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Ein Vielseitigkeitsreiter gewinnt Großen Preis der Springreiter in Dortmund PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 10. März 2019 um 20:12

Michael Jung auf der elfjährigern Westfalen-Stute Chelsea - das Gewinnerpaar in Dortmund  im Großen Preis der Bundesrepublik im einstmals Europas  größtem Kuppelbau Westfalenhalle

(Foto: Kalle Frieler)

 

Dortmund. Vielseitigkeits-Olympiasieger und Ex-Weltmeister Michael Jung feierte in Dortmund einen weiteren besonderen großen Erfolg: Gewinner des Großen Preises der Springreiter – das war zuvor nur Fritz Ligges  gelungen.

 

Seit 1955 wird der Große Preis der Bundesrepublik Deutschland für Springreiter in der Dortmunder Westfalenhalle ausgetragen, und zunächst gewannen die Spezialisten mit dem besonderen Auge für Abmessungen. Erstmals unterbrach 1966 die Serie der Military-Olympiadritte von Tokio 1964 Fritz Ligges, nun zum zweiten Mal  Michael Jung (36) aus der Vielseitigkeit, Olympiasieger und erster deutscher Weltmeister, der auch im Dressursattel auf höchstem Niveau startende Schwabe. Mit der Westfalen-Stute Chelsea siegte er nach Stechen mit fast einer Sekunde Vorsprung und drehte anschließend in einem 40.000 € Euro Wagen eines Sponsors seine Ehrenrunde. Zweiter wurde aus dem Whitaker-Clan Johns Sohn Robert auf dem Holsteiner Wallach Catwalk, auf den dritten Platz kam der Portugiese Rodrigo Giesteira auf Chopin`s Bushi, und auch der für Paul Schockemöhle in Mühlen reitende Patrick Stühlmeyer auf Chacgrano freute sich als Vierter über einen PKW aus dem gleichen Hause. Fünfter wurde der fein reitende Markus Brinkmann (Herford), Sohn des früheren Mannschafts-Olympiasiegers Wolfgang Brinkmann, auf Pikeur Dylon, hier wurde cash bezahlt, 5.599 €.

 

Isabell Werth auf dem 13-jährigen Westfalenwallach Emilio von Ehrenpreis, der ihr zum Teil selbst gehört

(Foto: Kalle Frieler)

Die Dressur gestaltete sich zu einem wahren Soloauftritt der international zur Zeit konkurrenzlosen Isabell Werth (49). Die Juristin aus Rheinberg, die ihre Erfolge selbst nicht mehr auflisten kann, trat viermal an – und gewann dreimal, mehr ging nicht. Für sie ist Dressur, das Reiten mehr, ihr Leben. Sonst würde sie nie diese ständigen Leistungen erbringen können. Die Konkurrenz kann nur hoffen, dass sie bald abtritt. Aber dem wird wohl nicht so sein. Auf dem Westfalen-Wallach Emilio siegte sie im Grand Prix (77,609 Punkte) und wurde mit Don Johnson Zweite (76,630),  im Special setzte sie sich mit Emilio (79,128) vor der Bayerin Jessica von Bredow-Werndl auf Zaire (75,489) durch, und mit Don Johnson ritt sie auf den ersten Rang in der Kür (81,595). Wie wäre es ausgegangen, hätte sie Weihegold oder Bella Rose mitgebracht…Es gab noch nie einen Reiter oder eine Reiterin, der/ die in den letzten 40 Jahren den Dressursport derart beherrschte, noch nie aber jemanden, der über ein solches Pferdematerial verfügte. Großartige Pferde gibt es genügend, doch sie werden zum Besonderen gemacht – und da ist Isabell Werth ebenfalls unerreicht.

Das Turnier in Dortmund, so war von Turnierchef Dr. Kaspar Funke am Tag vor der Schlussveranstaltung zu hören, soll weitergehen. Er sagte, er habe noch einen Vertrag auf weitere Jahre. Das frühere Niveau bleibt unerreichbar, allein schon, wenn man die Namen liest, die in den großen Jahren des Springreitens als eine Hauptsportart in Deutschland den Großen Preis der Bundesrepublik gewannen, als auch die politische Prominenz von Deutschland anrauschte aus der früheren deutschen Hauptstadt Bonn und zur Gratulation in den Parcours schritt. Und nur zur Erinnerung an die großen Sieger dieses Wettbewerbs, die da u.a. lauteten Fritz Thiedemann, Hans Günter Winkler, Piero d`Inzeo, Francesco Goyoaga,Hermann Schridde, Nelson Pessoa, Hartwig Steenken, Alwin Schockemöhle, Hugo Simon, John Whitaker, Ludger Beerbaum, Nick Skelton oder Lars Nieberg – damals war die Halle jeden Tag ausverkauft, bis unters Dach, das ganze Programm war vor allem kurzweiliger. Und da kostete eine Flasche Mineralwasser wie diesmal auch keine sieben Euro. Darüber sollte sich der Veranstalter auch mal seine Gedanken machen, warum eine wahre Menschenlawine an der Westfalenhalle vorbeizieht – in die Nachbarschaft ins Westfalenstadion zur Fußball-Bundesliga von Borussia. Es war wirklich mal anders.

 

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