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Deutsche Distanzreiter müssen auf Einladungen in die Arabischen Emirate verzichten, wenn... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FN-Press/ DL   
Donnerstag, 07. Februar 2019 um 21:29

Warendorf. Für die deutschen Distanzreiter waren oder sind zwei Dinge in diesem Jahr wichtig: Europameisterschaften und das Untersagen von Starts an Prüfungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo jeder Ankommer einer Prüfung ein Preisgeld erhält…

 

Für die Distanzreiter steht in diesem Jahr die Europameisterschaft vom 15. bis 18. August in Euston Park in Großbritannien als Saisonhöhepunkt an. Die Nachwuchs-Distanzreiter treffen sich zu den Jugend-Weltmeisterschaften vom 17. bis 18. September in Pisa, San Rossore, in Italien. Im Rahmen des Aktiventreffens in Warendorf legten die Distanzreiter in Abstimmung mit dem Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) verschiedene Stationen als Sichtungsritte für die EM und die Jugend-WM fest.

Als Sichtung sind folgende Ritte vorgesehen: 22. März in Fontainebleau in Frankreich, 20./ 21. April in Ligniers in Frankreich, 1. bis 3. Mai in Euston Park in Großbritannien, 9. bis 11. Mai in Ermelo in den Niederlanden, 10. bis 12. Mai in Samorin/ Slowakei und am 13. bis 16. Juni in Buch in Schwaben. Die Senioren müssen auf einer dieser Veranstaltungen eine Strecke von 160 Kilometern zurücklegen, die Junioren und Jungen Reiter eine Distanz von 120 Km.

Für den Ritt in Buch gibt es allerdings eine Sonderregelung. Buch wird als einziger deutscher Sichtungsritt unter Auflagen zugelassen, weil ein international hochkarätiges Starterfeld zu erwarten ist. Allerdings können sich in Buch maximal zwei deutsche Aktive qualifizieren, die zuvor keinen der anderen Sichtungsritte bestritten haben. Sollten Aktive bei einem vorangegangenen Sichtungsritt ausgeschieden sein, so können maximal zwei der ausgeschiedenen Reiter Buch als zusätzliche Qualifikation nutzen.


Für die Teilnahme an einem Championat hat das DOKR im Jahr 2015 Kriterien festgelegt, die nach wie vor ihre Gültigkeit haben. Dazu gehört, dass die FEI-Qualifikation spätestens 60 Tage vor dem Championat vorliegen muss. Außerdem muss das Ziel bei einem Sichtungsritt innerhalb von 30 Minuten hinter den drei besten Europäern (Pferd in europäischem Besitz) auf einem hochklassig besetzen 3-Sterne-Sichtungsritt erreicht werden. Für Junioren und Junge Reiter gilt das für einen 2-Sterne-Ritt.

Außerdem beschlossen die knapp 20 anwesenden Distanzreiter auf dem Aktiventreffen, dass sie keine von den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) finanzierten Einladungs-Ritte als Sichtungen zulassen wollen. „Diese Turniere sind für Reiter zwar interessant, weil jeder, der ins Ziel kommt, ein Preisgeld erhält. Aber solange sich die Situation in Bezug auf das Pferdewohl und den Tierschutz dort nicht verbessert, kommen diese für die Reiter und auch das DOKR als Sichtung nicht in Frage“, sagt Nico Hörmann, Koordinator für die Disziplin Distanzreiten.

Sichtungen für die WM 2020


Zusätzlich zum Sichtungsweg für die EM 2019 beschlossen die Aktiven auch schon die Stationen für die Weltmeisterschaften 2020 vom 3. bis 6. September in Pisa, San Rossore, Italien. Denn anders als in den Jahren zuvor kann sich ein Reiter mit seinem Pferd schon 2019 über einen 160-Kilometer-Ritt vom 13. bis 16. Juni in Buch in Schwaben, am 5. Juli in Chantilly in Frankreich, vom 12. bis 14. Juli in Euston Park, vom 11. bis 13. November in Samorin in der Slowakei oder am 5. November in Lac de Madin in Frankreich für die WM 2020 empfehlen. Ist einer dieser Ritte unter Berücksichtigung der vom DOKR vorgegebenen Kriterien beendet worden, muss im WM-Jahr nur noch ein 120-Kilometer-Ritt und ein 80-Kilometer-Ritt absolviert werden. „Das hat den Vorteil, dass die Pferde nicht vor der WM noch einmal 160 Kilometer gehen müssen, wenn sie sich im Vorjahr bereits bewiesen haben“, erklärt Nico Hörmann.

 

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