicherheit wird in Marbach seit jeher groß geschrieben, auch der verstorbene, bis 2018 für die Marbach-Strecken verantwortliche Gelände-Parcourschef Gerd Haiber hatte sich der Entwicklung entsprechender Systeme verschrieben. „In seinem Sinne wollen wir den Gelände-Parcoursbau in Marbach fortsetzen und seiner Philosophie folgen“, erklärt Thiebes, auch im Namen von Rüdiger Schwarz.

Die Zuschauer dürfen sich also auf neue Sprung-Highlights freuen, die derzeit in einer Halle entstehen – der Winter auf der Schwäbischen Alb ist lang und hart und lässt aktuell keine Arbeit im Freien zu. Nichtdestotrotz ist die Vorfreude auf das Top-Event im Mai groß. Auch Wolfgang Leiss freut sich nicht zuletzt über den Pony-Nationenpreis, den er auch als Bestätigung für den Veranstalter sieht: „Ein weiterer Nationenpreis in Marbach – das zeigt uns nicht nur, welchen Stellenwert unser Turnier hat, sondern auch, dass uns seitens der Deutschen Rei-terlichen Vereinigung großes Vertrauen entgegengebracht wird. Das ehrt uns natürlich sehr,“ so der Turnierleiter.

 

 

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