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Pferdewoche Rostock - oder: Der Osten hält zusammen... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hans-Joachim Begall/ DL   
Dienstag, 14. Mai 2019 um 11:05

Tobias Meyer (30) aus Löningen und Bereiter im Gestüt Sprehe gewann bei der Rostocker Pferdewoche auf dem neunjährigen Holsteiner Wallach Quintair von Quintero (Besitzer Meredith und Markus Beerbaum) den Großen Preis und als Prämie neben einem 9.000 Euro teuren Pferdeanhänger noch ein Preisgeld von 24.000 €.

(Foto: Achim Begall)

Groß Viegeln. Im Osten Deutschlands wird nicht nur gejammert, man packt auch selbst an, wie im Reitsport. Und dafür steht als Beispiel nicht zuletzt Groß Viegeln mit Reiter und Turnierchef Holger Wulschner.

 

„Auf den Osten ist Verlass“, sagte Holger Wulschner in einem TV-Beitrag, als er mit André Thieme (Plau am See) und zwei weiteren deutschen Springreitern auf Spruce Meadows am Rande Calgarys den Preis der Nationen des CSIO von Kanada gewann. Und auch sein Turnier in Groß Viegeln ist eine Veranstaltung der Superlative, bei der noch ein regionaler Zusammenhalt vorherrscht. „Wir kommen gern als Sponsoren hierher, weil die Bedingungen für Reiter, Pferde und Besucher ideal sind und keine Agentur hinter Holger Wulschner steht, der das Turnier mit seiner Familie und freiwilligen Helfern allein stemmt“, bringt es Karl-Heinz Löffler aus dem sächsischen Greiz auf den Punkt. Außerdem unterstützt das Turnier ein Sponsorenverbund MV, dem sieben regionale Unternehmen angehören. Und die siebente Auflage der Rostocker DKB-Pferdewoche mit einer deutschen Springreiterelite sowie weiteren Teilnehmer aus 20 Ländern im Sattel knüpfte erfolgreich an die Vorgänger an. Neben den Turnieren in Leipzig und Berlin (übrigens mit der Agentur En Garde) ist die Veranstaltung ein weiteres Highlight im ostdeutschen Turniersport.   

„Mensch, wie der Marcus Ehning schnell und so einfühlsam reitet – das ist eine Augenweide“, schwärmte eine junge Mecklenburger Nachwuchsreiterin. Der Olympiasieger und dreimalige Weltcupgewinner gewann mit der neunjährigen Westfalenstute Mill Creek Filippa K2 (v. For Contest) souverän das Championat und setzte sich auch beim Finale der Youngster mit dem achtjährigen Oldenburger Hengst Stargold (v. Stakkato Gold) an die Spitze.

Dass er nicht Zweiter werden möchte, bewies Tobias Meyer vom Gestüt Sprehe im Großen DKB-Preis.  „Mein Pferd will immer schnell sein“, sagte der Sieger. Gemeint war der neunjährige Wallach Quintair (v. Quintero), den er erst vor zwei Monaten von Aleksandr Onischenko (Ukraine) in Beritt bekommen hat. Der Sieg galt seiner zukünftigen Frau Vanessa, der er noch vor dem Deutschen Derby in Hamburg das Eheversprechen geben möchte. Für den Dritten im Großen Preis, Markus Beerbaum, war es ein gefühlter Erfolg. Der Mann aus Thedinghausen hatte Quintair ausgebildet, ehe er über eine Auktion zu Onischenko kam. Mit dem zwölfjährigen Oldenburger Cool Hand Luke (v. Contendro I) war Beerbaum mit seinem ebenfalls fehlerfreien  Ritt 1,62 Sekunden langsamer im Stechen, das sechs von 50 Reitern erreicht hatten. Zwischen den beiden Deutschen schob sich der Niederländer Kevin Jochems mit Cristello auf Platz zwei.

Vorjahressieger Holger Wulschner aus Passin hatte als guter Gastgeber seinen Kollegen den Vortritt gelassen. Das lag auch daran, dass sein Spitzenpferd  BSC Cha Cha Cha nach verletzungsbedingter Winterpause vor dem Turnier nicht so gearbeitet wurde, wie sonst. „Ich war heute nicht der Jockey für mein Pferd auf dem eigenen Turnier“, sagte Wulschner, der nach neun Fehlerpunkten im Normalumlauf das Stechen verpasste. Parcourschef Marco Hesse (Leipzig) hatte die erlaubte Zeit eng bemessen, so dass 22 Paare diese im Umlauf nicht schafften, Am Tag zuvor waren noch 25 von 66 Reiter fehlerfrei im Chamionat aus dem ersten in den zweiten Umlauf gekommen.

Tragisch endete das Championat für den Schimmelwallach Les Lennet unter Ulf Ebel (Polzow). Vor zwei Jahren war das Mecklenburger Paar Vierter im Großen Preis geworden und auch diesmal wieder in Höchstform. Eine Sehnenverletzung in der Winning Round brachte das sportliche Aus für den 15-jährigen Livello-Sohn.    

Die Auktion von zehn Fohlen aus den Zuchtgebieten Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern brachte einen Durchschnittspreis von 14.750 Euro.      

      

 

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